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Be your own PET
 
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Be your own PET

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4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99
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  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 27. März 2006
  • Format - Musik: MP3
  • Kompatibel mit allen MP3-Playern (inklusive iPod®), iTunes und Windows Media Player
  • Auch als CD verfügbar
 
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  Song Länge Preis  
Wiedergabe   1. Thresher's Flail 2:07 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   2. Bunk Trunk Skunk 1:28 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   3. Bicycle Bicycle, You Are My Bicycle 2:06 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   4. Wildcat! 1:24 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   5. Adventure 2:32 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   6. Fuuuuuun 1:20 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   7. Stairway To Heaven 1:45 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   8. Bog 2:18 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   9. Girls On TV 2:29 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 10. We Will Vacation, You Can Be My Parasol 2:03 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 11. Let's Get Sandy (Big Problem) 0:58 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 12. October, First Account 2:59 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 13. Love Your Shotgun 3:00 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 14. Fill My Pill 3:26 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 15. Ouch 3:24 EUR 0,99  Kaufen 
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5.0 von 5 Sternen You can call the goddamn fire department! 28. Juli 2006
Von Friend567
Format:Audio CD
Die Suche nach der alljährlichen Musiksensation ist ein beliebtes Spiel. be your own PET dürften 2006 bereits fest in ihren Händen halten.

Wie eine Rakete steigen sie zu NOCH kleinen Helden des Punk auf, machen alles zu Kleinholz und liefern ein Debütalbum von einer Qualität ab, die andere in ihrer gesamten Karriere nicht erreichen. Ein Intro wie "Tresher's Flail" reißt einem bereits zum ersten Mal, obgleich noch verhältnismäßig mit angezogenem Tempo, den Kopf ab. In "Bunk Trunk Skunk" macht Jemina Pearl unmissverständlich klar: "I'm an independent motherf*cker!" und man glaubt es der guten Dame ohne mit der Wimper zu zucken. Widersprechen? Oh nein, dafür lässt das Album keine Sekunde Zeit. Denn gleich in "Bicycle Bicycle You Are My Bicycle" wird weiter auf die Instrumente gedonnert was das Zeug hält, und schon am Anfang des Albums wird klar, Jamin Orall ist ein Genie am Schlagzeug.

"Wildcat!" und die tatsächlich in durchschnittlicher Geschwindigkeit durchgezogene, aber insgesamt sehr fesselnde Single "Adventure" begeistern weiter. "Fuuuuuun" macht Fun, und genau damit geht es auch weiter, denn es folgen zwei Highlights des Albums: "Stairway to Heaven" ist ein Dampfhammer, eine Hochgeschwindigkeitswalze, wenn Jemina brüllt "My brain is on fire" und die gesamte Band vollkommen ausrastet und kompromisslos alles zersägt was nicht bei 1 auf den Bäumen ist. Mit maximaler Energie geht es auch auf meinem Favoriten des Albums weiter. "Bog" hat nicht nur in der Mitte des Songs eine tolle Bridge, sondern behandelt auch noch das Ertränken eines Freundes durch Jemina mit dem sie sich über Hunde und Katzen gestritten hat. So ist sie, die gute Jemina, eine wilde Furie - und wenn die Band so weitermacht, in kürzester Zeit ein Rockstar.

"Girls on TV" und "We Will Vacation, You Can Be My Parasol" fallen nicht weiter auf, doch "Let's Get Sandy (Big Problem)" sticht durchaus heraus. Zuerst einmal handelt es sich hierbei um einen Song, der mit 58 Sekunden Spieldauer als Single (!) ausgekoppelt wurde. Und der Eindruck den dieses nette Lied hinterlässt ist nicht ganz ohne - vermutlich ist es überhaupt nicht möglich, mehr Power in eine so kurze Zeit zu stecken. Und es ist geil. Als vielleicht einziger wirklicher Kompromiss auf dem Album (günstig gewählt nach "Let's Get Sandy") folgt dann "October, First Account" und stellt eine 3-minütige, wohlbemerkt sehr schöne und intensive Verschnaufpause dar. Damit man aber nicht in einen Trott verfällt, werden mit "Love Your Shotgun", "Fill my Pill" und dem textlich "Dawn of the Dead" - orientierten "OUCH" noch schnell drei wuchtige Punkmonster zum Abschluss serviert.

be your own PET wissen wo der Hammer hängt. Und sie scheuen sich nicht, danach zu greifen. Ich bin gespannt, was aus der Band wird. Denn viel besser kann ein Debütalbum im Grunde gar nicht sein!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drei Sekunden Rock'n'Roll Hoffnung 19. Juni 2011
Format:Audio CD
Da waren sie Mitte des letzten Jahrzehnts, ganz am Anfang eines neuen Jahrhunderts, eines neuen Jahrtausends, zusammen mit anderen jungen Rock'n'Roll und Punk Hoffnungen. Be Your Own Pet - eine Band, die jetzt aus der Retrospektive betrachtet zu einer Generation gehörte, die die Rockmusik nicht neu definierte, nicht neu erfand, aber das gesamte Genre wieder zurück zu ihren Wurzeln und spannenden Hochzeiten führen wollte. Die Betonung liegt hier auf dem Verb "wollen", denn was gab es nicht alles für sogenannte Indie-Rock Hoffnungen, die alle eins wollten: den Rock'n'Roll der 60er, den Punk der 70er und den Post-Punk der 80er nach den plastischen Zeiten der 90er wiederbeleben. Das führte dann zu einer nicht enden wollenden Welle von "Retrobands", wie sie voller Einfallsreichtum von den Medien betitelt wurde. Alles angestachelt von Bands wie den White Stripes oder Strokes.
Aber schon ab 2005 war dann irgendwie die Luft raus, was den ewigen Schwall von neuen, sich immer wieder gegenseitig kopierenden Bands überwiegend aus dem UK oder New York aber nicht abreißen ließ.

Was hat das jetzt alles mit dieser jungen, rasenden Band aus Nashville zu tun?
Be Your Own Pet waren eine Band, die den Punk der 70er spielte als gebe es keinen Morgen mehr. Scheinbar völlig abgeschottet von der ganzen Retrowelle und ganz weit weg vom immer langweiliger werdenden Kopisten-Rock, spielen Be Your Own Pet hier ein dermaßen entfesseltes, aufgekratzes Album ein, dass man ernsthaft überlegen muss, wann man solch ungeheure Energie das letzte Mal in der Geschichte der Musik gehört hat. Dann fallen einem relativ schnell eine handvoll Namen ein, welche allerdings 20-30 Jahre in der Vergangenheit liegen. "Be Your Own Pet" vereint die selbe ungezügelte, wahnsinnige Power wie einst "Raw Power" von den Stooges oder "Germ Free Adolescents" von X-Ray Spex, jedoch spielen sie eben nicht als würden sie versuchen genau diesen Sound und diese Aggressivität zu imitieren. Scheint die Musik der ganzen neuen "Indie" Bands an genau diese Schemata gebunden zu sein, brechen Be Your Own Pet ganz einfach aus. Völlig aufgekratzt wie ein junger Iggy Pop steht Sängerin Jemina Pearl die ganze Spielzeit über in Flammen. "I am an independent motherf*cker and I'm here to take your money" knallt sie einem um die Ohren und verkörpert damit genau die Art von Nihilismus, die einem einst ein junger Johnny Rotten entgegen gebellt hat.
Be Your Own Pet klingen so, wie aufgewühlte, von ihrer Umgebung und der Gesellschaft gelangweilte Teenager klingen sollten. Sie bringen genau diese Art von Rock'n'Roll auf die Bühne, die man liebt, die man lebt und die es von Anfang ein sein wollte: laut, schnell, rau, dreckig und vor allem unangepasst. Rock'n'Roll mit dem man seine Eltern in den Wahnsinn treiben möchte. Rock'n'Roll mit dem man alle Konventionen brechen möchte. Rock'n'Roll mit dem man die ganze Welt erobern möchte. Das kriegt man hier geboten, nein, sobald man dieses Album aufgelegt hat wird einem das, was Rock'n'Roll sein soll, was Punk sein soll ins Gesicht gespuckt.
Nach gut 33 Minuten ist dann das mehr oder weniger kontrollierte Chaos vorbei. Nach gut vier Jahren und zwei Alben ist dann im Jahr 2008 auch das Zusammenspiel von Be Your Own Pet vorbei und damit die Rock'n'Roll und Punk Hoffnung des 21. Jahrhunderts, die insgesamt auch gerade mal drei Sekunden gedauert hat.
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5.0 von 5 Sternen Atemberaubend, schnell, unbekümmert. 9. Dezember 2006
Von Thomas Schmitz VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Himmelherrgott, ich brauche Baldrian-Tropfen. Wer das selbstbetitelte Debütalbum von be your own PET hört, braucht danach eine Dusche, neue Kleidung und Beruhigungsmittel. Denn was die vierköpfige Band um das wasserstoffblonde Rrrriot-Grrrl Jemina Pearl Abegg in 33 Minuten abliefert, ist im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. be your own PET sind zwar nicht die Retter des Rock, aber die Retter des Punk. Glaubt Ihr nicht? Dann schnell die CD kaufen, in den Player legen und die ersten fünf, ineinander übergehenden Songs gehört, die eine der intensivsten und rohsten Musikerlebnisse des Jahres 2006 liefern.

15 Songs, 33 Minuten - das erinnert an 1977, an die Blütezeit des Punk. Jemina Pearl Abegg rotzt ihre Botschaften raus, während Gitarrist Jonas Stein, Bassist Nathan Vasquez und Schlagzeuger Jamin Orrall eine Geschwindigkeit an den Tag legen, dass einem Angst und Bange wird.

Schwierig wird es, wenn man das Album nicht als Ganzes sieht (was man unbedingt tun sollte), sondern nach Songs mit Hitpotenzial Ausschau hält. Da sucht man dann etwas länger, denn was auf "be your own PET" zählt ist Wut und die pure Energie. In "Wildcat!" mit seinem singenden Gitarrenriff, in der neuen Single "Adventure", dem punkrockenden "Girls on TV", dem gemäßigten "October, first account" und "Ouch" wird man dann aber doch fündig.

be your own PET liefern ein Album, dass das Jahr 2006 überdauern könnte. Das liegt zum Großteil an der unbekümmerten Ungestümtheit, mit der die Teenager einfach Gas geben, als gäbe es kein Morgen mehr. Live fast, die young.
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