auf dem titeltrack hört man das originale piano von abba - auf dem eine montone akkordfolge gespielt wird, die an die stooges erinnert. der refrain ist krasser mitsing- und tanz-pop, der text jedoch handelt von einer apokalyptischen szenerie. der nächste song, "can't go back" ist wilder rauschkugelrock, unterlegt von zuckersüßen "uh-hu-hu"-falsettchören. es geht weiter mit "uptown", ganz lässigem, geschmeidigen (neo)-philly-soul, sehr anlassig gewispert. dann "glory of love", new wave, wie aus den tiefsten achtzigern, aber tanzbar groovend. undsoweiter.
auf dieser wirklich bemerkenswerten platte kommt außerdem noch z. B. eine tödlich traurige fleetwood-mac-coverversion ("over and over"), eine verschlurfte elektro-pop-nummer ("beautiful summer", klingt wie ein stück, das depeche mode in einem anfall von verwirrung vergessen haben, auf ihr letztes album zu nehmen), ein duett mit lovefoxx ("i love to hurt", fiebrig groovender dancefloor) und eine kollaboration mit josh homme von queens of the stone age, der zu "necro hex blues" eine herrlich knurrige gitarre beisteuert.
mit einem wort: all die stile, die sie im laufe ihrer karriere so durchgenommen haben, tauchen hier nebeneinander auf (wenn auch nicht so krass ausgeformt, eher von der warte des pop aus betrachtet).
durchgeknallt. und großartig.