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Als Ersatz für die Schienenbusse der Baureihen VT 95 und VT 98 im Personennahverkehr gab die Deutsche Bundesbahn (DB) die Baureihen 627 (einteilig) und 628 (zweiteilig) in Auftrag. Die DB stellte 1974 die Prototypen beider Baureihen in Dienst. Nach gründlichen Versuchs- und Testfahrten verzichtete die Bundesbahn auf die Serienlieferung der BR 627, während die zweiteiligen Triebwagen ab Dezember 1986 als BR 628.2 in größerer Stückzahl beschafft wurden. 1992 folgte die überarbeitete Version als BR 628.4. Heute bilden die Triebwagen der BR 628 das Rückgrat im Reiseverkehr auf zahlreichen nicht elektrifizierten Strecken. Das Erfolgsmodell ist in fast allen Teilen der Bundesrepublik im Einsatz.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Eisenbahnbuch wie es sein soll,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Baureihe 627/628. Die Nachfolger der Schienenbusse. (Gebundene Ausgabe)
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich dem Thema "Eisenbahn" und "Lokomotiven" zu nähern. Da gibt es einmal die ausufernden "Bilderbücher", die möglichst viele schöne Bilder von Lokomotiven und Zügen zeigen, mal mit künstlerischen Anspruch (gibt es eher weniger; sehr schöne Beispiele wie so etwas aussehen kann, findet man bei O. Winston Link "Steam, Steel and Cars" und "The Last Steam Railroad in America"), mal betont auf der klassischen "schräg-von-vorn"-Ansich, mal Sammlungen von historischen Bildern, wie man sie so sonst nicht mehr findet. Dann gibt es Bücher, die betonen den Einsatz bestimmter Fahrzeuge, liefern seitenweise Stationierungslisten und Umbeheimatungen oder Bücher, die sich weniger um den Aspekt der Fahrzeuge kümmern, sondern mehr Interesse an der geschichtlichen Entwicklung der Bahnen zeigen. Und dann gibt es natürlich noch die Bücher für den Technik-Narren, der wissen will, wie die letzte Schraube funktioniert. Natürlich lassen sich die verscheidenen Arten nicht so scharf voneinander abgrenzen und es gibt die verschiedensten Mischformen. Und eigentlich hat jede der möglichen Herangehensweisen ihre Existenzberechtigung, was den Leser aber nicht vor Enttäuschungen bewahrt, hat er ein Buch mit dem für ihn falschen Ansatz in Händen.Dieses Buch ist eindeutig ein Buch für jemanden, der sich für Lokomotivtechnik interessiert, aber weniger für jemanden geeignet, der nach Stationierungslisten sucht. Dieser Aspekt, um es gleich vorweg zu sagen, tritt sehr stark in den Hintergrund. Das ist aber auch nicht verwunderlich. Zum einem dürfte eine umfassende Liste dieser Art angesichts der vielen gebauten Fahtzeuge sehr langatmig werden, andererseits macht so etwas fast nur Sinn, wenn die Einsätze abschließend dargestellt werden können, was hier nicht der Fall ist, denn der 628 steht noch voll in seinem Dienstleben. Statt dessen zeichnet das Buch die Entwicklung der Baureihen 627 und 628 nach. Einerseits die technische Entwicklung, andererseits seine verkehrpolitische Rolle. So wird den Leser die Tatsache vor Augen geführt, dass der 628 zwar als Nachfolger des Schienenbusses konzipiert wurde, seine Existenzberechtigung im Bahneinsatz dann aber nach längerer Vorlaufphase ein ganz andere war. Darüber hinaus werden aber auch Weiterentwicklungen des Basisfahrzeugs für andere Bahnen und auch vergleichbare Fahrzeuge und deren Bewährung angesprochen. Alle (bis jetzt) vorhandenen Unterbauarten werden beschrieben. Die technischen Beschreibungen sollten für jeden, der ein wenig Ahnung von der Materie hat, leicht verständlich sein und werden durch eine Vielzahl von Bildern auch technischer Innereien unterstützt. Manchmal wünscht man sich ein paar mehr Zeichnungen oder Bilder, die das eine oder andere Detail etwas besser beleuchten, aber das ist ein Phänomen, das es eigentlich bei jedem derartigen Buch gibt (mit wenigen Ausnahmen). Alles in Allem hat man also nach der Lektüre ein sehr genaues Bild von der Funktionsweise der Triebwagen. Bleibt das Fazit, dass es sich hier, trotz des eigentlich stolzen Preises, um ein sehr gelungenes Buch handelt, dessen Anschaffung sich für eine Sammlung "zeitgenössischer" Eisenbahnliteratur lohnt (vielleicht auch, weil die inzwischen leider zur Norm gewordenen typographischen Nachlässigkeiten des Computersatz-Zeitalters, kaum vorhanden sind). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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