Produktinformation
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| 1. Allegro ma non troppo |
| 2. Molto vivace |
| 3. Adagio molto e cantabile |
| 4. Finale: Presto |
| 5. d-Moll op.125 |
Umso packender ist die Einspielung: Schon der erste Formteil des ersten Satzes weitet sich im (zur Beethovenzeit üblichen) halligen Klang zu einer weiten Steigerungsfläche -- das ganze herrlich transparent und so als großer luftiger Dialog der Instrumentengruppen. Natürlich verzichtet Immerseel nicht auf die typischen Mittel der authentischen Spielweise: Er lässt die Pauken krachen und die (Natur)-Trompeten schmettern, doch alles bleibt im rhetorischen Gestus sinnvoll, wird nicht zur spieltechnischen Grobheit. Alle Erwartungen, die sich im Laufe der ersten drei Sätze aufbauen, erfüllen sich im Finale: Straffe Tempi an den richtigen Stellen (vor allem im berühmten Kontrabass-Rezitativ), gut ausgespielte Farbschattierungen der alten Instrumente und schließlich unaffektierte, direkt ansprechende Leistungen der Sängerinnen und Sänger sorgen für eine ganz "neue" Neunte. --Oliver Buslau
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannende Wiedergabe der Neufassung,
Rezension bezieht sich auf: Beethoven. Sinfonie Nr. 9 (Audio CD)
Jonathan del Mar hat vorhandene Originalquellen der Sinfonie systematisch ausgewertet und die Patina einer über 150 Jahre dauernden Bearbeitungswoge beseitigt. Diese " gereinigte" Fassung präsentiert Jos van Immerseel.Hört man dies ? Der Laie sicher nicht. Und die Interpretation ? Ich schwanke: wenn das in allen Belangen das Original sein soll, wäre ich ein wenig enttäuscht. Speziell im vierten Satz klingen manche Passagen ein wenig hölzern-einstudiert, weder hynmisch noch ekstatisch. Höre ich Furtwängler oder Zinman kommt diese Aufführung nicht ganz mit,obwohl sie großartig transparent ist, ein hervorragender Chor singt ( die Höhe klingt gar nicht angestrengt). Mich reisst diese Aufnahme nicht so mit wie andere von der neunten oder andere Aufnahmen von Immerseel. Akademisch korrekte Wiedergabe kommen der extatischen Musik der Neunten so gar nicht nahe. Die Aufnahme von Furtwängler von 1942 ist, was Extase angeht, immer noch einsame Referenz.
Eine anhörbare Aufnahme ist diese Aufnahme von Immerseel natürlich, vor allem, wenn man Transparenz für wichtig erachtet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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