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Musik

Bild des Albums von Eels

Fotos

Abbildung von Eels

Biografie

The new eels album, BLINKING LIGHTS AND OTHER REVELATIONS, is a two disc album about "God and all the questions related to the subject of God," says it's creator, Mark Oliver Everett, also known as eels leader E. "It's also about hanging on to my remaining shreds of sanity and the blue sky that comes the day after a terrible storm," he adds, "and it's a ... Lesen Sie mehr im Eels-Shop

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Produktinformation

  • Hörkassette (29. Juli 1996)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Dreamw (Sony Music Austria)
  • ASIN: B000005ALQ
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.190.577 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Eels sind nach ihrem ersten Album Beautiful Freak in mächtig viele verschiedene Schubladen und Kategorien gestopft worden. Niemand konnte die amerikanische Band so recht einschätzen: Hier mal ein TripHop-Sound, dann plötzlich ein wirres Glockenspiel, dazu seltsame Erzählungen zwischen Wohlfühl-Melodien gequetscht... hey? Was ist das jetzt?

Na, dabei ist die Chose, ohne Kategorien betrachtet doch ganz einfach: Beautiful Freak ist beautiful Musik, zum genauen Hinhören geeignet, und nichts beschreibt die Platte besser als der Titel seines ersten Stücks: "Novocaine For The Soul". Das Album trägt schwer an tiefer Melancholie, aber einer Sorte Melancholie mit Idee und Herz: schwer und irgendwie doch leicht, von einem Jungen geschrieben, der weiß was er tut; denn "E" (eigentlich Mark Everett) war angeblich sein halbes Leben lang trübselig, ehe er verstand, daß man über die eigene Melancholie auch lächeln kann. Eben diese Erkenntnis fängt die Platte ein. Die Texte schweben in den unendlichen Wirren des Beinahe-Erwachsenseins, der Ton der Platte irgendwo in den unendlichen Weiten des TripPop. Aha, doch eine Kategorie. Aber eine nur für die Eels und alles mit einem Lächeln: Mit Beautiful Freak haben sie sich ihre eigene Nische redlich verdient. --Michael Ebert

INTRO

So glitschig, wie man vermuten könnte, sind EELS gar nicht. Langsame Popsongs sind ihr Metier. So große Augen, wie das nette kleine Kind auf dem Cover macht, bekomme ich beim Hören nicht. Hat der Opener 'Novocaine For The Soul' noch ein wenig Überraschungscharakter, denn er hört auf und klappt zusammen, geht wieder los und wirkt einfach so süß wie Honig, aber das war's dann auch schon. 'Beautiful Freak' und 'Manchild' sind Weihnachten. 'Not Ready Yet' riecht irgendwie nach gesetzten teen spirits. Das dauernde Rumgenöle animiert nicht unbedingt zum Mitsingen, eher möchte man den Kleinen ins Bett schicken. Eine große Schönheit besitzt die Platte allerdings. Sie ist niedlich. Die Musiker sind niedlich, die Orgeln sind niedlich, die Gitarren sind niedlich, die Samples sind niedlich, die Welt von E., dem Komponisten und Mastermind der EELS, ist hörbar in Ordnung. Das macht 'Beautiful Freak' zu einem festen Bestandteil der Rubrik 'Tut keinem weh und stinkt auch nicht'. 5 von 10 unmöglichen Punkten.

Carsten Sandkämper / Intro - Musik & so
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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

41 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "nemesiszero" am 5. August 2003
Format: Audio CD
Es gibt kaum eine Person, der man den Blues eher abnehmen kann als Mark 'E' Everett, dem Frontmann der Eels: Zur Zeit der Aufnahme von 'Beautiful Freak' litt seine Mutter an Krebs und seine Schwester an schweren Depressionen - das nächste Album der Eels, 'Electroshock Blues' sollte sich mit dem Tod der Beiden beschäftigen müssen.
Während diese nächste CD in dementsprechend düsteren, allerdings nie ganz hoffnungslosen Tönen gehalten war, versuchte Everett mit diesem Werk, wie es der Spiegel ausdrückte, den Schmerz des sich abzeichnenden Abschieds von seinen letzten Familienangehörigen "in Schönheit zu ertränken."
Besser lässt sich der Stil dieses Albums kaum zusammen fassen: Unglaublich schöner Pop, allen voran das handwerklich perfekte 'Novacine for the Soul', der jedoch zu keinem Zeitpunkt seicht wird. Bei den Eels gibt es keine Fülltitel, es gibt keine holen, abgedroschenen "Do you love me as much as I love you"-Pop-Phrasen; was es gibt, ist ein Gesamtkunstwerk, dass jene, die sich darauf einlassen, nicht mehr los lassen wird.
'Beautiful Freak' ist aufgrund des eingängigen Pops und des weitestgehenden Verzichts auf große Experimente die wohl 'einfachste' Eels-CD, doch unter dieser einfachen, makellosen Schönheit liegt, wie eingangs erwähnt, ein starker Schmerz, der das Album davor bewahrt, in Kitsch und Oberflächlichkeit zu versinken:
Wenn Everett da in 'Not Ready Yet' singt:
"There's a world outside
and I know, 'cause I've heard talk.
In my sweetest dream,
I would go out for a walk.
But I don't feel I'm ready yet,
not feelin' up for it now.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "johnono" am 30. Oktober 2002
Format: Audio CD
Für mich gehört dieses Album zu den besten der Neunziger Jahre, aus verschiedenen Gründen. Zu allererst natürlich, weil es einfach ein geniales Album ist. Geile Musik und intelligente Texte. Aber auch, weil es nicht so verkommerzialisiert wurde, weil es keinen Hype gab und schon gar keine entwicklung, wie zum Beispiel nach Nirvanas Nevermind, so positiv diese Bewegung auch zu werten ist. Aber mit diesem Album ist es einfach anders. Kaum einer kennt dieses Album, und wer es kennt, der dann auch wirklich in und auswendig. Aussagen wie "Ja, dass habe ich ein paar Mal gehört. Aber nur nebenbei" wird man nicht hören. Entweder man kennt es oder nicht. Wer vielleicht nur zufällig auf die Musik stößt, sie aber nicht mag, der vergisst das Album schnell. Denn es ist nun mal kein Hit-Album, dass man allein schon aus den wöchentlichen Charts kennt. Eine Eigenart dieses Album ist es auch, dass es niemals bestimmte emotionale Stimmungen in mir hervorruft, sondern nur verstärkt. Wenn ich mich richtig gut fühle, dass macht es mich noch froher. Wenn ich aber traurig bin, dann werde ich noch depresiver. Im Grunde heißt dass, das man das Album immer hören kann, ob zum aufstehen oder zum einschlafen, ob auf einer Party oder zum kuscheln, zum Wut-Entladen oder bei absoluten Glücksmomenten. Von welchem anderen Album kann man das schon sagen. Da müsste man schon ganz tief in die Meisterwerk-Schublade greifen. Und genau da gehört dieses Album auch rein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ale am 7. März 2002
Format: Audio CD
Schön. Ich weiß nicht, wie ich diese Musik beschreiben soll, ohne dass es zu abgedroschen oder überheblich und damit unglaubwürdig klingt. Die Musik, die uns Eels hier präsentiert hat, ist einfach unglaublich schön. Als bereits begeisterter Hörer der anderen beiden Alben Souljacker und Daisies of the Galaxy, konnte ich mir anfangs kaum vorstellen, dass es möglich sein könnte, es diesen Alben an Qualität gleichzutun. Doch genau dies ist der Fall. Diese Lieder (außnahmslos) sind wirklich toll. Danke!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Soundseeker am 12. August 2010
Format: MP3-Download
Mark Everetts Lieder auf der CD "Beautiful Freak" sind geprägt von einer ruhigen, immer leicht depressiven, aber nicht aussichtslosen Grundstimmung. Man wird hineingesogen in teils sehr schöne innige, fragile Melodien. Verzerrte Gitarren und Rhythmuswechsel sorgen dafür, dass es nicht zu schön und entspannt wird. Everett fügt immer wieder wechselnde Klangfarben ein. Die Musik der Eels ist untypisch für die 90er, eher fühlt man sich in die Experimentierphase der frühen 70er versetzt. Keine leichte Kost für nebenbei, sondern anspruchsvolle Konzeptmusik mit Tiefgang, die sich bei mehrmaligem Hören immer nachhaltiger erschließt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Schillorius am 20. Februar 2014
Format: Audio CD
Die spontane Eingebung, ein Mädchen mit übergroßen Augen auf dem Cover von „Beautiful Freak“ zu zeigen, hatte der eigenbrötlerische Eels-Kopf „E“ sogar selbst. Dass sie für ihn wie die Miniatur-Ausgabe einer seiner früheren Verflossenen aussah, die auch Gegenstand des Textes von „Susan`s House“ ist, deutet gut die eigenartige Komik an, die in seinen sonst so kleinen melancholischen Pop-Kunstwerken steckt. Spätere Alben waren oft schräger und stilistisch nicht immer leicht auszurechnen. Doch die Song`s auf „Beautiful Freak“ haben deswegen die Zeit so gut überdauert, weil sie einfach nur das besitzen, womit ein Song auch nach dem hundertsten Mal Hören immer noch begeistern- oder wenigsten für einen kurzen Moment ein bisschen Gänsehaut erzeugen kann. Wunderbar klare Harmonien und süßliche Melodien („Novocaine For The Soul“ uns „Susan`s House“), immer ein bisschen rockig gehalten- aber nie zu viel („Rags To Rags“ und „Mental“), da ein lässiger Hip Hop-Beat („Guest List“ und „Your Lucky Day In Hell“), dort eine leise Ukulele- oder ein bisschen relaxtes Banjo und ein klein wenig Eels`scher Wahnsinn in „My Beloved Monster“ darf auch nicht fehlen. Im Debüt des Amerikaners und dessen Quasi-Ein-Mann-Band steckte schon viel Reife, viel von seinem Gespür für perfekten Pop und erst recht so herzenswärmende Textzeilen wie „Hold me in your arms and let me be the one who can feel like i am child in love“. Das Nachfolge-Album „Electro Shock-Blues“ geriet deutlich absonderlicher, war aber ähnlich zwingend. Das beste- weil stimmungsvollstes Album sollte mit „Souljacker“ aber erst noch kommen.
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