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Bausatzkraftfahrzeuge (Kit Cars) als ein Beispiel technischer Freizeit- und Mobilitätsinnovation
  
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Bausatzkraftfahrzeuge (Kit Cars) als ein Beispiel technischer Freizeit- und Mobilitätsinnovation [Microfiche]

Ingo Stüben
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Microfiche: 871 Seiten
  • Verlag: Tectum Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828810047
  • ISBN-13: 978-3828810044
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.733.393 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ingo Stüben
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Der Verlag über das Buch

Dieser Titel ist nur auf Mikrofiche lieferbar, eine gedruckte Ausgabe gibt es nicht. Bitte beachten Sie dies bei Ihrer Bestellung. Zum Lesen wird ein Lesegerät benötigt, wie es in wissenschaftlichen Bibliotheken vorhanden ist. Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine wissenschaftliche Abschlußarbeit (Diplomarbeit, Dissertation, Habilitation etc.). Ein beschreibender Text (Inhaltsverzeichnis etc.) ist nicht verfügbar.

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Von Ein Kunde
Format:Microfiche
Die von Dr. Ingo Stüben gewählte Thematik mag im ersten Angang etwas außergewöhnlich und marginal erscheinen, da es heutzutage für den Konsumenten in diesem Bereich unüblich ist, sich ein Halbfertig-Produkt zu erwerben, um es anschließend in Eigenregie fertigzustellen bzw. zu montieren.
Der Verfasser betont, dass es sich hier derzeit nur um eine Nische in einem Marktsegment handelt, in der in erster Linie Bastler und Tüftler beheimatet sind. Die Zielsetzung dieser Arbeit ist jedoch eine andere und beschränkt sich keinesfalls nur auf die Betrachtung und Analyse dieses Phänomens am Rande der konventionellen Automobilindustrie, sondern es wird vielmehr untersucht, in welcher Weise Kit Cars zur Umstrukturierung gesellschaftlich vorherrschenden industriellen Produktion zu "Small Technology" und "Local Economy" mit dezentraler Herstellungsweise beitragen können.
Der Autor unternimmt den Versuch, ein Konzept zu bieten, "[...] das der gesellschaftlichen Entwicklung (Umwälzung) in Hinblick auf Mobilität und Kraftfahrzeug nicht nur ein Medium, das Kit Car als Transportmittel, entgegensetzt, sondern auch aufzeigt, wie eine neue Sinngebung durch Eigenproduktion und Eigeninitiative in allen Bevölkerungsschichten ein neues Bewusstsein mittels herkömmlicher Technikverfahren und Produktionsweisen hervorrufen kann." (S. 18) Dr. Stüben legt in einem umfangreichen und komplexen Untersuchungsdesign diese von ihm beschriebene reflexive Modernisierung dergestalt dar, in dem die Analyse auf der Basis vorliegender Literatur mit eigenen empirischen Untersuchungen in den USA, Großbritannien und der BRD verknüpft werden und die Befunde sowie theoretischen Konzepte aus verschiedenen soziologischen Bereichen (Freizeit, Arbeit, Konsum) sowie anderen Disziplinen (Ökonomie, Psychologie, Pädagogik, Recht) miteinander verbunden werden. Bedingt durch diese Vorgehensweise inkorporiert die Arbeit vielfältige Verknüpfungen ökonomisch-technischer Sachverhalte mit sozialen, kulturellen, psychologischen als auch ökologischen und politischen Gegebenheiten.
Das entscheidende Hemmnis, das einer Verbreitung von Bausatzkraftfahrzeugen seitens der Konsumenten entgegensteht, um sich aus dem Replika-Sektor herauszulösen, sieht der Autor in dem Leitbild des Automobils, wodurch eine Umorientierung verhindert wird. Ein solches Objekt wie das Auto, mit hohem gesellschaftlichen Stellenwert wird kein alternatives Produkt gegenübergestellt, sondern vielmehr als Chance verstanden, alternative Formen der Produktion durch Selbstmontage hervorzubringen.
Insgesamt kommt Dr. Stüben im Rahmen der Zielsetzung seiner Arbeit zu einem eher negativen Ergebnis was die Etablierungsmöglichkeiten der Kit Cars in einem größeren Maßstab anbelangt.
Diese Arbeit ragt durch die Vielfalt der behandelnden Aspekte und Perspektiven hervor, unter denen durch disziplinübergreifende Analysen die Nutzung sowie Herstellung von Bausatzkraftfahrzeugen (Kit Cars) betrachtet werden. Ausführlich und mit großer Sorgfalt werden in dieser Arbeit die Ursachen analysiert, die einer weiteren gesellschaftlichen Verbreitung der bisher auf ein Nischendasein beschränkten Produktion von Bausatzkraftfahrzeugen entgegenstehen.
In Anbetracht der Qualität und des Umfanges einzelner untersuchter Bereiche, handelt es sich um eine kritische Auseinandersetzung mit innovativem Akzent zum Thema Automobil.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von Ein Kunde
Format:Microfiche
Die von Dr. Ingo Stüben gewählte Thematik mag im ersten Angang etwas außergewöhnlich und marginal erscheinen, da es heutzutage für den Konsumenten in diesem Bereich unüblich ist, sich ein Halbfertig-Produkt zu erwerben, um es anschließend in Eigenregie fertigzustellen bzw. zu montieren.
Der Verfasser betont, dass es sich hier derzeit nur um eine Nische in einem Marktsegment handelt, in der in erster Linie Bastler und Tüftler beheimatet sind. Die Zielsetzung dieser Arbeit ist jedoch eine andere und beschränkt sich keinesfalls nur auf die Betrachtung und Analyse dieses Phänomens am Rande der konventionellen Automobilindustrie, sondern es wird vielmehr untersucht, in welcher Weise Kit Cars zur Umstrukturierung gesellschaftlich vorherrschenden industriellen Produktion zu "Small Technology" und "Local Economy" mit dezentraler Herstellungsweise beitragen können.
Der Autor unternimmt den Versuch, ein Konzept zu bieten, "[...] das der gesellschaftlichen Entwicklung (Umwälzung) in Hinblick auf Mobilität und Kraftfahrzeug nicht nur ein Medium, das Kit Car als Transportmittel, entgegensetzt, sondern auch aufzeigt, wie eine neue Sinngebung durch Eigenproduktion und Eigeninitiative in allen Bevölkerungsschichten ein neues Bewusstsein mittels herkömmlicher Technikverfahren und Produktionsweisen hervorrufen kann." (S. 18) Dr. Stüben legt in einem umfangreichen und komplexen Untersuchungsdesign diese von ihm beschriebene reflexive Modernisierung dergestalt dar, in dem die Analyse auf der Basis vorliegender Literatur mit eigenen empirischen Untersuchungen in den USA, Großbritannien und der BRD verknüpft werden und die Befunde sowie theoretischen Konzepte aus verschiedenen soziologischen Bereichen (Freizeit, Arbeit, Konsum) sowie anderen Disziplinen (Ökonomie, Psychologie, Pädagogik, Recht) miteinander verbunden werden. Bedingt durch diese Vorgehensweise inkorporiert die Arbeit vielfältige Verknüpfungen ökonomisch-technischer Sachverhalte mit sozialen, kulturellen, psychologischen als auch ökologischen und politischen Gegebenheiten.
Das entscheidende Hemmnis, das einer Verbreitung von Bausatzkraftfahrzeugen seitens der Konsumenten entgegensteht, um sich aus dem Replika-Sektor herauszulösen, sieht der Autor in dem Leitbild des Automobils, wodurch eine Umorientierung verhindert wird. Ein solches Objekt wie das Auto, mit hohem gesellschaftlichen Stellenwert wird kein alternatives Produkt gegenübergestellt, sondern vielmehr als Chance verstanden, alternative Formen der Produktion durch Selbstmontage hervorzubringen.
Insgesamt kommt Dr. Stüben im Rahmen der Zielsetzung seiner Arbeit zu einem eher negativen Ergebnis was die Etablierungsmöglichkeiten der Kit Cars in einem größeren Maßstab anbelangt.
Diese Arbeit ragt durch die Vielfalt der behandelnden Aspekte und Perspektiven hervor, unter denen durch disziplinübergreifende Analysen die Nutzung sowie Herstellung von Bausatzkraftfahrzeugen (Kit Cars) betrachtet werden. Ausführlich und mit großer Sorgfalt werden in dieser Arbeit die Ursachen analysiert, die einer weiteren gesellschaftlichen Verbreitung der bisher auf ein Nischendasein beschränkten Produktion von Bausatzkraftfahrzeugen entgegenstehen.
In Anbetracht der Qualität und des Umfanges einzelner untersuchter Bereiche, handelt es sich um eine kritische Auseinandersetzung mit innovativem Akzent zum Thema Automobil.
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Bausatzkraftfahrzeuge (Kit Cars) als ein Beispiel technischer Freizeit- und Mobilitätsinnovation

Die von Dr. Ingo Stüben gewählte Thematik mag im ersten Angang etwas außergewöhnlich und marginal erscheinen, da es heutzutage für den Konsumenten in diesem Bereich unüblich ist, sich ein Halbfertig-Produkt zu erwerben, um es anschließend in Eigenregie fertigzustellen bzw. zu montieren.
Der Verfasser betont, dass es sich hier derzeit nur um eine Nische in einem Marktsegment handelt, in der in erster Linie Bastler und Tüftler beheimatet sind. Die Zielsetzung dieser Arbeit ist jedoch eine andere und beschränkt sich keinesfalls nur auf die Betrachtung und Analyse dieses Phänomens am Rande der konventionellen Automobilindustrie, sondern es wird vielmehr untersucht, in welcher Weise Kit Cars zur Umstrukturierung gesellschaftlich vorherrschenden industriellen Produktion zu "Small Technology" und "Local Economy" mit dezentraler Herstellungsweise beitragen können.
Der Autor unternimmt den Versuch, ein Konzept zu bieten, "[...] das der gesellschaftlichen Entwicklung (Umwälzung) in Hinblick auf Mobilität und Kraftfahrzeug nicht nur ein Medium, das Kit Car als Transportmittel, entgegensetzt, sondern auch aufzeigt, wie eine neue Sinngebung durch Eigenproduktion und Eigeninitiative in allen Bevölkerungsschichten ein neues Bewusstsein mittels herkömmlicher Technikverfahren und Produktionsweisen hervorrufen kann." (S. 18) Dr. Stüben legt in einem umfangreichen und komplexen Untersuchungsdesign diese von ihm beschriebene reflexive Modernisierung dergestalt dar, in dem die Analyse auf der Basis vorliegender Literatur mit eigenen empirischen Untersuchungen in den USA, Großbritannien und der BRD verknüpft werden und die Befunde sowie theoretischen Konzepte aus verschiedenen soziologischen Bereichen (Freizeit, Arbeit, Konsum) sowie anderen Disziplinen (Ökonomie, Psychologie, Pädagogik, Recht) miteinander verbunden werden. Bedingt durch diese Vorgehensweise inkorporiert die Arbeit vielfältige Verknüpfungen ökonomisch-technischer Sachverhalte mit sozialen, kulturellen, psychologischen als auch ökologischen und politischen Gegebenheiten.
Das entscheidende Hemmnis, das einer Verbreitung von Bausatzkraftfahrzeugen seitens der Konsumenten entgegensteht, um sich aus dem Replika-Sektor herauszulösen, sieht der Autor in dem Leitbild des Automobils, wodurch eine Umorientierung verhindert wird. Ein solches Objekt wie das Auto, mit hohem gesellschaftlichen Stellenwert wird kein alternatives Produkt gegenübergestellt, sondern vielmehr als Chance verstanden, alternative Formen der Produktion durch Selbstmontage hervorzubringen.
Insgesamt kommt Dr. Stüben im Rahmen der Zielsetzung seiner Arbeit zu einem eher negativen Ergebnis was die Etablierungsmöglichkeiten der Kit Cars in einem größeren Maßstab anbelangt.
Diese Arbeit ragt durch die Vielfalt der behandelnden Aspekte und Perspektiven hervor, unter denen durch disziplinübergreifende Analysen die Nutzung sowie Herstellung von Bausatzkraftfahrzeugen (Kit Cars) betrachtet werden. Ausführlich und mit großer Sorgfalt werden in dieser Arbeit die Ursachen analysiert, die einer weiteren gesellschaftlichen Verbreitung der bisher auf ein Nischendasein beschränkten Produktion von Bausatzkraftfahrzeugen entgegenstehen.
In Anbetracht der Qualität und des Umfanges einzelner untersuchter Bereiche, handelt es sich um eine kritische Auseinandersetzung mit innovativem Akzent zum Thema Automobil.

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