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Beethoven: Sonatas For Piano
 
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Beethoven: Sonatas For Piano

20. Mai 2007 | Format: MP3

EUR 8,99 (Alle Preisangaben inkl. MwSt.)
Auch als CD verfügbar.
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 30. November 1982
  • Label: High Definition Classics
  • Copyright: 2006 High Definition Classics
  • Gesamtlänge: 1:13:00
  • Genres:
  • ASIN: B002979UCG
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 328.209 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marcel Bartnik on 28. Juli 2000
Format: Audio CD
Die Debüt-CD von Ivo Pogorelich bei der Deutschen Grammophon mit der letzten Klaviersonate von Ludwig van Beethoven sowie den Sinfonischen Etüden und der Toccata von Schumann zeigt, daß der Kroate sowohl zu genialen Eingebungen, wie auch zu höchst umstrittenen Interpretationen fähig ist.
Meines Ermessens nach stellen die Sinfonischen Etüden mit die besten dar, die bislang eingespielt wurden. Wenn sich Pogorelich auch manchmal relativ weit vom Notentext entfernt (etwa beim Mittelteil der 2. Etüde, wo er entgegen der Notierung die rechte und nicht die linke Hand führen läßt), vermittelt er doch immer ein harmonisches, fein abgestuftes und mit homogenen Spannungsbögen versehenes Bild des Stückes. Er verfällt dabei nicht in Geschwindigkeitsexzesse wie etwa Yevgeny Kissin bei dessen Einspielung (Sony) oder in maniriert wirkende Rubati wie Tzimon Barto bei der 2. Etüde (EMI), wenn auch dessen 6. Etüde brillanter ist als bei Pogorelich. Daß er auch zu virtuosen Ausbrüchen fähig ist, beweist er spätestens beim Finale der Etüden, aber auch bei der unglaublich schweren Toccata, die meiner Meinung nach nur Bernd Glemser (Naxos) noch ein Stück besser eingespielt hat. Schade nur, daß Pogorelich nicht die zusätzlichen Variationen bei den Sinfonischen Etüden mit aufgenommen hat, so wie es etwa Barto oder Pollini getan haben.
Fragwürdiger ist hingegen die Einspielung der 32. Klaviersonate von Beethoven. Zwar beweist Pogorelich auch hier, daß er über eine reiche Palette an Klangfarben verfügt.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dopoulos on 11. Februar 2005
Format: Audio CD
Beethovens letzte Klaviersonate in den Händen des jungen Pogorelichs ist ein eigenwilliger Ritt durch die ohnehin nicht leicht zugängliche Musik. Leider beschert diese neue Lesart, die sich auch einmal leichtfüßig über Vortragsbezeichnungen hinwegsetzt, dem Hörer viel zu selten Aha-Erlebnisse, um sich selbst zu rechtfertigen. Eine neue Erkenntnis oder gar einen bleibenden Eindruck kann ich nach dem Durchhören wenigstens nicht feststellen. Beim nächsten Anhören lieber gleich den Schumann anwählen, denn dafür hat sich das Geld dann doch gelohnt:
Die Symphonischen Variationen in fantasievoller Spielfreude, mit unerhörten Fingerspitzengefühl und wie aus einem Guss. Absolut empfehlenswert! Dafür verzeihe ich sogar das mißglückte Beethoven-Experiment!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich muss meinen Vorrezensenten energisch widersprechen. Was Pogorelich dem Hörer hier offenbart – ja, ich spreche von Offenbarung – ist ein zutiefst transzendenter Beethoven; die Philosophie seines Opus 111 in Reinform. Zweifelsfrei haben viele Pianisten diese Sonate grandios eingespielt, Pogorelich jedoch arbeitet ihre ganze Tiefe heraus, ihren Abgrund, von kraftvoll bis sensibel, vom Hier und Jetzt über die Grenzen des All, vom Sein zum Gewesensein, ein Ritt auf einem Trakehner durch den Lacus Lenitatis, das Ich kulminiert in dem Quasizustand der Auflösung – Auslöschung. Er seziert das Werk in mikroskopisch kleine Bestandteile, stellt die Akkorde als gedankliche Abstraktion in den Raum, lässt sie im wahrsten Sinne des Wortes aus-klingen, immer jedoch, ohne es an Stringenz fehlen zu lassen; die breiten Tempi sind hier keinesfalls Selbstzweck, sie sind der lange Atem Beethovens – das ist Beethoven für Fortgeschrittene. Pogorelich lässt den Hörer mit Beethoven alleine.

Dazu kann man keine Meinung haben, diese Einspielung kann man nicht mögen oder nicht nicht mögen, sie ist nicht fragwürdig oder eigenwillig, schon deswegen weil hier kein eigener Wille erkennbar ist. Das ist der unverkennbare Duktus Ivo Pogorelichs, der Beethoven in eine Form gießt, wie sie noch nicht vorgekommen ist; man kann die Interpretation verstehen, oder eben nicht, und wenn man sie versteht, hat man Beethoven verstanden.

Wunderbar, mirakulös, exorbitant. Fünf Sterne!
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