Im Zentrum des kenntnisreichen Buches stehen die Einzelbeschreibungen von 42 verschiedenen Bäumen. Der Autor gliedert diese Betrachtungen nach durchgängig gleichen Stichpunkten, die je nach Baumart leicht variiert werden: Botanischer Name, Familie, Vorkommen, Herkunft, Blütezeit, Aussehen, Geschichtliches, naturwissenschaftliche Heilpflanzenbeschreibung, volksheilkundliche Anwendung, esoterische Anwendung, pflanzenastrologische Anwendung, baumheilkundliche Anwendung und praktische Verwendungen, z. B. in der Küche oder in der Holzverarbeitung. Es fällt auf, dass gerade der baumheilkundliche Aspekt nicht ausführlicher behandelt wird als die übrigen Punkte. Dabei ist es die Baumheilkunde, welche Strassmann in einem einleitenden Kapitel als sein besonderes Steckenpferd herausstellt und deren Besonderheit er gegenüber anderen Formen der Naturheilkunde erläutert. Es ist schade, dass diese Betrachtung, anders als auch der Titel des Buches vermuten ließe, bei den Einzelbetrachtungen eigentlich zu kurz kommt. Sicherlich hätte der Autor noch viel mehr zu der spannenden Fragen zu sagen gehabt, wie die Beschäftigung und das Sich-Einlassen auf Bäume unabhängig von natur- oder volksheilkundlichen Zubereitungen oder Therapien für den Menschen, der sich die Zeit dazu nimmt, heilend wirken kann.