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Beethoven: Missa Solemnis
 
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Beethoven: Missa Solemnis

12. November 1990 | Format: MP3

EUR 8,49 (Alle Preisangaben inkl. MwSt.)
Auch als CD verfügbar.
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Produktinformation

  • Label: Deutsche Grammophon Classics
  • Copyright: (C) 1990 Deutsche Grammophon GmbH, Hamburg
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:11:41
  • Genres:
  • ASIN: B001SSMQ28
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 84.859 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sagittarius auf 22. August 2002
Format: Audio CD
Gardiner nimmt schnelle Tempi- gewiß. Aber seine Missa ist nicht nur schnell, sie wird äußerst differenziert musiziert, der Chor bewältigt den schwierigen Chorpart-inclusive der Höhen-einwandfrei, geradezu großartig. Die Solisten sind allenfalls durchschnittlich, aber die Interpretation dieses Werks ist von Beethovenscher Wucht, mit viel Brio. Ich verdanke Gardiner, dessen Aufnahme gerade entstand als die Mauer fiel, dass ich das Stück wiederentdeckt und lieben gelernt habe. Gegen den ganzen Bombast, das Dauer-Forte, der Rum-Brüllerei großer Chöre. Wie ein kostbares Bild, das von dem Schmutz befreit wurde, der sich Jahrhunderten darüber gelegt hat, und das nun imn seinen herrlichen Farben leuchtet, so kam mir die Interpretation von Gardiner vor. Er geht mit seinen Musiker bis an die Extreme, aber die Begründung, dies sei von Beethoven auch gefordert worden, ist nicht falsch. Eine großartige Interpretation, leider durch nicht optimale Solisten etwas getrübt.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein kritisches Ohr TOP 1000 REZENSENT auf 28. März 2010
Format: Audio CD
Nachdem mich die kürzlich gesendete Übertragung der Missa solemnis aus Dresden , unter Thielemanns Leitung als monumental-wuchtige Materialschlacht mit über 200 Mitwirkenden inszeniert, dem sperrigenAlterswerk Beethovens wieder keinen Schritt näher gebracht hat, habe ich mir nun die 21 Jahre alte Gardiner-Aufnahme besorgt.
Und endlich habe ich einen Zugang gefunden! Endlich einmal keine bei den hohen B`s des Credos hilflos schreienden Chormassen, keine überforderten Solisten, die ein Riesenorchester niederbrüllen müssen, keine Wechselbäder zwischen hysterischem Gloria-Gejauchze und schwerfälligem Miserere-Gejammere, keine "himmlischen Längen" beim Benedictus.
Mit nur 36 Chorsängern und 60 Instrumentalisten wagt Gardiner (1989 noch revolutionärer als heute) einen quasi kammermusikalischen Ansatz des visionären Monumentalwerks. Dabei wirken die raschen, schlanken und federnden Tempi nie überzogen, sondern im Kontext immer absolut angemessen, wobei die Emotion nicht auf der Strecke bleibt, ganz im Gegenteil! Die kleine Besetzung lässt auch endlich Einzelheiten im Orchestersatz leuchten, die sonst allzu leicht im kompakten Klangbrei herkömmlicher Aufführungen untergehen. Es ist wohl keine Übertreibung zu sagen, dass wirklich jedes kleinste Detail der immens komplexen Partitur hier seine optimale Wiedergabe findet. Ansonsten kein hundertprozentiger Gardiner-Fan, kann ich nur den Hut ziehen: Anders möchte ich die Missa solemnis nicht mehr hören. Eine CD für die einsame Insel!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde auf 10. Februar 2004
Format: Audio CD
Wieder einmal eine phantastische "Klassiker"-Interpretation von John Eliot Gardiner, die geradezu eine Neuentdeckung von vermeintlich Bekanntem ermöglicht! So hat man Beethovens großes Sakralwerk noch nie gehört und ich werde den Eindruck nicht los, dass es diese aufrüttelnde, temporeiche, oftmals im positiven Sinne irritierende Interpretation ist, die den Intentionen Beethovens, wie sie als oft missverstandene "Wildheit" aus vielen seiner Werke sprechen, am nächsten kommt. Man muss diese Interpretation nicht unbedingt lieben (viele werden es wie ich dennoch tun!), aber sie regt wie wohl keine andere zur Auseiandersetzung mit diesem großen Werk an.
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