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Produktinformation
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Das letzte Album Amputechture war selbst für zahlreiche eingefleischte Progcore-Fetischisten zu viel des Guten. Die verschachtelten Klang-Collagen, Instrumental-Experimente und Freejazz-Ausraster forderten das Gehör bis an die Schmerzgrenze, ohne Hirn und Herz ausreichend für die Strapazen zu entschädigen. Bedlam In Goliath ist glücklicherweise zugänglicher ausgefallen. Omar Rodriguez-Lopez, Cedric Bixler-Zavalas und ihre Nebenleute agieren deutlich songdienlicher und gemäßigter, erkennbare Strukturen und angenehme Melodieläufe halten das Album jederzeit zusammen und den Hörer bei der Stange. Anspruchsvoll, innovativ, mutig, teilweise auch tollkühn rocken die Amerikaner nach wie vor, aber Bedlam In Goliath orientiert sich in puncto Ohrenfreundlichkeit dankenswerterweise in erster Linie am frühen Meisterwerk De-Loused In The Comatorium.
-- Michael Rensen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
never heard a man speak like this man before ...,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Bedlam in Goliath (Audio CD)
neues jahr neues tmv album und siehe da: nach dem (für mich persönlich) eher enttäuschenden vorgänger amputechture, kommt das duo nun endlich zurück vom planeten "erratisches rumgenudel" und holt den holzhammer raus.vermutlich klingt die platte auch direkter und wesentlich eingängiger, weil mastermind rodriguez-lopez seine verspultheit 2007 auf diversen solo-platten austoben durfte und somit sich selbst und seinen gitarrensound wesentlich mehr im griff hat. weniger leerlauf, weniger gitarrensoli, weniger improvisation. auf der haben seite dafür die vermutlich krassesten rhythmen seit deloused, gepaart mit der expierimentierfreudigkeit von frances the mute, eingepackt in eine dünne schicht catchiness und prog-appeal. die band drumrum ist natürlich unschlagbar, das drumming ist die hölle, bass und sämtliche blas-, streich, tast- und zupfinstrumente sind hier in begnadeten händen ... volle punktzahl für die umsetzung. FAZIT: anwärter auf den titel album 2008 (und das bereits im januar) EDIT: ich vergebe ein halben weiteren stern: nach mehrmaligem hören ist dieses album so ziemlich definitiv volle punktzahl wert, lediglich tourniquet man bis agadez trüben das umwerfend krasse gesamtbild für mich ein wenig ... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk...,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Bedlam in Goliath (Audio CD)
Von dem neuen album the bedlam in goliath hört man viele verschiedenen kritiken. auf der einen seite wird das album masslos gelobt und auf der anderen seite wird es einfach nur aus enttäuschend oder nicht befriedigend empfunden (wahrscheinlich weil es erhebliche Unterschiede im vergleich mit den Vorgänger-alben gibt).Als verwendeter mars volta fan bin ich der meinung, dass den jungs wieder einmal ein meisterwerk gelungen ist. es unterscheidet sich in vielen vielen hinsichten von den anderen alben. Cedrics gesang der au diesem Album alle möglichen sounddimensionen durchbriecht wird zu einer schon fast mystischen pop-stimme. aber nicht im negativen sinne, ganz im gegenteil sie laesst den zuhörer stellenweise dahinschmelzen. Des weiteren bringt der neue schlagzeuger Thomas Pridgen, der sich in seinem stil erheblich von seinem vorgänger Jon Theodore unterscheidet, neuen elan in die band. Viele loben den neuen drummer, jedoch mögen manche seine direkte Art und Weise zu spielen nicht. Mit Thomas Pridgen veränderte oder besser gesagt erweitert Mars Volta seine Identität, sie werden direkter verzichten auf den langen aufbau und rocken die bude. Dies ist offensichtlich darauf zurück zu führen, dass Omar Rodriguez, denker und lenker der band, sich entschiedenen hat einen neuen weg in der TMV geschichte einzuschlagen. Damit noch nicht genug, er nimmt sich den guitaristen John Frusciante von den Red Hot Chilli Peppers in die band der jetzt neben mister rodriguez für furore sorgt. Man sollte sich also beim kauf dieses albums nicht ein zweites "De-Loused In The Comatorium" oder "Frances the Mute" erwarten sondern sich auf etwas komplett neues einstellen, weil man sich sonst schon falsche erwartungen hat und das werk missinterpretiert. Einfach reinhören (und zwar sehr genau) und die musik auf sich wirken lassen. kleiner tipp: das album wird ab dem 10 mal nicht langweiliger sondern immer interessanter und es öffnen sich immer wieder neue Türen zu einem unvorstellbarem universum der klänge. Doch nicht alles hat sich verändert, die texte wie gewohnt mystisch, die guitar riffs schrill un die solies atemberaubend. Im grossen ganzen ist dieses album wiederum ein geniestreich. auch wenn nicht einfach zu schlucken, kann ich es jedem musiker und "musik-freak" wämstenss an herz legen sich die platte zu kaufen und damit diese einfach geniale band zu unterstützen. PS: das aufnehmen von sogenannten soundkollagen nicht unbedingt als negativ ansehen, sondern als musikalischen geniestreich der band. wer sich nicht hineinversetzen kann sollte es sein lassen... ;) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Psychologen würden beim Anblick von Mars Voltas Texten Ihre reinste Freude dran haben,
Von Stephan Poulain (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Bedlam in Goliath (Audio CD)
Haben sich beim Vorgängeralbum "Amputechture" die Mars Volta Fans in zwei gegenpolige Fraktionen geteilt, werden sie vermutlich beim Hören dieses Giganten eine große und gemeinsame Orgie der Freude feiern. Schließlich vertonen Omar Rodriguez Lopez und Cedric Bixler Zavala mal so eben ihre eigenst entworfene Pop-Formel - Zumindest in der ersten Hälfte des Albums. Dabei sei Pop hier ein durchaus äußerst positiv bedachter Begriff. Musikalisch wird hier an "De-Loused in the Comatorium" angeknüpft, bloß eben in jeglicher Hinsicht greifbarer und logischer. So als ob es "Frances the Mute" und "Amputechture" nie gegeben hätte. Dies wird gerade den Hörern gefallen, die eben besagte Alben nicht so überzeugend wie das Debut fanden. Mich überzeugen Musik, Texte und Artwork komplett. Tolles Zusammenspiel. Auch macht der neue Schlagzeuger Thomas Armon Pridgen, Schlagzeugern sicherlich ein Begriff, eine äußerst gute Figur, so dass die Rhythmus-Fraktion vor Einfallsreichtum nur so sprotzt und ordentlich Dampf macht. (Wobei mir Jon Theodores Art, mit dem Schlagzeug umzugehen, mehr zusagte.) Was nun bleibt, ist das Warten auf Mars Voltas Deutschlandkonzerte im Februaur. Es wird bestimmt viel zu staunen geben und ich bin mir sicher, dass es, wie schon beim letzten Berlinkonzert und bei "Scabdates" übermässig präsent vorhanden, wieder etliche Improvisationsattacken geben wird.Meine Nummer zwei aller bisher veröffentlichen Mars Volta Alben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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