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Was ursprünglich als Abschreckung am 'sterbenden' Kapitalismus gedacht war, mutierte in kurzer Zeit zum KULT in der Zone ;-). Ob dieser Film auch im 'Westen' lief und einen ähnlichen Anklang fand, ist mir nicht bekannt. Immerhin war auch der in der DDR stark beachtete Harry Belafonte an diesem Film beteiligt.
Die Handlung selber spielt in der Sprayer- und HipHop-Szene in der New Yorker Bronx und es geht einmal mehr nur um eine Romanze eines einfachen schwarzen Plattenauflegers mit einer bessergestellten schwarzen Musikkünstlerin. Die Geschichte spielt in einer runtergekommenen grauen Welt und zeigt doch eine Hoffnung, die es gibt, aus dieser Welt auszubrechen. Diese Welt, die beherrschat wird aus konkurrierenden Cliquen - ob beim Spayen oder beim Breaken - und aus der scheinbar dichten Nähe zur Kleinkriminalität. Aber es wirkt eben mehr als cool, wenn junge Leute einfach mal schnell ein Abrisshaus besetzen, um eine Breakdanceparty steigen zu lassen oder nachts in U-Bahnschächte steigen, um die Züge mit Graffiti zu übertünchen.
Hinterlegt ist dieser Film mit viel Beat; und einer der Höhepunkte dürfte wohl der Auftritt von 'Africa Bambata' sein, die sich in mir mit ihrem wilden Indianeroutfit tief eingebrannt haben. Übrigens steht diese Gruppe als Namesgeber für WestBam (Westfalica Bambata).
Es ist wirklich schade, daß es diesen Film in Deutschland nicht in deutscher Sprache gibt. Wobei die Musik in Original sicherlich besser wirkt .... ;-)
Das mangelnde Deutsch schützt nicht vor voller Punktzahl !
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