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Beethoven: Klavierkonzerte 1-5
 
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Beethoven: Klavierkonzerte 1-5 [Box-Set]

Pierre-Laurent Aimard, Chamber Orchestra of Europe Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Orchester: Chamber Orchestra of Europe
  • Dirigent: Nikolaus Harnoncourt
  • Komponist: Ludwig Van Beethoven
  • Audio CD (10. März 2003)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Box-Set
  • Label: Teldec Classics (Warner)
  • ASIN: B000088DSQ
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 73.734 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Beethoven : Piano Concerto No.2 in B flat major Op.19 : I Allegro con brioPierre-Laurent Aimard, Nikolaus Harnoncourt & Chamber Orchestra of Europe15:33EUR 1,69
Anhören  2. Beethoven : Piano Concerto No.2 in B flat major Op.19 : II AdagioPierre-Laurent Aimard, Nikolaus Harnoncourt & Chamber Orchestra of Europe 9:05EUR 0,99
Anhören  3. Beethoven : Piano Concerto No.2 in B flat major Op.19 : III Rondo - Allegro moltoPierre-Laurent Aimard, Nikolaus Harnoncourt & Chamber Orchestra of Europe 6:28EUR 0,99
Anhören  4. Beethoven : Piano Concerto No.1 in D major Op.15 : I Allegro con brioPierre-Laurent Aimard, Nikolaus Harnoncourt & Chamber Orchestra of Europe19:13EUR 0,99
Anhören  5. Beethoven : Piano Concerto No.1 in D major Op.15 : II LargoPierre-Laurent Aimard, Nikolaus Harnoncourt & Chamber Orchestra of Europe10:58EUR 0,99
Anhören  6. Beethoven : Piano Concerto No.1 in D major Op.15 : III Rondo - AllegroPierre-Laurent Aimard, Nikolaus Harnoncourt & Chamber Orchestra of Europe 8:55EUR 0,99
Anhören  7. Piano Concerto No.3 in C minor Op.37 : I Allegro con brioPierre-Laurent Aimard17:56EUR 0,99
Anhören  8. Beethoven : Piano Concerto No.3 in C minor Op.37 : II LargoPierre-Laurent Aimard, Nikolaus Harnoncourt & Chamber Orchestra of Europe10:21EUR 0,99
Anhören  9. Beethoven : Piano Concerto No.3 in C minor Op.37 : III Rondo - AllegroPierre-Laurent Aimard, Nikolaus Harnoncourt & Chamber Orchestra of Europe 9:29EUR 0,99
Anhören10. Beethoven : Piano Concerto No.4 in G major Op.58 : I Allegro moderatoPierre-Laurent Aimard, Nikolaus Harnoncourt & Chamber Orchestra of Europe19:35EUR 0,99
Anhören11. Beethoven : Piano Concerto No.4 in G major Op.58 : II Andante con motoPierre-Laurent Aimard, Nikolaus Harnoncourt & Chamber Orchestra of Europe 5:28EUR 0,99
Anhören12. Piano Concerto No.4 in G major Op.58 : III Rondo - VivaceNikolaus Harnoncourt10:20EUR 0,99
Anhören13. Beethoven : Piano Concerto No.5 in E flat Major Op.73, 'Emperor' : I AllegroPierre-Laurent Aimard, Nikolaus Harnoncourt & Chamber Orchestra of Europe21:05EUR 0,99
Anhören14. Piano Concerto No.5 in E flat Major Op.73, 'Emperor' : II Adagio un poco mossoPierre-Laurent Aimard 7:33EUR 0,99
Anhören15. Piano Concerto No.5 in E flat Major Op.73, 'Emperor' : III Rondo - AllegroPierre-Laurent Aimard10:57EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Nützliches zu machen, das heißt, Werke aufzunehmen, die noch nicht im Katalog vertreten waren", hatte sich Pierre-Laurent Aimard, Schüler Messiaens, Freund Ligetis, einst geschworen. Doch die Versuchung, mit einem Musiker wie Harnoncourt musizieren zu dürfen, war dann doch zu groß. Und dann gleich die fünf Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven als Live-Mitschnitt, was für eine Herausforderung!

Zwei unterschiedliche Musikerpersönlichkeiten treffen da aufeinander: hier der immer noch temperamentvolle und -- wenn es um Musik geht -- streitbare Nikolaus Harnoncourt, dem selbst die Zeit nichts anhaben konnte, und dort der feinsinnige Aimard, in dessen Spiel die über zwei Jahrzehnte andauernde Arbeit als Solo-Pianist beim Ensemble InterContemporain ihre Spuren hinterlassen hat. Denn im Entdecken neuer Klänge, im intensiven Nachspüren der Bedeutung eines jedes einzelnen Tons erweist sich Aimard wieder als eine Koryphäe. Hinzu kommt noch: Nichts Eitel-Manieristisches verunklart seinen Stil. Und auch Harnoncourt bleibt sich treu: wie gewohnt scharfe Ecken und Kanten und ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber allem billigen Titanen-Pathos und Schönklang. Das Ergebnis ist deshalb auch keine "schöne Musik", sondern vielleicht eine wahrhaftige. --Teresa Pieschacón Raphael

kulturnews.de

Aimard ist einer der vielseitigsten Pianisten unserer Zeit. Sein fast unerschöpfliches Repertoire reicht von der Moderne bis zu Beethovens Virtuosen-Prüfsteinen. Mit Nikolaus Harnoncourt, dessen Name für Werktreue und Genauigkeit bürgt, verwirklicht er hier eine harmonisch-klare und mitreißende Interpretation der wohl berühmtesten und erfolgreichsten Klavierkonzerte des Musikgenies. Konkurrenz hat Aimard zur Zeit nur beim ersten und fünften Klavierkonzert durch den 18-jährigen Victor Emanuel Graf Dijon von Monteton (BMG). Er geht weniger ausgeglichen und verfeinert als Aimard/Harnoncourt mit Beethoven um, dafür aber umso temperamentvoller. Mit Neville Marriners Academy of St Martin in the Fields bannt er einen kraftvollen und jugendlichen Beethoven auf sein zweites Album. (jn)

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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Was soll dabei herauskommen, wenn ein Hauptstreiter der historischen Informiertheit und ein Spezialist für die Moderne sich zusammenfinden, um Beethoven zu zelebrieren? Wie so oft: Die scheinbare Distanz von beiden Extremen her klärt und befeuert den Blick aufs Wesentliche.

So sind dabei herausgekommen: sehr differenzierte, sensible, in hohem Maße spontane, sinnliche und sinnvolle Lesarten der Konzerte, die den lyrischen Anteilen jedes einzelnen Konzertes ebenso ihren Platz einräumen wie ihren epischen Schwerpunkten.

Wer Pierre-Laurent Aimard einmal - z. B. in einem Gesprächskonzert - dabei erleben durfte, wie er etwa ein Klavierwerk von Boulez in seinen Einzelheiten und Strukturen diskutiert, dabei häppchenweise vorträgt und schließlich im Ohr des Zuhörers zusammenfügt und verstehbar macht, wird seine überlegenen analytischen, ebenso aber auch seine pädagogischen Fähigkeiten hinreichend schätzen. Diese Analytik ist Grundlage jeder Arbeit an der vielgeschundenen, hinreichend verkarajanisierten Ästhetik Beethoven'scher Musik, und zugleich ist sie offenbar der Treffpunkt zweier scheinbar so gegensätzlicher Ansätze, von denen Harnoncourt hie und Aimard dort herkommen.

Dabei ist es ganz hinreißend, was die beiden aus den so sattsam bekannten Werken an Neuem, Unerhörtem herausholen. Die Durchsichtigkeit des Orchesterklangs, den Harnoncourt aus dem Chamber Orchestra of Europe herauszaubert, schreitet von einem Hörgenuss zum nächsten musikalischen Höhepunkt. Und die Art und Weise, mit der Aimard sich in das Geschehen einfügt, ist vom Feinsten - übrigens nach den (leider im Substantiellen auf der Sachebene recht dürftigen) Ausführungen im Booklet in Verfolgung eines der erklärten Ziele: sich fernab vom Tastendonner und Virtuosentum zu bewegen.

Feinsinniges, hochsensibles Spiel mit dem Gespür für jede Kleinigkeit kennzeichnet das, was Aimard hier darbietet, ein Spiel, das durch eine Charakteristik besonders auffällt: es "perlt", mit einer ganz besonderen Leichtigkeit, und diese Leichtigkeit tut dieser Musik unendlich gut. Sie paart sich mit einem ungetrübten Gefühl für alle lyrischen, epischen und sonstigen Ausdrucksmomente in dieser Musik, die aufzugreifen Aimard mit seinen Mitstreitern versteht; man höre nur einmal darauf, wie er in der Exposition des Kopfsatzes im 2. Konzert die Solopassage angeht - dieser Ausdruck dürfte selten geworden sein.

Andererseits will ich auch noch ein wenig nörgeln: Vielleicht sind die ersten beiden Konzerte die schwierigsten überhaupt. Vielleicht aber schreien gerade sie nach historischem Instrumentarium. Jedenfalls: so überzeugend, wie die Einspielung der Konzerte Nrn. 2 und 1 durch Levin und Gardiner (diese möchte ich nicht missen!), empfinde ich das, was Aimard und Harnoncourt hier vorlegen, nicht. Und ein Ankerpunkt hierzu wird das völlig andere Tempo sein. Aimard merkt hierzu an, die Nutzung des modernen Instrumentariums erfordere langsamere Tempi, als vom Komponisten vorgeschrieben. Die Prämisse mag man mit einem Fragezeichen versehen dürfen. Mindestens mag sie die Frage erlauben, ob dies denn nicht der Nutzung des modernen Instrumentariums gerade entgegenstehe.

Vergleicht man Aimards und Harnoncourts Tempi mit anderen Aufnahmen, gehören sie ganz sicher nicht in die Kategorie Raser - ganz im Gegenteil. Dessen ungeachtet gilt: Es dürfte schwer fallen, ähnlich rundum überzeugende Aufnahmen der Klavierkonzerte unter den bisherigen Einspielungen zu finden oder aber vorzulegen. Das gilt auch und sogar für die ersten beiden Konzerte, wenn man denn die grundsätzliche Entscheidung gutheißt, modernes Instrumentarium zu verwenden.

Bevor er Harnoncourt kennenlernte, hatte Aimard nicht daran gedacht, jemals die alten "Schlachtrösser" der Klaviersymphonik einzuspielen. Wie gut, dass Harnoncourt ihn überzeugen konnte! Diese Live-Einspielungen sind echte Bereicherungen des an - auch sehr guten - Parallelaufnahmen wahrlich nicht armen CD-Marktes. Dafür sei den beiden großer Dank gesagt!

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Beim Erscheinen dieser CD konnte man sich durchaus fragen, ob es nicht lediglich eine gelungene Marketing-Idee war, Aimard und Harnoncourt die Beethoven-Konzerte einspielen zu lassen: einen Pianisten, der sich vor allem als Interpret zeitgenössischer Musik einen Namen gemacht hat, und einen insbesondere als Verfechter von Aufführungen Alter Musik bekannten Dirigenten. Wer jedoch noch Aimards Interpretation der Appassionata im Ohr hat und zudem weiß, daß diese Kombination auf die Initiative Harnoncourts zurückgeht, der steht dem Unterfangen nicht mehr so skeptisch gegenüber.

Nach mehrmaligem Hören schwinden dann auch die Zweifel am Sinn einer Neuaufnahme dieser Werke, die schon hundertfach auf dem CD-Markt existieren. Alle Konzerte sind live in Wien oder Graz aufgenommen, und die Spontaneität des Zusammenspiels im Konzertsaal trägt positiv zum Gesamteindruck bei. Der Gedankenaustausch zwischen Orchester und Pianist wirkt ungezwungen, die Balance zwischen beiden gelungen. Die Entscheidung, die Werke mit einem Kammerorchester zu spielen, ist unter diesen Vorzeichen zu begrüßen, zumal es den vielfach aufgeführten Werken etwas von dem ihnen manchmal anhaftenden Pomp und Behäbigkeit nimmt. Harnoncourt sorgt dabei für eine Transparenz und Deutlichkeit der Artikulation, die man schon an seinen Beethoven-Sinfonien vor etwa 10 Jahren zu schätzen wußte. Ergänzt wird dies durch die musikalische Intelligenz und den Ideenreichtum von Aimard - man hört, daß der französische Pianist mit Elan und ungebremster Neugier an diese fünf Klassiker herangeht. Seine eleganten, nie aufdringlich auf Originalität abzielende Phrasierungen und die makellose Technik beeindrucken. Die musikalische Konzeption von Aimard und Harnoncourt geht in den ersten drei Konzerten am besten auf, bei denen man viele Details neu entdeckt und Passagen dem Hörer plötzlich in neuen Licht erscheinen, selbst wenn man sie schon sehr oft gehört hat. Hier steht diese Einspielung meines Ermessens nach gleichberechtigt neben den ebenfalls sehr gelungenen Kombinationen Brendel/Rattle, Oppitz/Janowski und Pollini/Abbado. Zwar wählt Aimard durchweg langsamere Tempi, macht dies aber durch sein durchdachtes, einfallsreiches Spiel wett.

Weniger gelungen erscheinen mir die Interpretationen der letzten beiden Werke - im vierten fehlt mir das nötige emotionale Engagement, die energiegeladene Lyrik, die etwa Hélène Grimaud (Teldec) auszeichnet. Auch im fünften Konzert wirkt die noble Zurückhaltung, die Abwesenheit einer gewissen Prise Monumentalität, etwas unangebracht. Gerade hier gibt Beethoven dem Pianisten - und auch dem Orchester - die Möglichkeit zur Dramatik; Aimard und Harnoncourt entdecken zwar auch hier im Notentext noch musikalische Kleinodien, wirken aber im Vergleich zu anderen Einspielungen etwas blaß.

Die Klanqualität ist - gemessen an der Tatsache, daß es sich um eine Live-Aufnahme handelt - gut. Der Preis ist allerdings - gemessen an der Konkurrenz hervorragender Mid-Price-CDs - vergleichsweise hoch, vor allem da andere Gesamteinspielungen entweder die Chorfantasie (Brendel/Haitink) oder das transkribierte Violinkonzert (Oppitz/Janowski) mit dazu bieten.

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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Vorneweg das Positive, auch wenn es schon oft gesagt wurde: das Zusammenspiel von Pianist und Orchester bzw. Dirigent ist wunderbar, das Ausloten verborgener Bedeutungen auch im sattsam Bekannten könnte kaum gelungener sein - wenn, ja wenn da nicht die Sache mit dem Tempo wäre. Harnoncourt ist selber einer derjenigen, die für ein entschlacktes, von falschem romantischem Pathos befreites Beethoven-Bild eintraten; seine Deutung der Symphonien ist nach wie vor eine der überzeugendsten überhaupt. Auch hier eine akzentuierte Interpretation, die ständig aufhören lässt - aber teilweise in absurd langsamen Tempi. Das zerstört den Fluss der Musik und legt ihr unnötige Fesseln an. Wie sprühend lebendig Beethoven klingen kann und dabei gerade nicht in donnerndem Klangbrei untergeht, das zeigen etwa Michael Roll und Howard Shelly mit dem Royal Philharmonic Orchestra (mein Geheimtipp, auf den ich durch puren Zufall stieß).
Nur in einer Hinsicht ist diese Aufnahme allem überlegen, was ich bisher gehört habe: in den langsamen Sätzen. Die sind in dieser Interpretation schlichtweg aufregend, besonders der des 4. Konzerts. Aber leider spielen Harnoncourt und Aimard, als ob Beethoven drei langsame Sätze geschrieben hätte...
Schade, eine vertane Chance auf eine Jahrhundert-Interpretation! Das macht mich nun auch nicht mehr sonderlich neugierig auf weitere Taten dieses Duos wie jüngst Beethovens Tripelkonzert.
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