Pressestimmen
Es ist ausgesprochen schön, dass neben diversen Beiträgen zur Geschichte und Theorie des Bauens von der Antike bis zur Gegenwart auch ein lokaler Fokus architekturgeschichtlichen Interesses dargestellt wird, der untrennbar mit der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich verbunden ist. Denn die Gründerväter unserer Gesellschaft haben sich in ihrer Sammel- und Ordnungsleidenschaft immer sehr für architektonische Zeugnisse interessiert; ja, sie können ja mit Fug als Vorläufer der heutigen Kantonsarchäologie und der Denkmalpflege verstanden werden. ... Ein sehr erfreuliches Werk! (Sebastian Brändli, Antiquarische Gesellschaft Zürich AGZ)
Kurzbeschreibung
Thema und These dieses Buchs ist das gemeinsame Forschungsanliegen von Baugeschichte, Archäologie, Bauforschung und Ingenieurwissenschaften zu Fragen historischer Baukonstruktion. Seit dem beginnenden 20. Jahrhundert haben sich die Disziplinen unterschiedlich entwickelt, ein Blick in die Wissenschaftsgeschichte zeigt allerdings gemeinsame Forschungslinien in der polytechnischen Tradition. Der Dialog der Fachkulturen ist erneut selbstverständliche Praxis der Bauforschung. In Beiträgen zu Themen von den frühen Hochkulturen bis zur Typenhausfabrikation werden gegenwärtige Forschungsfragen zu bau- und konstruktionsgeschichtlichen Feldern angesprochen. Eine Edition kommentierter Texte lässt die Diskussion aufleben, die seit dem 16. Jahrhundert über Methodik, Gegenstand und Zukunft der Bauforschung geführt wird. Projekte aus der Hochschularbeit zeigen exemplarisch Analysen historischer Konstruktionen.