Der Gottvater des Punk, das Urgestein des Rock'n'Roll, der Mann mit den sieben Leben einer Katze. Und mit seinen mittlerweile fast 54 Jahren kann er dem Nachwuchs, der noch gar nicht auf der Welt war, als er unsterbliche Musik u.a. mit den Stooges produzierte, immer noch zeigen, was eine Harke ist.
Nach seinem doch etwas ruhiger geratenem Vorgänger-Album zeigt er uns streckenweise wieder laute, dreckige Rockmusik. Stücke wie "Mask", "Go For The Throat" oder "Howl" zeigen Iggy Pop von seiner besten (rauhen) Seite mit aggressivem Gesang, eingebettet in wuchtigen Rhythmen und offensiven Gitarrenriffs. Abwechslung bringen zwei Midtempo-Tite ("Talking Snake"/"Football"), ansonsten dominieren angriffslustige Heavy-Beats mit James Osterbergs unverkennbarer Stimme. Das alles ist natürlich ohrenfreundlicher produziert als seine Klassiker "Raw Power" oder "Funhouse", doch sollten sich die spät geborenen Blink182-, Limp Bizkit- oder Linkin Park-Anhänger neben dem neuen Album diese Blaupausen der Punkmusik anhören.