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Beethoven-Ravel-Bartok-Say
 
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Beethoven-Ravel-Bartok-Say

von Patricia Kopatchinskaja (Künstler), Fazil Say (Künstler), Beethoven (Komponist), Ravel (Komponist), Bartok (Komponist), et al.
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Beethoven, Ravel, Bartok, Say
  • Audio CD (30. Januar 2009)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: NAIVE (Indigo)
  • Spieldauer: 67 Minuten
  • ASIN: B001C4E6CQ
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 13.784 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. Violin sonata No. 9 in A Major, op. 47, "Kreutzer": Adagio sostenuto -
2. Violin sonata No. 9 in A Major, op. 47, "Kreutzer": Andante con variaz
3. Violin sonata No. 9 in A Major, op. 47, "Kreutzer": Finale: Presto
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14. Violin sonata op. 7: Grotesque
15. Violin sonata op. 7: Perpetuum mobile
16. Violin sonata op. 7: Anonymous
17. Violin sonata op. 7: Melancholy

Produktbeschreibungen

Frankfurter Rundschau, 12.01.09

Kaum hat man sich hingesetzt, die kleine silberne Scheibe in den CD-Player geschoben (...) und das Adagio sostenuto genießerisch an sich vorübergleiten lassen, da wähnt man sich plötzlich inmitten eines Orkans. Der Orkan trägt den Namen Presto, ist im Original der Hauptteil des Kopfsatzes aus der Kreutzer-Sonate op. 47 und wurde von Ludwig van Beethoven in die Welt gesetzt. Ein kantiges Stück ist diese Sonate für das Klavier und die Violine, episch und virtuos, man kennt es ja zur Genüge. Doch hier ist es mehr: Es ist ein Naturereignis, gegen das sogar die Aufnahme des legendären Duos Martha Argerich/Gidon Kremer beinahe als ein laues Lüftchen bezeichnet werden muss. (...)

Man kommt kaum umhin, diese neue Interpretation (...) als eine Sensation zu bewerten. Und zwar deswegen, weil hier jede gutbürgerlich-gepflegte Kunstanschauung über den Haufen geworfen wird. Patricia Kopatchinskaja und Fazil Say negieren das Postulat des Wohlklangs. Sie treiben diesen Beethoven gewissermaßen an die Spitze einer imaginären heroischen Bewegung, deren einziges (und revolutionäres) Bestreben es ist, das Festgefügte aus den Angeln zu heben.

Ensemble, Ausgabe Januar 2009

So haben Sie noch nie die Sonate Nr. 9 A-Dur für Violine und Klavier von Ludwig van Beethoven gehört(...). [Es] entsteht eine unfassbar reine, eine bestechend transparente und überaus frisch-spannende Darstellung. Dabei überlassen die beiden Musiker ihr Zusammenspiel niemals dem Zufall, sondern liegen in jeder Nuance auf der absolut gleichen Linie, spielen perfekt die Idee des gleichberechtigten Spiels im Duo aus. Wundervoll austariert wird dabei auch der zweite Satz. Hier wird nichts dem Zufall überlassen und klingt dennoch vollkommen spontan. Ähnlich geht man mit Ravels Sonate für Violine und Klavier G-Dur um, trifft stärker als sonst die Modernität, (...) findet aber dennoch das beachtliche Gespür zu dem gewaltigen Klangfarbenreichtum Ravels, mit viel Emotion und Lust verbunden! (...) Es ist eine CD, die zwei Musiker kombiniert, die aus ihrem Innersten Musik interpretieren, keine Konventionen zu durchbrechen scheuen, wenn sie nur ihrer Aussagekraft folgen können. (...) Die Spielqualität ist bestechend hoch und die Aussagekraft extrem überzeugend. Lassen Sie sich verführen von dieser Art des Spiels, es lohnt sich!

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Mir macht's Spaß (bin aber auch nur ein gewöhnlicher Laie), 11. Februar 2009
Also, eine Revolution werden die beiden mit ihren unorthodoxen Interpreationen vielleicht nicht auslösen. Das hatten sie aber wohl auch nicht vor. Sie machen einfach nur Gebrauch von einer Freiheit, vor der viele andere Musiker selbst dann noch zurückschrecken, wenn die Karriere längst in trockenen Tüchern ist. Letzte Woche habe ich Julia Fischer mit St. Martin in the Fields gehört. Benjamin Brittens Variationen über ein Thema von Frank Bridge haben die exakt so gespielt wie Britten sie selbst aufgenommen hat. (Nur der erste Walzer war aus Versehen ein Tick zu schnell gespielt und der erste Bratscher ist hier und da mal aus der Reihe getanzt.) Das war vielleicht äußerst werktreu und Julia Fischers Beherrschung ihres Instruments ist wirklich anbetungswürdig, aber trotzdem war das Konzert halt stinklangweilig! Die CD vom Britten hab ich nämlich schon. Da lob ich mir diese Wilden hier. Die produzieren vielleicht auch keine ganz große Kunst, machen aber wenigstens Spaß, und das ist ja mal was!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nackte Füsse, 14. Mai 2009
Wie fällt man in der grossen Menge von Interpreten auf ? Zum Beispiel ,indem man Konzerte ohne Schuhe geigt, dafür eine Begründung liefert, aber in jedem Fall Aufmerksamkeit erzeugt.

Dann bekommt Begrüssungen wie diese: "Zwei Jungstars lassen aufhorchen! Geigerin Patricia Kopatchinskaja und Pianist Fazil Say mit eigenwilligem Programm, gespielt mit Verve und Sentiment: expressiver Beethoven, bluesig-melancholischer Ravel, angriffiger Bartók. Als Überraschung die bildhafte Klangwelt in der Sonate von Fazil Say." findet sich auf der webside von Patricia Kopachinskaja.

Der grosse Vergleich ist natürlich die Kreutzersonate. Bei den anderen Stücken ist die Konkurrenz deutlich keiner, bei dem Stück von Say wahrscheinlich gar keine vorhanden.

Die Kreutzersonate allerdings ist von allen Geiger/Innen gespielt worden und viele machten davon Aufnahmen.

Ist diese Sonate so gegen den Strich gebürstet ? Denke an die frühe Aufnahme von Thomas Zehetmair, finde ich diese noch leidenschaftlicher, denke ich an Frau Argerich, kommt mir Fazil Say in seinem heftigen Zugriff nicht so einzigartig vor.

Sicher kann man die Kreutzer-Sonate zu einem Hochwerk der Klassik erklären und den ihr zukommenden Respekt einfordern. Aber es gibt kaum ein Musik-Stück, dass so viele Emotionen ausgelöst hat. Sei es nun Dieter Kühn, der darüber praktisch ein Buch geschrieben, Tolstoi, der sie zum Gegenstand einer Novelle macht, Magriet de Moor oder Janacek.

Beethoven war als Feuerkopf bekannt und bei der Uraufführung im Wiener Augarten soll er dem Geigenvirtuosen Bridgetower vor Begeisterung um den Hals gefallen sein und gerufen: noch einmal, lieber Bursch,man findet diese Geschichte zum Beispiel im Beethoven-Handbuch ( S. 304). Es wurde berichtet, Brigdetower habe sehr " extravagant" gespielt.

Hört man leidenschaftliche Interpretationen, deren es einige gibt,auch Busch und Serkin müssten genannt werden ( 1941), so finde ich diesen Zugang als " werkgetreu" und abgezirkelte klassische Interpretationen als Verrat an den Emotionen, die diese Musik auslösen kann.

Wenn man sich also nicht von Musik-ferneren Eigenheiten abhalten lässt, kann man zwei kreativen Musiker beim gemeinsamen Tun zuhören.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Klassik lebt, 25. Oktober 2009
Von A. Riss (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der Begeisterung für Beethovens hat ja seinerzeit wahrscheinlich nicht so sehr darin bestanden, dass alle seine Musik verstanden haben. Sondern die Attraktion war wohl, dass er so wild, leidenschaftlich und neu war. Worauf die Damen ihre Riechfläschchen gebraucht haben und die Männer damit geprahlt haben, dass sie Beethoven gekannt haben. Ich habe Fazil Say und die barfüssige Geigerin Kopatchinskaja jetzt in einem Konzert live erlebt und dort habe ich auch die CD gekauft. Das Konzert war großartig, aber das ist hier nicht das Thema. Von der CD bin ich begeistert und ich kann sie nur empfehlen. Die beiden schlagen mühelos und überzeugend eine Brücke von der Klassik in die Moderne. Und übrigens: ich kenne Fazil Say!
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5.0 von 5 Sternen Kreutzer-Sonate neu
- meine erste CD von Patricia Kopatchinskaja, habe sie nächtelang gehört - danke Patricia für diese neue Art, Klassik zu spielen.
Vor 2 Monaten von Stefan Wellershaus veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Cover of the year
Kopatchinskaja und Say machen eine Kopatchinskaja-Say Platte, und Beethoven, Ravel, etc. dürfen dazu ihre Stücke beisteueren. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von anselm selbstlos veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Irritation
Zuweilen klaffen zwischen der Gestaltung des Covers und dem Interpretationskonzept unüberbrückbare Welten. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Misteli Werner veröffentlicht

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