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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beautiful Thing, 19. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Beautiful Thing (DVD)
Für viele gilt Hettie MacDonalds Regiedebut als der schönste Schwulenfilm überhaupt. Ob er es nun ist oder nicht, jedenfalls kann er sich deutlich vom Durchschnitt abheben. Die Geschichte um die Jungen Jamie und Ste, die ihre Liebe in einem Londoner Wohnsilo entdecken und versuchen, ihr Coming Out gegen die konventionelle britische Arbeiterklasse zu behaupten, reizt besonders den schwulen Zuschauer zu einigen Lachern und auch einigen Tränen hin. Das soll nicht heißen, dass hier ein herzzerreißendes Drama dargestellt wird. "Beautiful Thing" ist hoffnungslos optimistisch, niemand stirbt und am Ende liegen sich Jamie und Ste in der fast schon berühmten Tanzszene umringt von kopfschüttelnden Menschen in den Armen und tanzen zu "Dream a little Dream". Hettie MacDonald zeigt die Probleme der beiden besonders einfühlsam und mit viel Herz. So fühlt sich jeder Homosexuelle voller Wärme an sein eigenes Coming Out erinnert - und falls er es noch vor sich hat, macht dieser Film vielleicht ein wenig Hoffnung. Sehr passend wurde die Begleitmusik von Mama Cass gewählt, die den Fernsehgenuss absolut unbeschwert werden lässt. Für Englischkenner empfiehlt sich die Originaltonspur der DVD, da die Wortspiele der Protagonisten im wunderbar britischen Akzent geradezu umwerfend sind! Fazit: Ein wunderschöner Film. Viel Spaß bei der hoffnungsfrohen Reise in ein Coming Out!
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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach wunderbar!, 3. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Beautiful Thing (DVD)
Bonjour Tristesse: In einer schäbigen Betonsiedlung im Süden Londons, wo die Menschen auf engstem Raum leben und Wände Ohren haben, wohnen Tür an Tür die drei Teenager Leah, Jamie und Steven alias Ste. Deren Leben sieht fast schon trauriger aus als der Betonklotz, in dem sie hausen. Die schwarze Leah ist mal wieder von einer Schule geflogen, hängt zu Hause rum, kifft und hört meistens die Musik von ihrem Idol Mama Cass, sehr zum Missfallen ihrer Nachbarschaft gern auf voller Lautstärke. Jamie lebt bei seiner allein erziehenden Mutter Sandra, die in einem Pub hinter der Theke steht und davon träumt, ein eigenes Lokal zu haben, um endlich aus dieser armen Siedlung herauszukommen. In der Schule wird Jamie mehr als nur gehänselt, zu Hause dominiert Mutter Sandra, die ihn zwar liebt, aber auch ganz schön auf die Nerven gehen kann. Und dann ist da Ste - sportlich, gutaussehend, beliebt wird er zu Hause von seinem Vater und seinem Bruder verprügelt. Eines Tages hält es Ste nicht mehr aus und läuft weg von Zuhause. Sandra findet ihn auf dem Rückweg von der Arbeit und bietet ihm an, die Nacht in Jamies Bett zu verbringen. Nach zaghaften Blicken und ersten ungewohnten Gefühlen verlieben sich Ste und Jamie ineinander. Und auch für die anderen Bewohner dieser Betonsiedlung hält dieser heiße Sommer noch manche Überraschung bereit... Was sehr schnell zu einer deprimierenden Sozialstudie verkommen könnte, das verwandelt Regisseur Jonathan Harvey in einen stimmungsvollen Sommerfilm, der zwar durchaus kritisch, größtenteils aber voller Zuversicht, Leben, Liebe und guter Stimmung ist. Denn statt sich von ihrer Situation herunterziehen zu lassen, machen die drei jugendlichen Protagonisten das Beste draus und versuchen, das Leben zu genießen. Und sei es nur ein nettes Treffen zu einem Nachmittagsplausch auf dem Balkon, bei kaltem Bier in heißer Sonne. Neben anderen amourösen Verwicklungen steht hier natürlich die Liebe von Ste und Jamie im Mittelpunkt und so eine zarte, witzige, süße und hemmungslos romantische Love Story hat man schon lange nicht mehr gesehen. Großartige Darsteller in einem großartigen Film mit einem mitreißenden Soundtrack - 5 Sterne!
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beautiful Film ;-), 4. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Beautiful Thing (DVD)
Beautiful Thing ist einfach begeisternd, und zwar aus dem einen Grund, dass er überhaupt nicht auf Effektehascherei oder auf die Bedienung irgendwelcher Vorurteile ausgelegt ist. Die Geschichte von Jamie und Ste vom ersten zarten Anbandeln bis hin zur wunderschönen Schlussszene ist einfach herzerwärmend, auch wenn vielleicht das "Durchschnittspublikum" zumindest am Anfang vielleicht noch Probleme mit einer schwulen Liebe hat. Doch die Geschichte ist einfach so herzerwärmend schön, dass man einfach mitfühlen muss, sobald man sich darauf eingelassen hat. Dieser Film ist nebenbei auch noch sehr schön dazu geeignet, um Eltern schwuler Kinder eine neue Sicht der Dinge zu geben, frei von sämtlichen Vorurteilen und Verteufelungen. Also bleibt für mich nur ein Urteil: 1A-Kino mit 1A-Darstellern und mit einer Geschichte, die wirklich das ist, was man sich darunter vorstellt: "An urban fairy tale".
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