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Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn (Sammlung Vandenhoeck)
 
 

Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn (Sammlung Vandenhoeck) (Taschenbuch)

von Gerald Hüther (Autor)
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 139 Seiten
  • Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht; Auflage: 9., Auflage (9. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3525014643
  • ISBN-13: 978-3525014646
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,2 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 773 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Noch vor zehn Jahren hätte dieses Buch über das menschliche Gehirn gar nicht funktioniert. Da besaß nur eine Minderheit von uns bereits Erfahrungen mit Computern. Jetzt, wo fast jeder schon einmal so eine Kiste ausgepackt und aufgestellt hat, um sodann seufzend die Gebrauchsanleitung zu lesen, verstehen wir den Witz, wenn Kapitel 1 überschrieben ist "Entfernung von Verpackungsmaterial und Schutzvorrichtungen".

Das folgende Kapitel ist überschrieben "Aufbau und Einsatzmöglichkeiten". Es beginnt: "Ein festsitzender Zellhaufen braucht kein Gehirn. Er kann sich weder dorthin bewegen, wo es besser ist, noch kann er sich davonmachen, wenn es brenzlig wird." Es werden dann die verschiedenen Hirnformen vorgestellt, die die Natur geschaffen hat. In ganz einfacher Alltagssprache, offensichtlich eine Begabung des Göttinger Professors mit den zwei Doktortiteln.

Kapitel 3, Hinweise auf bereits erfolgte Installationsmaßnahmen, verrät unter Optimal gelungene Installationen, was alles in der frühen Kindheit richtig laufen muss, "um die genetisch angelegten Möglichkeiten zur Ausbildung hochkomplexer und zeitlebens veränderbarer Verschaltungen in vollem Umfang nutzen zu können".

Kapitel 4 schlagen wir dann mit besonderem Interesse auf, denn hier geht es um "Korrektur von Installationsdefiziten": Wer hätte nicht gern einen präziser arbeitenden Denkapparat? Und in Kapitel 5 "Unterhaltungs- und Wartungsmaßnahmen" geraten wir in die Bedeutung der Hirnforschung für die Bewältigung unseres Lebens. Kein Mensch könne "eine freie Entscheidung darüber treffen, wie und wozu er sein Gehirn benutzen will. Solange er hungert, friert, materielle Not leidet oder seelischen Qualen ausgesetzt ist."

Stop. Spätestens hier kommt uns ein Verdacht: Hüther ist zwar durchaus Neurobiologe aber auch Moralist. Empfehlung: gutes Geschenk für Jugendliche mit Neigung zum Bildschirm. --Michael Winteroll

Kurzbeschreibung


Das ungenutzte Potenzial unseres Gehirns
Der renommierte Hirnforscher Gerald Hüther übersetzt die neuesten, faszinierenden Erkenntnisse der Neurobiologie in eine verständliche Sprache und zeigt dem Leser auf, wie er konkret für sein eigenes Leben daraus profitieren kann.In der modernen Hirnforschung wurden bahnbrechende Entdeckungen gemacht. Die sogenannte Plastizität des menschlichen Gehirns bedeutet, dass es lebenslang veränderbar, ausbaubar, anpassungsfähig ist. Sogar die Masse der Gehirnzellen ist, entgegengesetzt der früheren Auffassung der Wissenschaftler, nicht endgültig festgelegt, sondern kann im Verlauf des Lebens noch zunehmen. Nach den neuesten Erkenntnissen der Hirnforscher hat die Art und Weise der Nutzung des Gehirns einen entscheidenden Einfluss darauf, welche neuronalen Verschaltungen angelegt und stabilisiert oder auch destabilisiert werden. Die innere Struktur und Organisation des Gehirns passt sich also an seine konkrete Benutzung an.
Wenn das Gehirn eines Menschen aber so wird, wie es gebraucht wird und bisher gebraucht wurde, dann stellt sich die Frage, wie wir eigentlich mit unserem Gehirn umgehen müssten, damit es zur vollen Entfaltung der in ihm angelegten Möglichkeiten kommen kann.
In einer leicht lesbaren, bildreichen Sprache geht der Neurobiologe Gerald Hüther diesem Fragenkomplex nach und gelangt zu Erkenntnissen, die unser gegenwärtiges Weltbild erschüttern und die uns zwingen, etwas zu übernehmen, was wir bisher allzu gern an andere Instanzen abgegeben haben: Verantwortung.
Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther ist Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Zuvor, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, hat er sich mit Hirnentwicklungsstörungen und mit der langfristigen Modulation monoaminerger Systeme beschäftigt; als Heisenbergstipendiat hat er ein Labor für neurobiologische Grundlagenforschung aufgebaut.

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91 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bemerkenswert und anregend, 27. Dezember 2006
Von Wolfgang Bittner (Köln Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der Autor, Professor für Neurobiologie an einer Psychiatrischen Klinik, ist der Ansicht, unser Gehirn sei "weniger ein Denk- als vielmehr ein Sozialorgan". Und er vertritt die These, dass das Gehirn "zeitlebens zur adaptischen Modifikation und Reorganisation seiner einmal angelegten Verschaltungen befähigt ist und dass die Herausbildung und Festigung dieser Verschaltungen ganz entscheidend davon abhängt, wie und wofür wir unser Gehirn benutzen". Spannend!
Neue Wege scheint Gerald Hüther da zu beschreiten, wo er meint, der Aufbau eines Gehirns sei davon abhängig, wofür es bisher gebraucht wurde, "und zwar nicht nur von dem jeweiligen Besitzer, sondern auch von dessen Vorfahren, die die entsprechenden Konstruktionspläne in Form bestimmter genetischer Anlagen ausprobiert haben und - wenn sie einigermaßen funktonierten - an ihre Nachkommen weitergeben konnten."
Der Autor ist dankenswerterweise in der Lage, komplizierte Sachverhalte verständlich darzustellen. Wer mehr über die Funktionsweise seines eigenen Gehirns und anderer Gehirne wissen will, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen, zumal Hüther zahlreiche wertvolle Anregungen gibt.
Die Frage ist, ob der menschlichen Gehirntätigkeit tatsächlich - wie Hüther meint - moralische Wertungen immanent sind. Diese Auffassung ist zwar sehr sympathisch, aber sie ist wohl nicht beweisbar. Andererseits ist das menschliche Gehirn natürlich kein Computer. Im Übrigen wäre interessant gewesen, etwas über den Einfluss der Strahlung in elektromagnetischen Feldern auf das Gehirn zu erfahren.
Alles in allem ist diese "Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn" ein überaus bemerkenswertes, wichtiges Buch, das die Gehirntätigkeit des Lesers außerordentlich anzuregen vermag.
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Rezension, 17. Januar 2009
Als ich heute beim Erstellen der Lieblingsliste auf das Buch geklickt habe, musste ich festellen, dass nicht nur viele rezensionen vorhanden sind, sondern mindestens genauso viele Meinungen vom dem Artikel. Ich habe das Buch vor etwa einem halben Jahr gelesen und fand es so anregend und stilistisch brillant, dass ich es weiter geborgt habe und dieser jemand ebenfalls, weil er dem eben gesagten zustimmte. Was man Hüther vielleicht wirklich vorwerfen kann: Er sagt nicht dezitiert, dass der Titel mehr ironisch als ernst gemeint ist. Der Titel ist unweigerlich eine Anspielung auf die Hardware-Software Philosophie, wie man sie lange in der Hirnforschung vermutet hat, bis man eben die lebenslange Plastizität (=Formbarkeit) des Gehirns entdeckt hat. Diese ist auch das Grundthema anhand dessen die verschiedensten Aspekte beleuchtet werden. Neben einem Exkurs über die Evolution des Gehirns erfolgt auch eine Darstellung von "zweckdienlichen" Hinweisen, von denen ich die wichtigste die Aufklärung über den "optimalen" Umgang mit Kinder bzw. auch Neugeborenen finde.

Wer aufmerksam liest, der liest dieses Buch sicherlich mit Gewinn, vor allem als Laie. Es finden sich viele fruchtbare Stellen in dem Buch und zudem auch (wie ich finde) humorvolle. Wer sagt er kann diesem Buch nichts abgewinnen, der hat es schlichtweg nicht verstanden, wobei klar sein muss, dass man es schon "mit Hirn" lesen sollte und nicht wie die Tageszeitung oder nebenbei als Roman. Vor allem die Ausführungen über die Betroffenheit als die einschlägiste Form der Änderung von alten Denkmustern und Überzeugungen sollte jedem eine Lehre und wichtige Lebensweisheit sein.

Nachdem das Buch kein Gehirntrainer ist, sondern ein Sachbuch, kann man nicht erwarten, dass das Buch zum Arbeitsbuch wird; soviel muss klar sein. Es ist mehr ein Vorschlag zu einem besseren, effektiveren und nachhaltigeren Umgang mit seinem eigenen Gehirn. Außerdem ist das Buch hervorragend geschrieben und bietet viel Informationen.
Eines der besten die ich je gelesen habe und vermutlich eines der wichtigsten über den aktuellen Stand der Hirnforschung.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wer lesen kann..., 3. Dezember 2008
Sehr seltsam, wie wenig einige der negativen Rezensenten das Buch verstehen. Leider kann man gerade bei einer Bedienungsanleitung für das Hirn wenig erwarten, wenn das Gerät, dass man lernen will zu benutzen, schon überholt und nicht mehr ganz leistungsfähig ist. Wie schreibt der Autor selber über eine gewisse Sorte Menschen:
"Sie suchen fortwährend nach Meinungen, die ihnen bestätigen, dass sie so, wie sie sind genau richtig sind. Und sie sind dankbar dafür, wenn sie einen Experten finde, der sie in ihren bisherigen Überzeugungen, Meinungen und Haltungen mit seinen objektiven wissenschaftlichen Befunden endgültig bestätigt. Und womöglich kaufen sie sich sogar noch eine Bedienungsanleitung für ihr Gehirn und lesen sie in der Erwartung durch, darin Tipps zu finden, wie sie ihr vermeintlich wichtiges Organ vor Bedienungsfehlern schützen können, ohne es grundsätzlich anders benutzen zu müssen."
Als ich das gelesen habe, musste ich in Rückerinnerung an manche Rezensionen hier sehr lachen, einige scheinen aber das Buch gar nicht zu Ende gelesen zu haben, und was man von Rezensenten halten soll, die die Evolutionstheorie für überholt halten, weiß ich auch nicht...

Für mich ist das Buch eine Offenbarung, aber ich gebe zu, dass ich auch viel zwischen den Zeilen lesen musste, damit ich das, was hier auf 140 Seiten behandelt wird, völlig verstehen konnte. Zum Lesen dieses Buches braucht man Verstand, Abstraktionsvermögen und Offenheit für Selbstreflexion, es ist keine der üblichen "Wie werde ich glücklich in acht Tagen"-Bücher. Das Buch ist eine Hilfe zu Selbsthilfe, es gibt wenige konkrete Anweisungen, aber löst viele Fragen und gibt viel zu Denken.

Was mir allerdings gefehlt hat, sind Literaturempfehlungen. Und alles in allem ist es etwas knapp, so dass man vieles (wie gesagt) zwischen den Zeilen raus lesen muss. Aber ich lese es zum zweiten mal und streiche beim Lesen an, was bei meinem Lesepensum etwas heißen will.
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1.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Buchm dass über die Benutzung von Allgemeinwissen nicht hinaus kommt
Sowohl der Titel des Buches, als auch die positive Empfehlung, die ich von einem Freund erhielt, machten mich neugierig auf den Inhalt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Thomas Schneider veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Zäh und wenig interessant
Das Buch enthält viele Aspekte die der Autor scheinbar dem Allgemeinwissen entliehen hat. Mir fehlen an vielen Stellen Begründungen für die jeweiligen Positionen des Autors und... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von JSO veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen sehr interessant hätt ich gern in der Schule schon gelesen
sehr anschaulich erklärt und gut verständlich geschrieben, das wäre gut für Pädagogen meine ich. Aber auch für jeden der interessiert ist dahinter zu schauen.
Vor 4 Monaten von E. Farfeleder veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Sollte jeder kennen
Sehr wohltuend wie selbst die kompliziertesten Zusammenhänge auf einfache, einleuchtende Art erklärt werden. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von 4711 veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen nach Eric Kandel eine Enttäuschung
Nach dem Buch von Eric Kandel war das Werk Hüthers leider eine völlige Enttäuschung für mich. Im Vorwort verspricht er, dass man nach der Lektüre das ungenutzte Potential seines... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von M. Taufner veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wenn du etwas willst, dass du noch nie hattest, dann tue etwas, dass du noch nie getan hast
Dieses Buch wurde mir ans Herz gelegt, auf eine Nachfrage, was man denn lesen könnte um den eigenen Horizont zu erweitern. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von NowhereAtLast veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Falsche Erwartungen
Gut - ich kannte Herrn Prof. Hüthers Forschungsfeld nicht, hatte ihn als Tipp ans Herz gelegt bekommen und war in wahrscheinlich midlife-gestreßter männlicher Erwartung wirklich... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von A. Altfreder veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Tiergeschichten die 1982 noch wertvoll waren
Schade, der Titel ist spannend. So ein Buch, das uns erklärt, wie wir unser Hirn besser nutzen könnten, das wäre schon klasse. Und das, ohne Scientologe werden zu müssen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Manfred Schröder veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Auch ein fähiger Oberlehrer ist ein Oberlehrer
Das Buch hinterlässt bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits ist es flüssig und allgemein verständlich geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Sylvia61200 veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend
Ich habe das Buch nach einer Rezension im Spektrum der Wissenschaft gekauft, und habe mir - auch aufgrund des Titels - ein Buch erwartet, daß mir neue und praktische Tipps gibt,... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Georg Scholz veröffentlicht

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