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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
177 von 186 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich Stereo!,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Beatles Stereo Box (16CDs + DVD) (Audio CD)
Die 1987/88 auf CD veröffentlichen Beatles-CDs ließen, vor allem im Vergleich mit den Remasters anderer Künstler aus den Sechzigern, schon recht bald erahnen, dass sie doch vielleicht etwas vorschnell und nicht sorgfältig genug remastert worden waren; umso erstaunlicher, dass es bis zum Jahre 39 der Trennung der Beatles dauerte, bis endlich der gesamte Katalog der Beatles-UK-Alben so, wie er zur Zeit des Bestehens der Band erschien, liebevoll editiert und erstklassig remastert auf den Markt kommt, und zwar in aller Konsequenz, d.h. sämtliche Stereo- UND Mono-Mixe umfassend, d.h. man hat zum ersten mal freie Wahl. In der vorliegenden Box sind die Stereo-Alben zusammengefasst, die ersten vier Alben davon zum ersten Mal offiziell komplett (etliche Songs gab es ein paar Jahre zuvor schon auf den beiden "Capitol"-Boxen; teilweise aber in den bearbeiteten US-Mixen).
Ich persönlich ziehe bei den allermeisten Beatles-Songs die Stereo-Mixe vor, da ich sie so kennengelernt habe und sie außerdem fast durchgehend detailreicher, "bunter" und weniger dumpf empfinde. Bis zum "Weißen Album" war in England das Mono-Format das dominierende, was dann aber schnell und endgültig zugunsten des Stereo-Formats kippte; wer nachempfinden will, wie die Songs zu Zeiten der Beatles hauptsächlich im Radio und auf LP gehört wurden und dabei noch die etlichen kleinen Unterschiede in den jeweiligen Mixes entdecken möchte, sollte zum parallel erscheinenden Mono-Boxset greifen, das nur die Alben bis zum "Weißen Album" enthält, da "Abbey Road" und "Let it be" nur in Stereo vorliegen und der Monomix von "Yellow Submarine" lediglich von den Stereobändern "heruntergemischt" wurde. Zur Verpackung: alle CD-Hüllen sind umweltgerecht in Papier und Pappe designt und mit liebevoll gestalteten Booklets versehen, die neben dem jeweiligen Original-Begleittext zahlreiche unveröffentlichte Promo- und Session-Fotos sowie knappe, aber kompetente historische und aufnahmetechnische Anmerkungen enthalten. Besonders die üppigen Booklets von "Magical Mystery Tour" und "Sgt. Pepper's" geben dabei das Artwork der EP ("MMT") bzw. der CD von 1987 ("Sgt. Pepper's") wider. Schade dagegen, dass es beim "Weißen Album" zwar für eine Miniaturausgabe des Posters mit den Songtexten auf der Rückseite, nicht aber der vier dem Original beigelegten Portraits gereicht hat! Auch das Eingravieren der fortlaufenden Nummer ins Cover wäre ein netter Zusatzgag gewesen. Zum Inhalt: die Alben wurden in der Songabfolge jeweils 1:1 ihren UK-LP-Vorlagen entsprechend übernommen (Ausnahme: "Magical Mystery Tour" war ein US-Album, das erst im Laufe der Jahre Standard wurde), es gibt keinerlei Bonustracks, aber dennoch Interessantes zu entdecken. Da die Zweispur-Masters der Debüt-Single Love me do/P.S. I love you schon ziemlich bald wieder gelöscht worden waren und die "mock stereo"-Mixe im Laufe der Zeit wieder aus der Mode kamen, hat man für "Please please me" wie zu erwarten die originalen Monomixe verwendet. Für die beiden '65er Alben "Help!" und "Rubber Soul" fertigte George Martin 1987 neue Mixe an, um das Stereopanorama den fortgeschrittenen Hörgewohnheiten anzupassen (d.h. die Rhythmusspur wurde vom linken Kanal weiter zur Mitte hin verlegt und die Gesangsspuren auf der rechten Seite räumlicher verteilt). Ich finde es etwas befremdlich, dass man für diese Stereo-Box auf diese '87er Abmischungen zurückgriff, die ich immer als weder Fisch noch Fleisch empfand, anstatt auf die ursprünglichen von 1965 (diese finden sich als Bonustracks auf den jeweiligen CDs der Mono-Box; andersherum wäre passender gewesen. Immerhin ist so sichergestellt, dass auch die Mono-Box ein paar Käufer mehr findet.) Auf den Stereo-LPs und -CDs von "Yellow Submarine" geisterte bisher ein "fake stereo"-Mix von Only a Northern Song herum. Ich fand den Song immer ziemlich dröge; hier wird zum ersten Mal der Original-Mono-Mix veröffentlicht, durch den er gewinnt. Im Stereomix des "Yellow Submarine Songtrack"-Albums (1999) und besonders auf der "Anthology"-Version mit teilweise geändertem Text kann ich ihm aber deutlich mehr abgewinnen. Die Krönung dieser Wiederveröffentlichungen besteht für mich in der "Past Masters"-Doppel-CD, auf der zum ersten Mal offiziell die Stereo-Mixe von From me to you und Sie liebt dich enthalten sind (da She loves you und I'll get you das Schicksal von Love me do und P.S. I love you teilen (s.o.), sind auch sie weiterhin nur in Mono erhältlich). Ganz erstaunlich, was die Techniker beim erneuten Mastern aus der Vinyl-Single (!) von Love me do rausgeholt haben, die jetzt wieder etwas langsamer läuft - so ein runder Bass, der nicht zulasten der Höhen geht! Bei Day Tripper wurde der kurze Kanalaussetzer rechts (1:50) noch eleganter digital kaschiert als auf "1", das überzählige "yeah" (2:32) dagegen diesmal nicht. Die 49-minütige Bonus-DVD fasst noch einmal alle 3-5-minütigen Dokumentationen mit den netten Computeranimationen und den Interviewauszügen zusammen, die den jeweiligen CDs beigefügt sind. Zum Klang: Das sorgfältige Remastering ist genau so ausgefallen, wie ich es mir gewünscht habe - sämtliche Songs atmen mehr, sind klarer konturiert und von der Lautstärke sehr homogen aneinander angeglichen (ein Manko der "alten" Beatles-CDs); mein Aha-Erlebnis gleicht dem Blick, der sich auftut, wenn man durch eine nach Wochen wieder frisch geputzte Fensterscheibe blickt. Die Tontechniker haben fast ehrfürchtig eigene Klangvorstellungen außen vor gelassen und die Integrität der Songs bewahrt. Heutzutage geht man wieder mehr dazu über, die Songs nur dort zu komprimieren, wo nötig, z.B. bei She's a Woman, wo die Rhythmusspur auf dem linken Kanal und damit der ganze Song sonst zu dünn klänge (vgl. die alte "Past Masters"-CD). In der Werbung hieß es, diese Remasters klängen so gut wie seit ihrer Erstveröffentlichung auf Vinyl nicht mehr - ich würde sagen: besser! Ich finde die Veröffentlichung dieser beiden Boxen eine und höchst erfreuliche Angelegenheit seitens der Plattenfirma - endlich fällt (zumindest zum Teil) das ewige Zusammensuchen rarer LPs und CDs auf Plattenbörsen weg, und ich werde für lange Zeit nicht mehr das Bedürfnis haben, meine Beatles auf diversen LPs zu hören aus Frust über die unzulänglichen CD-Ausgaben der Vergangenheit, die ich endlich komplett entsorgen kann! NOCH konsequenter wäre es allerdings gewesen, sämtliche Stereo- UND Monoversionen in einer Box bzw. auf den Einzel-CDs unterzubringen, was in den meisten Fällen technisch kein Problem dargestellt hätte. Jetzt freue ich mich weiterhin auf die dritte "Capitol"-Box und "Live at the Hollywood Bowl" auf CD. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
56 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super Box - Vorsicht Fälschungen Im Umlauf!!!,
Von Slivie (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Beatles Stereo Box (16CDs + DVD) (Audio CD)
Ich habe noch nie eine Rezension geschrieben, aber nachdem ich kürzlich direkt hier über den Marketplace um ein Haar Opfer eines Betrugs geworden bin, sehe ich mich in der Pflicht, andere Käufer vorzuwarnen! Dank dieser zitierten Rezension konnte ich gleich nach Ankunft der Ware anhand des grünen Balkens auf der Rückseite die Fälschung erkennen und an ihrer Stelle ein Original einfordern.
Also Augen auf und auf diese Merkmale achten: Leider sind von dieser schönen Box inzwischen einige Fälschungen im Umlauf, die wohl aus dem asiatischen Raum stammen. Auf der Rückseite der äußeren Schutzhülle befindet sich vor dem oberen grünen "The" ein kleiner grüner Balken, der nicht auf der Original Box ist. Die Pappe in der Box ist instabil und grau, im Original stabil und schwarz. Auf der Rückseite vom "White Album" wird "Wild Honey Pie" fälschlicherweise zweimal aufgeführt. Es fehlt zudem das Mini Poster. Noch offensichtlicher, auf der Rückseite von Revolver werden die Beatles Namen als Paul McCarirmy, Paul McCanney, George Harrisun and Ringo Start geschrieben. Auf der Rückseite von "Past Masters" steht fehlerhaft 5 LADY 5 LADY Madonna. Für die beiden "Past Masters" CDs gibt es dort nur einen Einschub. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
177 von 195 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Klangvergleich über Mp3-Player,
Rezension bezieht sich auf: The Beatles Stereo Box (16CDs + DVD) (Audio CD)
Wie die neuen Beatles-CDs auf hochwertigen HiFi-Anlagen klingen, wurde hier ja schon ausreichend beschrieben. Viele Leute hören Musik aber auch oft im Auto, über durchschnittliche Musikanlagen oder eben über Mp3-Player. Deshalb möchte ich mal einen Eindruck vermitteln, wie die Alben als Mp3 klingen. Hierzu habe ich sowohl die alten CDs von 1987, als auch die neuen Stereo-Box-Versionen mit dem neuesten Lame-Codec in variabler Rate um 192 Bit gerippt. Als Grabber verwendete ich die aktuelle "Exact Audio Copy" Software. Zusätze wie "Joint-Stereo" habe ich dabei abgeschaltet. Als Abspielgerät benutzte ich einen iPod Classic 6G mit Koss Porta-Pro Kopfhörern. Ich habe es zum Vergleich auch mal mit den deutlich hochwertigeren Komponenten eines Freundes probiert, bestehend aus Cowon X5 Player und iGrado Kopfhörern. Aber da klang es dann fast schon wieder wie auf einer High-End-Anlage. Da die neuen CDs mit durchschnittlich 100 Dezibel wesendlich lauter überspielt sind als die alten, habe ich die Mp3s nach dem Rip mittels "Mp3 Gain" auf einheitliche 92 dB gesetzt, um die alten und neuen Versionen auch ohne ständige Lautstärkeanpassung vergleichen zu können. Im Folgenden gehe ich die Alben einzeln durch, da ich den Eindruck habe, dass von den verantwortlichen Toningenieuren jeder etwas anders remastered hat.
Zu den alten CDs Als im Februar 1987 die ersten vier Alben als CD herauskamen, waren die Beatles damit ziemlich spät in die CD-Ära gestartet. Denn zu diesem Zeitpunkt hatten die meisten 60er Jahre Musiker bereits ihr gesamtes Oeuvre auf CD herausgebracht, während es von den Beatles bis dato nur einen dubiosen Sampler namens "First" zu kaufen gab. Die Verspätung hatte allerdings einen Grund. Denn man hatte bei der EMI beschlossen die Alben nicht nur einfach digital zu überspielen, wie es damals gängige Praxis war, sondern sie komplett zu remastern. So begann ein Team von Toningenieuren unter der Leitung von Beatles-Produzent George Martin den gesamten Backkatalog der Beatles fürs digitale Zeitalter aufzupolieren. Dabei legte George Martin die Priorität auf einen möglichst authentischen Klang, während HiFi-Aspekten nur sekundäre Bedeutung zukam. So ließ Martin z.B. die originalen 60er Jahre Bandmaschinen und Mischpulte aus den Abbey Road Kellern ausgraben und richtete damit eines der Studios so ein, das das Remastering weitestgehend auf Basis von analogem Equipment stattfinden konnte. Das Ergebnis wurde zwiespältig aufgenommen. Während viele George Martin dafür lobten, dass er den Klangcharakter der originalen Vinyl-LPs sehr gut getroffen hat, wurde von einigen Klang-Puristen montiert, dass mit einem digitalen Remastering eine noch deutlichere Verbesserung möglich gewesen wäre. Please Please Me & With The Beatles Die guten Ansätze im Remastering auf die ich bei den folgenden Alben noch eingehe, werden hier leider durch die wirklich grausige Stereoabmischung zunichte gemacht. Die knallharte Trennung von Rhythmusgruppe auf dem linken- und Gesang auf dem rechten Kanal, wirkt über Kopfhörer nicht nur unnatürlich, sondern geradezu unangenehm. Bereits nach halbstündigem durchhören hatte ich ein taubes Gefühl auf den Ohren. Hier wäre ein Remix des gesamten Stereobildes mehr als empfehlenswert gewesen. Bei beiden Alben klingen die alten Monoversionen wesendlich ausgewogener und harmonischer. A Hard Day's Night Hier zeigt der Stereomix erstmals gute Ansätze, offenbart andererseits aber auch noch einige Schwächen. Denn vieles klingt hier noch mehr nach Duophonic als nach echtem Stereo. Bei der Mono-Fassung von "If I Fell" zum Beispiel, singt John die erste Strophe solo und ungedoppelt. Bei der neuen Version hört man nun den typischen Duophonic-Sound, in dem die Stimme auf beide Kanäle gesplittet und dann gegeneinander zeitlich verzögert abgespielt wird, wodurch es zu einer Art rotierenden Chorus-Effekt kommt. Solche Verdrehungen des originalen Klangs sind bei diversen Sequenzen auf dem ganzen Album zu hören. Für ein authentischeres Klangergebnis, wäre auch hier vielleicht ein kompletter Remix angebracht gewesen. Sehr positiv hingegen präsentiert sich Pauls "And I Love Her" das hier in einem traumhaft makellosen Sound rüberkommt. "Any Time at All" ist eines der wenigen Beispiele in der die Solostimme in Stereo noch deutlicher herausragt als in Mono. Genau andersherum ist es bei "When I Get Home", wo John einem in Mono direkt ins Ohr zu brüllen scheint, wohingegen er in Stereo eher aus einiger Entfernung zu einem singt. Bei "Things We Said Today" ist Pauls gedoppelte Stimme in Mono nur im Hintergrund zu hören, während sie in Stereo fast gleichauf mit seinem Sologesang liegt. Ich weiß nicht wie man so etwas ohne Remix erreichen kann. Zwar wirkt der Einsatz von Kompressoren letztlich auch wie ein Remix der Lautstärke der einzelnen Spuren, aber dies würde sich ja auf alle Instrumente auswirken. Zu "You Can't Do That" und "I'll Be Back" kann ich nur sagen: Nie wieder in Mono. Denn die Stereo-Versionen sind hier in jeder Beziehung überlegen, einwandfreier Klang im nahezu perfekten Mix. Insgesamt ist "A Hard Day's Night" ein zweischneidiges Schwert. Einiges klingt in Mono immer noch unverfälschter und druckvoller, anderes wiederum ist in Stereo so gut das es die Mono-Fassungen fast vergessen lässt. Beatles for Sale Die wohl größte Überraschung der gesamten Stereobox. Der durchweg gute Mix wird noch weit übertroffen durch die wirklich überragende Soundqualität. So fett und analog haben die Beatles zuletzt auf Vinyl geklungen. Selbst "Abbey Road" klingt nicht viel besser. Man kann sich kaum losreißen. Man braucht nur mal "Rock and Roll Music" mit der alten Fassung zu vergleichen, der Unterschied ist wirklich wie Tag und Nacht. Bass und Gitarre die bisher nur dünn und zaghaft durchkamen, hämmern auf einmal mit voller Wucht durch die Kopfhörer. Und das gilt fürs ganze Album, sowohl Stimmen als auch Instrumente haben eine solche Präsenz und Konturenschärfe, das man den Eindruck hat, die Gruppe steht direkt vor einem. Einzig "I'm a Loser" klingt in Mono immer noch etwas direkter und ungestümer. Insgesamt aber ein Musterbeispiel perfekten Remasterings. Help! So beeindruckend der klangliche Quantensprung bei "Beatles for Sale" ist, so wenig weiß mich "Help!" zu begeistern, selbst bei intensivem durchhören zwischen alter und neuer Version, kann ich kaum einen Unterschied bemerken. Der Frequenzgang scheint absolut identisch zur alten Fassung. Wenn ich beim anhören blind hin- und herschalte ohne aufs Display zu sehen, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, welches nun die jeweils neu remasterte Version ist. Selbst beim anhören der CDs über die HiFi-Anlage ist eigentlich nur der große Unterschied in der Lautstärke zu vernehmen. Wenn "Beatles for Sale" die meisterhafte Arbeit eines leidenschaftlichen Toningenieurs wäre, dann würde ich das Remastering von "Help!" als das Ergebnis eines gelangweilten Lehrlings einstufen. Rubber soul Ab hier zeigten die Beatles ihre wahre Klasse. Zwischen "Help!" und "Rubber Soul" muss irgendetwas Umwälzendes passiert sein. Zeitlich lagen nur unvorstellbare 4 Monate zwischen der Veröffentlichung der beiden Alben. Von der musikalischen Entwicklung her, könnten es aber auch 20 Jahre sein. Leider haben sich die Toningenieure davon offensichtlich nicht beeindrucken lassen. Denn statt ebenfalls die Siebenmeilenstiefel anzuziehen und in neue tontechnische Dimensionen vorzustoßen, gehen sie hier eher in Gänsefüßchen voran. Will heißen, die Fortschritte sind sehr dezent. Hier ein bisschen mehr Kontur, dort etwas mehr Transparenz, das war's auch schon. So klingen "Think for Yourself" und "Nowhere Man" auf dem 10 Jahre alten "Yellow Submarine Songtrack" immer noch einen Tick frischer und knackiger als hier. Revolver Das rätselhafte siebte Beatles-Album gilt nicht wenigen als der kreative Höhepunkt im Werk der Band. Auf jeden Fall ist es das kantigste und experimentellste Album der Beatles. Vom Klang her ähnlich konservativ remastered wie "Rubber Soul", kann man das bedächtige Vorgehen der Toningenieure hier einigermaßen nachvollziehen. Denn neben "Pet Sounds" von den Beach Boys ist "Revolver" das wohl kunstvollste Werk der Popgeschichte. Hier etwas zu verändern wäre wahrscheinlich genauso unpassend, wie der Mona Lisa die Bäckchen neu zu pudern. Sgt. Pepper Pepper ist wirklich wie ein musikalisches Kaleidoskop. Wo man auch hinsieht, alles ist bunt und schillernd und fassettenreich. Ähnlich wie bei "Abbey Road" klang schon die 87er CD hervorragend, so das man hier kaum noch viel verbessern konnte. Dennoch hat man hier und da ein Quäntchen mehr Klarheit und Details herausgequetscht. Magical Mystery Tour Das Album könnte man vielleicht als eine Mischung aus Filmmusik und Sampler einstufen. Ursprünglich wurde es nur als Capitol-Album in Amerika veröffentlicht. Obwohl es brillante Songs enthält, wirkt es ähnlich wie der dazugehörige Film irgendwie richtungslos. Durch dass Remastering gewinnt das Album einiges an Ausdruckskraft. Das Ergebnis macht einen runden und stimmigen Eindruck. Hier kann man kaum etwas bemängeln. Im Gegenteil, das Album hat durchweg einen schönen vollen Sound und gehört... Lesen Sie weiter... › Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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