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Beethoven: The Late Piano Sonatas
 
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Beethoven: The Late Piano Sonatas

3. Februar 1997 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 3. Februar 1997
  • Erscheinungstermin: 3. Februar 1997
  • Anzahl der Disks: 2
  • Label: Universal Music
  • Copyright: (C) 1997 Deutsche Grammophon GmbH, Hamburg
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 2:04:54
  • Genres:
  • ASIN: B001SSTB7Q
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 102.268 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von P. Scheid on 18. Juni 2006
Format: Audio CD
An kaum einem Klavierwerk der klassisch-romantischen Epoche haben sich die Gemüter so erhitzt wie an der so genannten "Hammerklaviersonate", der Klaviersonate in B-Dur, op. 106 von Beethoven. Diese größte, ja gewaltigste aller Sonaten steht in ihren technisch-pianistischen und interpretatorischen Ansprüchen so nahe an der Grenze zum Unspielbaren, dass kein geringerer als Nietzsche gemeint hat, nur eine Orchestrierung könne das Werk retten. Besonders an Beethovens extrem raschen Tempo- bzw. Metronomangaben scheiden sich seit jeher die Geister. Selbst bedeutende Beethoven-Interpreten vernachlässigen die Angaben schlichtweg. Daniel Barenboim spielt den ersten Satz in mehr als 13 Minuten, obwohl er bei Beachtung der Tempoangaben kaum neun Minuten dauern dürfte. Dabei hat Artur Schnabel bereits 1935 demonstriert, dass die von Beethoven vorgeschriebenen Tempi nicht nur MÖGLICH sondern auch SINNVOLL sind. Und damit sind wir bei Maurizio Pollini und der vorliegenden Aufnahme. Er spielt den Kopfsatz der Hammerklaviersonate zwar nicht ganz so schnell wie Schnabel, aber seine Intention ist die gleiche. Der erste Satz muss ein energiegeladenes Stürmen sein. Und genau so fasst Pollini ihn auch auf. Der von anderen Rezensenten über Pollini gestellte Emil Gilels spielt um zwei Minuten (!!!) langsamer und verwandelt den Satz dank seiner unvergleichlichen Anschlagkunst in einen wohlklingenden, mächtigen Klangstrom, er lässt sich von der Fülle verborgener Schönheiten zu einem allzu harmonischen Spiel verleiten. Dies wiederum verleitet manche Hörer dazu, auch die bessere Interpretation zu vermuten. Aber durch reines Harmonisieren kann man sich keinen Zugang zur Hammerklaviersonate verschaffen.Lesen Sie weiter... ›
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jan Ricken on 15. Oktober 2002
Format: Audio CD
In dieser Einspielung der 5 letzten Sonaten Beethovens gelingt es Maurizio Pollini auf beeindruckende Art und Weise alles das in seinem Spiel zu vereinen, was diese Sonaten auszeichnet.
Sowohl das energische und virtuose Element, wie es beispielsweise im Anfangssatz der Hammerklaviersonate oder auch der düsteren c-moll Sonate dringend erforderlich ist, wird heruasgesetllt. Beide werden in einem beachtlichen Tempo dargeboten und geraten Pollini dennoch nicht zügellos, da er es schafft, die Strukturen zusammen zu halten.
Andererseits gelingt es Pollini aber auch, die lyrische und sangliche Komponente hervorzuheben und gerade in den langsamen Sätzen die innere Spannung aufrecht zu erhalten.
Für das Plattenregal auf jeden Fall eine Bereicherung.
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerhard Gruber on 30. November 2002
Format: Audio CD
Diese Zusammenstellung der letzten Klaviersonaten von Beethoven mit dem genialen Pianisten Pollini ist eine der schönsten Klaviereinspielungen, die in meiner Sammlung zu finden sind.
Die grandiose Interpretation Pollinis zeigt die weit in die Zukunft reichende musikalische Originalität Beethovens in jedem einzelnen Stück dieser wundervollen Zusammenstellung von Aufnahmen aus den Jahren 1976 und 1977.
Im letzten Satz der letzten Sonate, der c-moll opus 111, geschieht plötzlich, bei 6 min 30 sek, etwas völlig Überraschendes: Scott Joplin (1867, also 40 Jahre nach Beethovens Tod geboren) erscheint für zwei Minuten wie ein Geist aus Beethovens Zukunft und sein Maple Leaf Rag schwingt im Hintergrund mit ! Scott Joplin hatte im Alter von ca. 13 Jahren in Texarkana einen deutschen Klavierlehrer, der das unzweifelhaft vorhandene klassische Talent des jungen Scott förderte. Sollte dort eine Verbindung zu suchen sein ? Oder ist es eine Rückkopplung Pollinis in diesem Variationsfinalsatz von Beethovens letzter Sonate auf Einflüsse, die Beethovens Musik auf den jungen Joplin hatte ?
Gleichgültig wie auch immer, hier ist ein Stück Musikgeschichte festgehalten, das faszinierender kaum sein könnte!
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Von CA37 on 2. April 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Pollini besticht durch sein brilliantes Spiel. Insbesondere seine Interpretation der Klaviersonate Nr. 29 ("Große Sonate für das Hammerklavier") ist unerreicht.
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12 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias Ulmer on 11. Januar 2004
Format: Audio CD
Pollini hat eine sehr große Zahl wirklich leidenschaftlicher Anhänger, vor allem wenn es um Beethovens Klaviersonaten geht. Ich kann das nicht ganz nachvollziehen. Sicher, die Einspielungen auch auf dieser Doppel-CD sind alle von sehr hoher Qualität. Aber es geht eben besser.
Bei der Hammerklaviersonate ist die Einspielung von Emil Gilels der Aufnahme von Pollini deutlich überlegen. Sie ist harmonischer, in den langsamen Passagen tiefer empfunden und besser ausgearbeitet. Bei Gilels atmet die Musik durchgängig.
Auch bei dem zweiten Großwerk dieser Veröffentlichung, Beethovens letzter Sonate, ist die Aufnahme von Pogorelich klar überlegen. Die so wichtige Rhythmik ist mechanischer, die Übergänge sind fließender, die Triller präziser. Und die Anklänge zum Ragtime sind um vieles überwältigender als bei Pollini.
Pollini arbeitet bei beiden Sonaten einzelne Teile sehr gut heraus. Aber dann zerbricht die Spannung immer wieder, das Werk zerfällt. Die Übergänge sind abgehackt, wie zusammengeschnitten. Es ist, als ob Pollini beim Übergang in andere Tempi Luft holen würde, bevor er in die Tasten greift. Dadurch entstehen kleinste Unterbrechungen, die unharmonisch wirken. In den schnellen Passagen wirkt Pollini bei dieser Aufnahme zusätzlich manchmal etwas schlampig.
Zugegeben, die Unterschiede sind minimal. Aber auf diesem absolut höchsten Niveau sind sie trotzdem hörbar und störend. Es geht eben noch besser.
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