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Bedenke Phlebas.
 
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Bedenke Phlebas. [Taschenbuch]

Iain Banks , Iain M. Banks
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 2002 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 762 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: Übearb. Neuausg. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453215303
  • ISBN-13: 978-3453215306
  • Größe und/oder Gewicht: 17,9 x 11,6 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 381.934 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Iain Banks, geboren 1954 in Dunfermline, Schottland, schrieb 1984 in London seinen ersten Roman, der in 20 Sprachen übersetzt wurde und ihn auf einen Schlag weltberühmt machte. Seither folgten mehr als ein Dutzend erfolgreicher Romane. Unter dem Namen Iain M. Banks schreibt er auch Science-Fiction-Romane. Er lebt in der Nähe von Edinburgh.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nachdenklich stimmend... 11. Februar 2007
Format:Taschenbuch
"Bedenke Phlebas" passt in kein vorgefasstes Schema.

Die Geschichte hat sicherlich Elemente der Space Opera, also riesige Raumschiffe, gigantische Raumschlachten, Artefakte untergegangener Zivilisationen, heroische Helden, das Entrinnen aus Gefahren um Haaresbreite und einen epischen Konflikt Gut gegen Böse.

Aber welche Seite ist denn nun die Gute? Beide Seiten glauben sich moralisch im Recht und verwenden doch Massenvernichtungswaffen, wenn auch zunächst mit Vorwarnung. Am Ende des Buches wird ein Ausblick auf die Zukunft gewährt und die genannten Zahlen sind gross genug um die aktuelle Erdbevölkerung zig-mal darin untergehen zu lassen.

Aber zurück zur eigentlichen Geschichte, Horza ist ein Gestaltwandler, eine Mitglied einer genetisch modelierten Spezies von Humanoiden die in der Lage sind die genetische Struktur von Personen zu übernehmen um diese dann zu ersetzen. Das geht natürlich in der Regel nur wenn die ersetzte Person umgebracht wird. Horza ist also ein gemeiner Meuchelmörder oder, aus einem anderen Blickwinkel, ein genialer James Bond, dessen Körper eine der gefährlichsten Waffen ist.

Als Agent der Iridianer, einer religiös motivierten sehr langlebigen Spezies, versucht Horza ein Raumschiffsgehirn der "Kultur" zu Bergen damit die Iridianer daraus Erkenntnisse und u.U. Gegenmassnahmen im Kampf gegen die "Kultur" finden können, da die künstlichen Intelligenzen der "Kultur" zu deren gefährlichsten Aspekten zählen.

Dummerweise ist das "Bewusstsein" des Raumschiffsgehirns noch unterentwickelt gewesen und es hat sich, als es "abgeschossen" wurde auf einer verbotenen Welt versteckt. Ein Verteidigungssystem einer uralten, inzwischen wohl transzendenten Rasse, schützt den Planeten effektiv sowohl vor dem Zugriff der Iridianer als auch der Kultur. Auf diesem kommt es dann Schlussendlich zu einem, in seiner Brutalität dem Konflikt angemessenen, Showdown.

Aber davor muss Horza es noch schaffen einer Söldnertruppe beizutreten. Der Kultur immer einen Schritt voraus sein.

Eine Fahrt auf einer Inselgrossen Titanic auf einer Ringwelt machen.

Den Tod eines Psychopathen unter den Söldnern überstehen.

Auf einer Insel stranden.

Einen seltsamen Kult kennenlernen.

Wieder Anschluss bei den Söldnern finden und dabei eine Agentin der Kultur mitnehmen.

Einen Hindernisflug seines Raumschiffs in einem anderen Vehikel absolvieren.

Die Barriere um den Museumsplaneten überwinden.

Ein wenig Atom-Ubahn fahren.

Am Ende der Achterbahnfahrt, denn so aufregend ist das Buch, bleibt die Gewissheit das das Universum ein brutaler Ort ist. Und das nicht jeder findet das der Konflikt es Wert war ausgefochten zu werden. Dafür, dass die künstlichen Lebensformen so intelligent sind, ist ihre Vorgehensweise im Endeffekt bemerkenswert primitiv. Die beste Verteidigung ist für die Kultur auch nur eine möglichst gute Offensive.

Ich finde das "Bedenke Phlebas" ein sehr gutes, vielschichtiges Buch ist, das einem einige Wunder und einige Abgründe zeigt. Die Figuren sind eher realistisch als heroisch gezeichnet, was einen starken Kontrast zu der überlebensgrossen Technologie bietet.

Lesen, lesen, lesen.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pürfekt 15. April 2003
Format:Taschenbuch
.

Sie wollen Space-Opera und keine Hard SciFi.

Sie wollen Spannung.

Sie wollen das ganze vor einem sehr detailiert überdachten Hintergrund (mit diversen Aufenthalten im Weltraum).

Dann ist dieses Buch das richtige für Sie.

In einer anderen Galaxis zu einer anderen Zeit herrscht die "Kultur" über einen grossen Teil der bekannten Welt. Genetische Manipulation ist gang und gebe, Künstliche Intelligenzen bestimmen die Politik und den meisten Wiedersacher ist die Kultur inzwischen nähergebracht worden.

In diese Welt wird Horza Gorbul geworfen damit der Leser mit ihm eine interessante Reise erleben darf...

Ich habe das Buch im Urlaub gelesen, und mit seinen 750+ Seiten ist es nicht gerade ein Leichtgewicht. Aber trotzdem fliegt man nur so über die Seiten. Horza Gorbul, eine Held der über gewisse Fähigkeiten verfügt, die ihn zu einem guten Spion machen, arbeitet für eine Rasse die sich als eine der letzten gegen die Kultur verteidigt. Er selbst gehört einer anderen Rasse an. Im Buch wird er von Episode zu Episode getrieben und muss sich immer wieder auf neue Umstände einlassen. Durch die ganze Geschichte zieht sich aber ein roter Faden der konstant verfolgt wird.

Dabei wird er beschossen, soll gefressen werden, stiehlt Raumschiffe, erlebt den Untergang einer Welt, wird in den Weltraum geschleudert, ersäuft (2x), erlebt das grosse Spiel und beendet das Buch reifer als vorher.

Jede der Episoden bietet etwas neues und sie werden nur von der Dringlichkeit verbunden die eine Aufgabe zu erfüllen.

Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam aber besonders der Protagonist hat mir unglaublich gut gefallen. Er ist kein Held im eigentlichen Sinne. Dem Leser wird die ganze Zeit über geschildert wie Horza die Welt wahrnimmt, was er plant und wie er zur Kultur steht, seine Gedanken verleihen seiner Figur das gewisse Etwas um sich mit ihm zu identifizieren. Die Interaktion mit anderen Romanfiguren wirkt sehr stimmig und bleibt den ganzen Roman über interessant.
Fast alle Nebenfiguren sind sehr interessant geraten.

Und das ganze vor einem Geschichte in der geballert, geliebt, betrogen, verzeifelt, philosophiert und gestorben wird.

Der Roman ist abgeschlossen, aber es gibt noch weitere die in dem beschriebenen Universum spielen.

Und nicht zu vergessen, das Ende läßt einen nicht unzufrieden zurück.

Fazit:
Der ultimative Roman für den SciFi-Begeisterten im Urlaub.

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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von V. Fremgen TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Nachdem ich vorher fast alle neueren KULTUR-Romane von Iain Banks gelesen hatte und schon von der puren Idee begeistert war, fand endlich das allererste KULTUR-Epos "Bedenke Phlebas" den Weg zu mir. Immerhin gehört das Buch zu den (von Lesern gewählten) "Klassikern der SF" !

Der Held Horza ist ein "Wandler", d.h. ein Mensch, der die Gestalt anderer Menschen annehmen kann. Sein gesamtes Volk lebt innerhalb eines Asteroiden und dient zum Grossteil den Idiranern (religiös motivierten, 3m grossen Kriegern), welche die Galaxis "befrieden" (d.h. erobern) wollen.

Horza selbst hasst die KULTUR, die mit den Idiranern im Krieg liegt; warum weiss er selbst nicht so recht; gegen Ende des Buches erkennt er, dass er mit der KULTUR wohl sehr viel gemeinsam hat.

Der Wandler erhält den Auftrag, ein "Gehirn" zu finden (einen riesiegen, denkenden u. fühlenden Computer der KULTUR), das auf Schars Welt (einer durch eine Barriere abgeschlossenen Welt) gestrandet ist. Das Auswerten dieser Technik könnte den Krieg beeinflussen. Seine Gegenspielerin ist Belveda, eine KULTUR-Agentin der Sektion "Besondere Umstände". Auf seinem Weg zu Schars Welt trifft er eine Sölndertruppe, die ihm in Form deren Raumschiffes die Möglichkeit zum erreichen seines Zieles bietet.

Das Buch besticht durch hervorragende Charakterzeichnung, tollen Ideen und mit einer teilweise (fast zu) bombastischen Handlung auf einem 140 Millionen km grossen "Orbital", das als Opfer des Krieges gesprengt werden muss, auf einem kilometerlangen "System-Schiff" der KULTUR usw.

In den späteren Romanen wird die Technik sehr viel zurückhaltender geschildert.

Viele der Aliens und auch die "Gehirne" erscheinen sehr menschlich; Horza hingegen (der die Gehirne als "Maschinen" abqualifiziert) wechselt ständig zwischen den Extremen "Menschlichkeit" und unglaublicher Härte (="Unmenschlichkeit").

Dass am Ende (des Buches) die KULTUR siegt und das Gehirn rettet, erscheint eher als Zufall denn als Leistung der Agentin Belveda.

Was (mich als KULTUR-Fan) ebenfalls fasziniert(e), sind zunächst das Vorwort eines SF-Autors (Ken MacLeod), welches den Kontext des Buches herstellt, sowie die Anhänge über den "Idiranischen Krieg" und die KULTUR selbst.

FAZIT: Wirklich: Ein absoluter Klassiker!
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Toll geschriebenes SCI FI Meisterwerk
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Vor 12 Monaten von Adular veröffentlicht
Hervorragendes Kochbuch!
Wie schon die Amazon Produktbeschreibung nahelegt:
"Easy ' Zum Zweiten: Basisrezepte, die sicher gelingen!
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Vor 22 Monaten von M. Schlestein veröffentlicht
Lesenswertes Durcheinander
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Veröffentlicht am 4. Juli 2007 von Thomas Liehr
Neuland
Iain Banks macht es dem Leser wahrlich nicht einfach. 'Bedenke Phlebas' ist der erste Band des 'Kultur-Zyklus' und erzählt die Geschichte von der Suche nach einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2007 von hirnlego
Dilletant am Werk
Bei "Bedenke Phlebas" befinde ich mich in einem Zwiespalt, ich habe es anfangs fast schon verschlungen, und gegen Ende musste ich mich zum lesen zwingen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. März 2006 von galileo
Idee gut, Umsetzung mangelhaft..
Die Idee der Kultur ist sehr interessant. Leider wird das Lesen der Story durch eine extensive Beschreibung jeder Kleinigkeit mit ausschweifenden Metaphern fast zur Qual. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. März 2006 von alnistat
Story unterwegs vergessen
HORZA, Angehöriger eines schwindenden Volkes von Gestaltwandlern arbeitet als Agent für eine kriegerische Rasse von dreimeterfünfzig großen Ungetümen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2005 von T. Sieber
Moderner Klassiker- Masse UND Klasse!!
Wenn man seit über 30 Jahren Science Fiction liest, fällt es schwer nicht den Glauben an das Genre zu verlieren. 90 % aller SciFi war schon immer Schrott, punktum. Lesen Sie weiter...
Am 24. Juli 2005 veröffentlicht
und am Ende gehen im die Ideen aus...
was sehr spannend beginnt wird zum Ende hin wirklich mühsam zu lesen. Die endlosen Wanderungen im Tunnelsystem gehen bis an die Grenzen des Erträglichen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2005 von "weitenbacher"
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