Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
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| 1. Parasol | |||
| 2. Sweet The Sting | |||
| 3. The Power Of Orange Knickers (feat. Damien Rice) | |||
| 4. Jamaica Inn | |||
| 5. Barons Of Suburbia | |||
| 6. Sleeps With Butterflies | |||
| 7. General Joy | |||
| 8. Mother Revolution | |||
| 9. Ribbons Undone | |||
| 10. Cars And Guitars | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. Interview | |||
| 2. Garlands (Non-Album Track) | |||
Die bekannten Versatzstücke von früheren Werken, die immer auch ein latentes Unbehagen ausstrahlten, sind in einigen Songs auch noch zu spüren, "The Power Of Orange Knickers" oder das Titelstück stehen nach wie vor in dieser Tradition. Aber fast Gospel- oder R&B-lastige Stücke wie "Witness" oder "Sweet The Sting" sind schon weniger zu erwarten gewesen. Eine ungezwungene Heiterkeit scheint über Tori gekommen zu sein, wenn sie bei "Hoochie Woman" weniger an Kate Bush als Chrissy Hynde erinnert. Einige Literaturzitate wie Anlehnungen an "Alice Im Wunderland" oder "Jamaica Inn", das ja ebenfalls in ihrer Wahlheimat Cornwall spielt, kommen auch noch hinzu (Der Librarian gibt eben keine Ruhe).
The Beekeeper hat sicher mehr Eingängigkeit als frühere Scheiben von Tori Amos, ist deswegen aber keinen Deut schlechter und sollte die oben erwähnte treue Fanbasis eher vergrößern als spalten. --Deborah Denzer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das vielseitigste und spannendeste Tori Amos Album,
Rezension bezieht sich auf: The Beekeeper (Audio CD)
Nach dem 2002 veröffentlichtem Album "Scarlet's Walk" erscheint nun das 8. Werk von Tori Amos. Und es ist eine spannende Angelegenheit, war doch „Scarlet's walk" eher glatt und einheitlich, leicht zugänglich und für Tori Amos' Maßstäbe sehr unpersönlich geraten. Fans diesseits und jenseits des Ozeans können aufatmen: Mit „The Beekeeper" wird die Grande Dame nicht zu einer Musikerin, deren Songs gemütliche Radio-Weichspülmucke a la Norah Jones sind, obwohl die erste Single, „Sleeps with butterflies" den Anschein macht.Damit kommen wir auch schon zum „Problem" dieses 19 Titel umfassenden Werks: Ein paar der Tracks gehören hier scheinbar nicht rein. Die bereits genannte Single - Auskopplung ebenso wenig wie „Cars and Guitars", in dem Tori zum ersten Mal alt klingt. In dieser Reihe genannt werden muss leider auch „Ribbons undone", eine zartes Solostück, das sich thematisch um Toris Tochter und deren Heranwachsen dreht und ziemlich kitschig geworden ist. Letztlich kann man auch noch „Ireland" dazuzählen - und mit diesem Song kommt auch die Kehrtwendung. Es gibt zarte Klavierstücke, die durch interessante Instrumentierungen aufgebrochen werden. Die Songs sind in sich geschlossen und verbinden sich trotzdem sinnvoll zu einem Ganzen. Einige erschließen sich dem Hörer sofort, gehen ins Ohr und setzen sich fest („Parasol", „Jamaica Inn", „Original Sinsuality"). Doch die Mehrzahl der Songs schleicht sich von hinten heran und bietet Fläche zum immer wieder neu entdecken. Mit „Sweet the sting" bricht die erste Überraschung aus: Die Frau kann grooven! Und wie. Gemeinsam mit einem Gospel-Chor entführt sie den Hörer in eine heiße Affäre aus Hitze und Lust, die sofort in „The Power of Orange Knickers", ein Duet mit Damien Rice, abgekühlt wird. Selten war ein Song so traurig, so voller Zerbrechlichkeit wie in diesem Glanzstück der Platte. Ein anderes Highlight ist definitiv „Mother Revolution", das anfangs eher unauffällig daherkommt, wie eine Welle, die ans Ufer schwappt. Die Kraft dieses Stücks liegt in dem originellen Arrangement, das sich auch durch Stücke wie „Martha's foolish Ginger" oder „ Goodbye Pisces" zieht und sich langsam anschmiegt. Inhaltlich sind die Texte deutlicher geworden als früher, verständlicher und trotzdem nicht langweilig; man muss immer noch zahlreiche Lexika, Mythologie- und Geschichtsbücher zu Rate ziehen, um inhaltlich mitzukommen. „The Beekeeper" macht nicht nur Lust auf den Repeat-Knopf. Es lässt einen auch schon mit Vorfreude und Spannung die nächsten 8 Tori -Alben erwarten, denn eins ist klar, sie wird, wie wir Zuhörer auch, niemals aufhören, Neues zu entdecken, zu Lernen und auszuprobieren. Ich empfehle diese Platte jedem, der sich in dieser Welt nicht immer gleich zurecht findet. Jedem, der Musik in erster Linie mit dem Herzen und nicht mit dem Verstand wahrnimmt. Der neugierig und offen für Ungewohntes ist. Dieses Album wächst und wächst und wächst und setzt eine Kraft frei, von der man lange zehren wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Essential Magical,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Beekeeper (Limited Edition im Digipack CD + DVD) (Audio CD)
Gleich vorneweg, aus mir spricht nicht der große Musikkenner, aber ein jahrelanger Tori Amos-Fan. Von Anfang an hat mich ihre teilweise sehr komplizierte Art der Musik begeistert, vielleicht gerade weil nie der typische leicht eingängige 'Ear-Catcher' dabei ist. Nichtsdestotrotz fesseln ihre Lieder und seltsamerweise wird man ihnen nie müde oder übertrüssig. Immer wieder entdeckt man neue Facetten und ihre poetischen Texte animieren immer, mehr über die Hintergründe der einzelnen Songs wissen zu wollen. Und es ist erstaunlich, welche Bilder, Lebenseindrücke und spirituellen Weisheiten sie in ihren Texten gekonnt verarbeitet. Ich bin immer wieder verblüfft, über ihre ganz individuelle Sichtweise der Welt und ihre Fähigkeit dieser musikalisch Raum zu verleihen.'The Beekeeper', ihr zweites Themenalbum nach 'Scarlett's Walk', ist eingängiger als ihre frühen Werke, aber niemals einfach! Wunderschön eingebettet leben die einzelnen Songs im 'Original Garden of Sinsuality', der wiederum unterteilt ist in 'desert garden', 'rock garden', roses and thorns', 'the greenhouse', 'elixirs and herbs' und 'the orchard'. Jeder einzelne Song ist ein Juwel für sich, aber besonders gelungen finde ich 'Martha's foolish ginger' und 'Toast'. Zusammen erzählt 'The Beekeeper'die Geschichte 'Genesis' aus der matriachalischen Sichtweise - im Gegensatz zu der partriarchalischen Erschaffungsgeschicht in der Bibel. Die Biene verkörpert schon seit Jahrtausenden mit ihren Zyklen ein altes matriarchalisches Bild der frühen Muttergottheiten und wurde als solche auch jahrhundertelang verehrt. Und auch hier gilt, was eigentlich für alle Alben von Tori gilt, je öfter man es hört, desto mehr kann man sich dafür begeistern. Einst sagte Tori in einem Interview:'There are places you go when you play music, you can't compare to any other places in your life. Du sagst es Tori - und du nimmst uns jedes Mal dorthin mit, wenn du spielst. P.s.: Unbeding zu empfehlen ist auch ihr Buch 'Pieces'. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nicht ganz so eigenwillig wie Vorgänger-Alben,
Von Toni Amos "Toni" (Osnabrück) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Beekeeper (Audio CD)
Tori Amos ist in der heutigen Zeit wohl eher eine Ausnahmekünstlerin! Ihre Alben zeugen ausnahmslos von unglaublicher Kreativität und einem wahnsinnigen Ausdruckvermögen an Stimmungen und Atmosphären. Dazu kommen tolle Texte und Themen.Auch dieses Konzeptalbum ist den Kauf allemal wert. Während Vorgänger-Alben, wie z.B. "Boys for Pele" und "From the Choirgirl Hotel", dem von mainstreamartigen Popklängen verwöhnten Hörerohren eher schauer über den Rücken jagen und etwas gewöhnungsbedürftig scheinen, ist "The Beekeeper" melodischer und harmonischer. Man findet schneller einen Zugang zu dieser neuen Tori. Das ALbum und dessen Songs mögen nicht so komplex sein, wie sie zu Toris Anfangszeiten einmal waren, aber haben dennoch nichts von ihrer Faszination und Anziehungskraft verloren. Die Musik hat sich, ebenso wie die Songwriterin selbst, verändert. Sie ist nicht mehr die hysterische, verzweifelte, schreiende, und unberechenbare Tori, sondern sie ist mittlerweile Mutter einer kleinen Tochter, glücklich verheiratet und hat zu sich selbst gefunden. Ich denke, man sollte ihr die Harmonie gönnen und nicht darauf bestehen, dass sie "verrückte" Songs mit "wirren" Arrangements und ohne bestimmte Struktur schreibt, wie früher. Sie hat sich entwickelt und mir gefällt sowohl die Neue, als auch die Alte Tori! Sie ist und bleibt eine der besten und wunderbarsten Songwriter dieser Welt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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