...ansonsten ist dieser Streifen der größte Käse, der mit der bekannten Geschichte um "Die Schöne und das Biest" so gut wie gar nichts mehr zu tun hat.
Unentwegt schlägt man sich mit der flachen Hand gegen die Stirn, weil man einfach nicht fassen kann, was einem hier geboten wird.
Der König, dessen Königreich gerade mal aus zwei Dorfhütten und geschätzten 20 Dorfbewohnern besteht, liegt im Sterben. Also muss ein Nachfolger her.
Nun gab es einen Sohn, der aber so hässlich war, dass man sich entschied ihn gleich nach der Geburt zu beseitigen...macht man ja so mit hässlichen Kindern ;)
Natürlich stellt sich schnell herraus, dass das gefürchtete Biest der Sohn des Königs ist und dass eine Hexe ihn zu dieser hässlichen Gestallt verwandelte.
Da einem Schurken, der gerne den Platz des Königs einnehmen möchte, dieses Biest ein Dorn im Auge ist, tut er sich mit der bösen Hexe zusammen.
Doch was wäre das Biest ohne die schöne Belle, welche sich dazu entschließt, dem Biest zu helfen.
Der ganze Film wirkt dabei wie ein albernes Laienspiel mit vollkommen unmotivierten und teils talentlosen Darstellern. Das Setting und die Effekte könnten billiger kaum sein. So wirken zum Beispiel die Soldaten wie Ritter aus der Welt von Playmobil, mit zu grossen Helmen und kunterbunten Schilden. Skuril ist nicht nur Belles Minirock (wenn sie auch nett darin ausschaut), sondern auch der Einsatz von Splatter-Effekten. Ja, es gibt tatsächlich Splatter-Effekte in diesem Machwerk, wenn auch von der preiswertesten Sorte, so dass man dabei eher Lachen muss...traurig aber wahr. Es werden Köpfe abgeschlöagen, Gliedmaßen rausgerissen und was weiß ich was.
Wer nun auf strunzdumme Dialoge steht, auf ein Setting, wie zu einer Schulaufführung und auf Laiendarsteller, deren größtes Talent darin besteht, von Links nach Rechts zu laufen, der ist mit diesem Film bestens bedient.
Mein Prädikat lautet jedenfalls "Schrott hoch drei".