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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Heute vor 890 Jahren wurde Thomas Becket geboren.,
Von Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 10 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Becket (DVD)
Der vorliegende 148 Minuten andauernde Spielfilm handelt vom Leben des englischen Erzbischofs Thomas Becket ( Richard Burton), der heute vor genau 890 Jahren das Licht der Welt erblickte und der am 29.12. 1170 in der Kathedrale von Canterbury ermordet wurde.Als Kanzler des Königs Heinrich II ( Peter O`Toole) kämpfte er einst gegen das Papsttum, verfocht aber als Erzbischof von Canterbury seit 1162 die kirchlichen Machtansprüche gegen den König. Von Heinrichs Anhängern wurde er in der Kathedrale erschlagen. Heiliggesprochen wurde Becket 1173. Heinrich II und Becket waren einst enge Freunde, doch die Machtinteressen trieben sie auseinander. Der Film geht den Weg der beiden vom Beginn ihrer einstigen inneren Verbundenheit bis zur erbitterten Feindschaft mit und demonstriert, wie sehr Menschen sich durch Machtinteressen verändern können. Thematisiert wird die politische Lage Englands zu jener Zeit. Heinrich regierte nicht nur über England, sondern auch Piotou, Guyenne , die Gascogne, Teile Irlands und die Normandie. Er stärkte wie der Film zeigt mithilfe seines Kanzlers das Königtum gegenüber den Baronen und konnte nicht akzeptieren, dass Becket ihm am Ende nicht mehr absolut zu Willen war. Gezeigt wird, wie sich Becket allen Pomps entledigt als er Erzbischof wird. Auch wird die Begegnung Beckets mit dem Papst sehr eindrucksvoll dargeboten. Die Flucht nach Frankreich und die Rückkehr nach Canterbury vervollständigen das Bild und zeigen die inneren Konflikte dieses Mannes, den die Verhältnisse von seinem besten Freund entzweiten. Heinrich II leidet an dem Bruch, aber die Staatsinteressen ließen ihm offensichtlich keine andere Wahl. Wirkliches Aufeinanderzugehen hätte Machtverlust zur Folge gehabt. Beeindruckende Bilder, sehr niveauvolle Dialoge und hervorragende schauspielerische Leistungen, insbesondere von Burton und O`Toole sowie prächtige Kostüme machen diesen Film zu einem genussvollen Erlebnis, trotz der traurigen Thematik. Die Ton und Bildqualität sind bestens. Empfehlenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wiedersehen macht Freude,
Rezension bezieht sich auf: Becket (DVD)
Über Inhalt des Films und die Geschichte, die dahinter steht ist schon eine Menge geschrieben worden. Daher möchte ich auf die Specials eingehen, die bei alten Filmen oft sehr dürftig ausfallen. In diesem Fall hat man sich jedoch richtig Mühe gegeben und drei sehr wichtige Menschen, die an diesem Film mitgearbeitet haben, nach 40 Jahren noch mal interviewt. So darf der Komponist Laurence Rosenthal ausführlich berichten, welche Ideen er bei welchen Szenen hatte und wie er sich gegen den Produzenten Hal B. Wallis durchsetzen musste, der ihn als unbekannten Neuling nicht haben wollte. Er benennt die Quellen für seine Musik, spielt bestimmte Themen auf dem Klavier vor, woraufhin direkt danach die jeweilige Filmszenen gezeigt werden. Wer sich für so etwas interessiert, für den wird ganz schnell klar, wieviel Arbeit und Herzblut Menschen in Aspekte von Filmen stecken können, die manchen gar nicht auffallen. Deshalb finde ich es gut, dass so einem Mann hier mal die Möglichkeit gegeben wird zu zeigen, was er geleistet hat.Ein weiteres, kürzeres Special ist ein Interview mit Cutterin Anne V. Coates, die mit Peter O'Toole schon "Lawrence von Arabien" gemacht hat. Sie erzählt kleine Anekdoten, die sich hinter den Kulissen abspielten, z.B., dass bei einer Szene beide Hauptdarsteller nicht mehr oder noch nicht ganz nüchtern waren. Und die Krönung für mich, eigentlich der Hauptgrund, weshalb ich den Film gekauft habe, ist der Audiokommentar mit Peter O'Toole. Er erzählt z.B., dass sein Mentor Donald Wolfit und Richard Burtons Mentor John Gielgud beide mitspielten und sie deshalb (fast nichts) getrunken haben während der Dreharbeiten. "We were good boys". Da er Henry II zweimal im Film gespielt hat (in "Becket" und in "Lion in Winter") versucht er zu beschreiben, was für ein Mann Henry aus seiner Sicht war. Er berichtet über seine und Burtons Art der Darstellung, amüsiert sich sehr über Burtons Reitkunst usw. Man erfährt, dass fast alle Szenen in den Shepperton Studios gedreht wurden und das ihm das viel lieber ist, als in einer alten zugigen Burg zu arbeiten. Manchmal hat man das Gefühl, wenn ihm der Gesprächspartner zu privat wird, dann weicht er aus. Aber es macht Spaß, seinen Erinnerungen zu folgen. Leider und deshalb erhält der Film von mir nur vier Sterne, ist der Audiokommentar ohne deutsche Untertitel. Zwar spricht O'Toole ein wunderbares Englisch, doch es ist anstrengend, ihm die ganze Zeit zu folgen. Auch den Film kann man entweder nur in Deutsch (ohne Untertitel) oder in Englisch sehen, was ich sehr schade finde. Andererseits hat man was vom Kauf, denn so muss man ihn sich viele Male ansehen, bis man vielleicht alles verstanden hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Grossartiges Schauspielerkino als Mogelpackung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Becket - Ein Leben gegen die Krone [Blu-ray] (Blu-ray)
Grossartige Schauspieler in einem sehr guten Film. Peter O Toole ist grandios als König von England der an der Freundschaft und Liebe zu Thomas Becket zerbrichtden Richard Burton ebenso glänzend darstellt. Bis in die kleinste Nebenrolle mit famosen englischen Theater und Filmdarstellern besetzt die sich in brillianten Dialogen einen herrlichen Schlagabtausch bieten. Auch die deutsche Synchro ist toll.Jürgen Goslar als Peter O Toole und Holger Hagen als Richard Burton. Bild ist annehmbar, zwar erfreulicherweise 2.35:1 und nicht wie oben angekündigt 1.77:1 doch deutsche Ton ist Mono !! und nicht Stereo !! und zwar ein grauenhaftes Mono,es hört sich an wie ein altes Telefon!! Es ist die gleiche deutsche Tonspur wie auf der DVD also offensichtlich das gleiche Master.Warum kündigt man also Stereo in Deutsch an ! Wobei die Englische Fassung natürlich Stereo ist! Bei der wunderschönen Musik und Chorälen von Laurence Rosenthal ein Genuss. Leider fehlen der Englischen Tonfassung die Untertitel genauso wie auf der DVD. Warum nun Blu-Ray ? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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