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am 30. Dezember 2010
Der Captain ist tot, es lebe der Captain.
Beefheart war wohl, sagen wir es deutlich, ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse.
Das ist an sich nix Neues, sondern wurde bereits ausführlich in Interviews seiner
ehemaligen Bandmitglieder dargelegt. Eine einst in der seligen "Sounds" (oder war es die "Spex"?) abgedruckte Begegnung mit dem "Meister" in Deutschland hinterliess bei mir, als bekennendem Beefheart-Fan, einen sehr zwiespältigen Eindruck. Der Typ wirkte in den zitieren Äusserungen einfach unsympathisch.
Er war offenbar ein Egomane, Diktator, Paranoiker, Psycho und natürlich auch ein sehr interessanter Musiker, der seine Mitspieler so behandelte, dass Brutus die Tränen gekommen wären.
Das Gleiche sagte man auch von seinem Schulfreund Frank Zappa. Der war aber ungleich erfolgreicher und liess den Captain auf "Bongo Fury" generös ans Mikro.
Beide teilten wohl ebenfalls die sehr laxe Einstellung gegenüber geistigem Eigentum.
Bei Zappa fühlte sich expressis verbis Don Preston ausgebeutet, bei Beefheart eigentlich alle.
John French trommelte auf "Trout Mask Replica", des Captains ambitioniertestes
Album. Nur wird auf dem Cover nirgendwo ein Drummer erwähnt...
Das Problem dabei: wenn John French, Don Preston und all' die anderen so unter van
Vliets und Zappas Knute standen, wieso gelang und gelingt es ihnen dann nicht, aus deren Schatten zu treten und "ihr eigenes Ding" zu machen? Sind das wirklich nur die Mechanismen des Rock-Business?
So machte die Ex-Magic Band nach der Trennung mit "Mallard" zwei schöne LPs, nahm aber einen Sänger (Sam Galpin), der beinahe, aber eben nur beinahe, so wie der Captain klang. Hm. Kein Wunder, dass der große Erfolg ausblieb. Wer will die Magic Band ohne Beefheart hören? Die Platten lohnen trotzdem die (Wieder-)Entdeckung. Vom Rest der Magic Band hörte man danach nicht mehr viel.
Die Ex-Mothers wiederum gehen als "Grandmothers" auf Tour.
Jetzt also ein Buch über den "Meister", aus dessen Schatten John French anscheinend nicht heraustreten kann.
Traurig, aber wahr.
Vielleicht hätte er es wie Arthur Tripp machen sollen, der mittlerweile auf seine "Hollywood Years", wie er es auf seiner Website nennt, ironisch und milde zurückschaut, weil er sich unterdessen eine neue berufliche Basis als Physiotherapeut aufgebaut hat. Man könnte auch sagen: erwachsen geworden ist.
John French wünsche ich, dass er fleissig Musik macht und seine Verbitterung hinter sich lässt.
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am 1. September 2010
Ich kann nur alle potentiellen Käufer warnen, denn
"Beefheart" vom John French ist ein unglaublich schlechtes
Buch. Das fängt mit der Typographie an. Alle Interviews
sind kursiv und fett gesetzt und kaum entzifferbar.
Diese Interviews sind aber das einzig lesenwerte Teil
dieses Buchs, denn der Rest besteht aus dem weinerlichen
Geplärre des ehemaligen Schlagzeugers und Autors. Er
wiederholt ständig wie schlecht Don Van Vliet ihn behandelt
habe und das eigentlich ER alleine für das Zustandekommen
von "Trout Mask Replika" und anderer Alben verantwortlich sei.
Man habe ihm aber bis heute nicht die nötige Anerkennung
zuteil werden lassen.
Also das giftige Geschreibsel eines armen, alten und
verbitterten Mannes, der auf sein gescheitertes Leben
zurückblickt.
Muss man sich nicht unbedingt antun.
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