Als ich den Füllautomat bestellte, war ich vom Konzept eigentlich überzeugt.
Leider hat es in der Praxis nicht ganz das gehalten, was ich mir versprochen hatte. Insbesondere die Menge an abgeführten Regenwasser ist eher als bescheiden anzusehen, gegenüber einer Vollableitung mittels dieser Klappen, die man in die Regenrinne einbauen kann, gewinne ich tlw. nur knapp 50% der Menge im Vergleich zur Klappe.
Das Wasser kann bei einem ordentlichen Regen gar nicht schnell genug durch den 3/4 Zoll Durchlauf ablaufen, es staut sich zurück und ist damit verloren. Es kommt natürlich auch auf die Dachfläche und damit die Menge des Wassers drauf an, vielleicht ist 10*7m für diese Lösung auch einfach zu groß.
Bei mäßigem Regen ist die Ausbeute natürlich höher!
Der große Vorteil gegenüber den Klappen ist natürlich, dass ich mir keine Gedanken mehr machen muss, ob evtl. das Regenfass überläuft und damit Wasser an Stellen gelangt, wo ich es nicht haben möchte.
Leider hält das Loch zur Ableitung des ersten Schmutzwassers auch nicht das, was ich mir versprochen hatte. Wer mit Moos auf dem Dach zu kämpfen hat, wird schnell feststellen, dass das Loch ständig verstopft ist und damit eigentlich seinen Zweck nicht erfüllt.
Ich habe es dadurch gelöst, dass ich bei leerem Fass die Klappe offenstehen lasse und der Füllautomat dann als Überlaufschutz fungiert. Wenn die Tonne schon ziemlich voll ist, mach ich die Klappe zu und vertraue auf das Prinzip des Füllautomaten.