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The Bees Made Honey in the Lion's [Vinyl LP]
Format: VinylÄndern
Preis:46,50 €+3,00 €Versandkosten

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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wer noch die diabolischen-dunklen-wüstenhaften Klänge von "HEX" im Ohr hat, wird nicht gedacht haben, dass dieses Meisterwerk großräumiger instrumentaler Gitarren-Musik, noch einmal zu erweitern ist. Und dennoch gelingt Carlson hier eine weitere Facette seines musikalischen Schaffens zu präsentieren. Es ist so etwas wie eine konsequente Fortentwicklung des Drone Dooms ("EARTH 2") zu Drone-Country (Hex, Hibernaculum) zu so etwas wie Drone-Blues ("The Bees").
Alles ist geblieben: die schleppend-langsame Dunkelheit, das Interesse an verstärker bearbeiteten Gitarrenklänge und die An- und Abschwingvorgänge von Klängen. Was neu ist, ist eher die Stimmung: es wird nicht mehr ausschliesslich eine unaufhellbare Dunkelheit durchschritten wie noch auf "HEX", wo nur der Verlassenheit und der Depression Raum gegeben wurde, und nur noch die diabolische Wüstenlandschaften eine frühen Amerikas beschrieben wurden.
Was Carlson hier entdeckt hat, ist das zyklische Prinzip der Musik, von der Dunkelheit ans Licht in die Dunkelheit, gemäss dem Motto der CD: "... from strength sweetness from darkness light the bees made honey in the lion's skull". Plötzlich dringt Sonnenlicht in die musikalischen Texturen ein.
Die Musik des Egomanen Carlson entdeckt den Dialog, die Leerstellen, das Zögern, den Nachhall. Jedem Klang wird nachgelauscht und mal durch die Hammondorgel oder das Klavier verstärkt (Moore).Und kostet den musikalischen Dialog aus, in einem wirklichen Bandgefüge, das durch Klavier, Hammondorgel, Bass, Percussion und Bill Frisell verstärkt wurde. So leicht und schwebend waren Earth wohl noch nie. Wer also eine Art Widerbelebung der alten Earth-Ästhethik erwartet hatte wird hier enttäuscht werden. Denn dafür haben wir jetzt SUNN O))), Boris und andere.
Mit einem anfänglichen Dröhnen - wohl die letzte Reminiszenz an alte EARTH-Tage - hebt diese CD (TRACK 1: Omens and Portents I) an und ähnelt stark den dunklen Sound von "Raiford (The Felon Wind)" von HEX um beim letzten Track mit dem frühen Morgenlicht zu enden (TRACK 7: The Bees ....). Dazwischen liegen tiefsinnige Gitarrenklänge, die zeigen wie schwer es ist, sich aus der Dunkelheit ans Licht zu arbeiten. TRACK 5 :Omens and Portents II) bringt die musikalische Wende.
Wie kann man nur so mit seinem Instrument verwachsen sein, dass man derartige Seelenlandschaften entwerfen kann?
Grandios, Carlson selbst hat in einem Interview davon gesprochen, dass Musik für ihn mit Landschaften zusammenhängt: mentalen Landschaften. Und als dies ist hier zu hören. Viel müsste gesagt werden, über den filigranen musikalischen Aufbau, der bei jedem Hören faszinierender und tiefsinniger wird, von den glockenhellen Interventionen von Bill Frisell, von der Hammondorgel von Moore, vom Zeitlupen-Schlagzeug der Lebensgefährtin von Carlson, von dem irren Gitarren-Riffs und dem Aufheulen der Gitarre zu einem Klagegesang, der zyklischen Struktur, dem Atem dieser Musik und und und.
Doch als dies sollte der Hörer selbst entdecken. Abschließend könnte man sagen: in der menschenleere Landschaft scheint plötzlich einen Augenblick lang nur die Sonne und deckt die Verwurzelung der Melancholie in dem Auf- und Ab von Dunkelheit und Licht auf. Klassisch. 5 Sterne.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. September 2010
Hi Nutzer

Also ma ehrlich: Dieses Album hat mir die ersten 3-5 Durchgänge gut bis sehr gut gefallen aber es ist eben doch recht eintönig. Die Stimmung schwankt von verträumt-verpennt bis melancholisch-düster-wüstenstaubig und wieder zurück. Die Gitarren singen ein Lied von der ewigen Weite und der Leere des Seins oder so ähnlich und das Schlagzeug macht: bumm (lange Pause) chack (pause) bumm-chack, der Bass pluckert und wabbert, die Hammondorgel bluest sich durch das Songmaterial and that's it Folks!
Es ist sehr gut geeignet zum Einschlafen (bei mir mehrfach kampferprobt, wirkt besser als alle Pillen und glaubt mir ich schlafe schlecht ein), und auch ein sphärisches Album für lange Flüge, Zug- und Autofahrten.
Aber es verliert eben leider an Reiz. Trotzdem bereue ich es nicht es gekauft zu haben, aber oft höre ich mir das hier nicht an. Vielleicht liegts am fehlenden Gesang oder an meiner Arroganz ich weiß es nicht, aber ich ziehe andere Bands aus dem Drone-lager vor bzw. ziehe auch andere Alben von Earth dem hier feilgebotenen vor.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Februar 2013
No reason to complain, everything was perfect. The paying infomation came in fast, so did the delivery. Top noch seller.
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