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Be Your Own Pet

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Audio-CD, 24. März 2006
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Produktinformation

  • Audio CD (24. März 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Xl/Beggars Group (Indigo)
  • ASIN: B000EAV70I
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
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Produktbeschreibungen

Be your own PET tun auf ihrem Debüt-Album Dinge, die weder ein geschmiedeter Indierock-Michel noch ein grienender Crazy-Teen je tun würde. Schneller werden zum Beispiel. An der besten Stelle aufhören. Über die Gitarre rüberspringen, auf der man selber gerade spielt. So laut brüllen, dass keiner mehr die mühsam drapierten Schimpfwörter versteht… Die Band (Altersdurchschnitt 17 Jahre): Jemina Abegg (Gesang), die wie eine ganz junge Debbie Harry aussieht und sich auf der Bühne aufführt wie ein Kugelblitz. Nathan Vasquez (Bass), der nicht nur wegen seiner Afro-Frisur an die ewigen Punks MC5 erinnert. Jonas Stein (Gitarre), der schöne Laute und Jamin Orrall (Schlagzeug), der Stille. Den gellenden Ruf erspielten be your own PET sich bei zügellosen Teenager-Schwofs im Club „Guido’s Pizzeria“, der Wendekreis wurde größer, die erste Single „Damn Damn Leash“ nannte die „New York Times“ im Oktober 2004 „chaotisch, aber höchst erregend“, und schon im März 2005 räumte das britische Trend-Magazin „Dazed & Confused“ der Band eine mehrseitige Fotostrecke frei. Sommer 2005: Glastonbury-Festival, Tourneen als Vorprogramm für die Kings Of Leon und die Kills. Und nun das Album: 15 Stücke, 33 Minuten – Hackebeil-Breaks wie bei den White Stripes, Riffs wie Heavy Metal auf 78 Drehungen pro Minute, Sägeblatt-Spannung wie beim räudigsten SST-Punk und vor und über allem Sängerin Jemina, die an große Role Models wie Poly Styrene von X-Ray Spex oder die Stimmen der Riot-Grrrl-Kultur erinnert – mit dem leichten Anflug einer jungen 70er-Rocklady. Eine Platte, die einen mit dem schwindeligen Glücksgefühl zurücklässt!

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Format: Audio CD
Da waren sie Mitte des letzten Jahrzehnts, ganz am Anfang eines neuen Jahrhunderts, eines neuen Jahrtausends, zusammen mit anderen jungen Rock'n'Roll und Punk Hoffnungen. Be Your Own Pet - eine Band, die jetzt aus der Retrospektive betrachtet zu einer Generation gehörte, die die Rockmusik nicht neu definierte, nicht neu erfand, aber das gesamte Genre wieder zurück zu ihren Wurzeln und spannenden Hochzeiten führen wollte. Die Betonung liegt hier auf dem Verb "wollen", denn was gab es nicht alles für sogenannte Indie-Rock Hoffnungen, die alle eins wollten: den Rock'n'Roll der 60er, den Punk der 70er und den Post-Punk der 80er nach den plastischen Zeiten der 90er wiederbeleben. Das führte dann zu einer nicht enden wollenden Welle von "Retrobands", wie sie voller Einfallsreichtum von den Medien betitelt wurde. Alles angestachelt von Bands wie den White Stripes oder Strokes.
Aber schon ab 2005 war dann irgendwie die Luft raus, was den ewigen Schwall von neuen, sich immer wieder gegenseitig kopierenden Bands überwiegend aus dem UK oder New York aber nicht abreißen ließ.

Was hat das jetzt alles mit dieser jungen, rasenden Band aus Nashville zu tun?
Be Your Own Pet waren eine Band, die den Punk der 70er spielte als gebe es keinen Morgen mehr. Scheinbar völlig abgeschottet von der ganzen Retrowelle und ganz weit weg vom immer langweiliger werdenden Kopisten-Rock, spielen Be Your Own Pet hier ein dermaßen entfesseltes, aufgekratzes Album ein, dass man ernsthaft überlegen muss, wann man solch ungeheure Energie das letzte Mal in der Geschichte der Musik gehört hat. Dann fallen einem relativ schnell eine handvoll Namen ein, welche allerdings 20-30 Jahre in der Vergangenheit liegen.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Himmelherrgott, ich brauche Baldrian-Tropfen. Wer das selbstbetitelte Debütalbum von be your own PET hört, braucht danach eine Dusche, neue Kleidung und Beruhigungsmittel. Denn was die vierköpfige Band um das wasserstoffblonde Rrrriot-Grrrl Jemina Pearl Abegg in 33 Minuten abliefert, ist im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. be your own PET sind zwar nicht die Retter des Rock, aber die Retter des Punk. Glaubt Ihr nicht? Dann schnell die CD kaufen, in den Player legen und die ersten fünf, ineinander übergehenden Songs gehört, die eine der intensivsten und rohsten Musikerlebnisse des Jahres 2006 liefern.

15 Songs, 33 Minuten - das erinnert an 1977, an die Blütezeit des Punk. Jemina Pearl Abegg rotzt ihre Botschaften raus, während Gitarrist Jonas Stein, Bassist Nathan Vasquez und Schlagzeuger Jamin Orrall eine Geschwindigkeit an den Tag legen, dass einem Angst und Bange wird.

Schwierig wird es, wenn man das Album nicht als Ganzes sieht (was man unbedingt tun sollte), sondern nach Songs mit Hitpotenzial Ausschau hält. Da sucht man dann etwas länger, denn was auf "be your own PET" zählt ist Wut und die pure Energie. In "Wildcat!" mit seinem singenden Gitarrenriff, in der neuen Single "Adventure", dem punkrockenden "Girls on TV", dem gemäßigten "October, first account" und "Ouch" wird man dann aber doch fündig.

be your own PET liefern ein Album, dass das Jahr 2006 überdauern könnte. Das liegt zum Großteil an der unbekümmerten Ungestümtheit, mit der die Teenager einfach Gas geben, als gäbe es kein Morgen mehr. Live fast, die young.
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Format: Audio CD
Be Your Own PET kommen aus Nashville, Tennessee, sind im Durchschnitt 17 Lenze jung und geschickt hat sie der Teufel. Höchstpersönlich. Jawohl ja! Also, Eltern, packt eure Kinder weg! Mit spießigem Country-Tralala und lustigen Pennäler-Texten hat das hier alles nichts zu tun. Eher mit einem Kampf. Über 15 Runden. Böse gegen ganz böse. Eine Platte wie Knüppel aus dem Sack! Mitten auf die Zwölf und das völlig unerwartet.

Dabei hatte man nach der 59-Sekunden-Single "Let's Get Sandy (Big Problem)" doch schon mit einigem gerechnet. "You can take a twelve year old/ And break his arms twice/ We can guarantee you that we won't be very nice", hiess es da. Dass die nicht nett sind, war also klar. Aber so fies?

Äußerlich jedenfalls sieht man es ihnen nicht an. Sängerin Jemina Abegg sieht aus wie Debbie Harry in jung und hübsch, Bassist Nathan Vasquez erinnert mit seinem immensen Afro an die Herren At The Drive-In, Gitarrist Jonas Stein ist der Junge von nebenan und Schlagzeuger Jamin Orrall gleich ganz unauffällig. Alles in Ordnung also. Einzeln betrachtet. Zusammen allerdings sind die vier die Hölle und klingen wie die Yeah Yeah Yeahs auf Speed. Und ja, das geht!

Mit ihrem Debüt-Album reissen Be Your Own PET dem Rock'n'Roll ganz gehörig den Arsch auf. Neben dem Teufelsritt von einem Opener "Thresher's Flail" sehen Black Sabbath aus wie die Teletubbies. "I've never had this much fun/ I've never had my own gun". Lasst uns beten wenn schon zum Durchatmen keine Zeit bleibt. Das 90-Sekunden-

Donnerwetter "Bunk Trunk Skunk" läutet scheppernd und ohne Pause die nächste Runde ein.
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