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Baufinanzierung ohne Risiko: Der sichere Weg zu den eigenen vier Wänden
 
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Baufinanzierung ohne Risiko: Der sichere Weg zu den eigenen vier Wänden [Taschenbuch]

Thomas Haak
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Ärger über die letzte Mieterhöhung ist noch nicht ganz verflogen, schon wollen sich viele den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen. Die sind meist schnell gefunden, bleibt nur noch die Sache mit dem Geld. Da das mit der Baufinanzierung doch recht kompliziert ist, verlässt man sich gerne auf den netten Berater von der Bank, damit auch nichts mehr schief gehen kann. Welche Finanzierungshürden und Schuldenfallen es geben kann, merkt man häufig erst nach Jahren -- wenn es zu spät ist.

Viele Finanzberater sind nur auf den Darlehensabschluss fixiert. Ob und wie ihre Kunden die finanziellen Belastungen tragen können, ist ihnen dabei meist völlig egal. Über diesen Mangel an Verantwortung gegenüber dem Kunden kann sich Thomas Haak glücklicherweise noch aufregen und das dürfte mit ein Grund für ihn gewesen sein, den Ratgeber Baufinanzierung ohne Risiko zu veröffentlichen.

Schon beim Lesen der ersten Seiten wird man ziemlich schnell von den Ausführungen dieses Finanzexperten in den Bann gezogen und man hat das Gefühl, dass die Finanzierungsgrundlagen, die Kostenkalkulation und die Erarbeitung der besten Finanzierung durchaus eine spannende und kurzweilige Sache ist. Das passiert nicht gerade häufig bei einem vermeintlich so trockenen Thema.

Durch seine Seminartätigkeit rhetorisch geschult, präsentiert Thomas Haak das eigentlich komplizierte Thema im Stil eines Motivators verständlich und mit einer Spur Sarkasmus zur richtigen Zeit. Noch wichtiger ist, dass man beim Schmökern in den 260 Seiten direkt spürt, dass es unerlässlich ist, sich selbst mit dem Thema der Baufinanzierung intensiver auseinanderzusetzen. Spätestens die krassen und nachvollziehbaren Preisdifferenzen bei unterschiedlichen Finanzierungsmodellen öffnen jedem die Augen und lassen nicht nur die Geizigen unter den Häuslebauern zum Taschenrechner greifen.

Die Frage, ob sich die Finanzierung dieses Ratgebers für Immobilienkäufer auch amortisiert, kann eindeutig mit ja beantwortet werden und Thomas Haak ist der (schreibende) Beweis, dass es auch unter Finanzberatern verantwortungsbewusste und kreative Köpfe gibt. --Andreas Kerschner

Pressestimmen

31.05.2001 / Handelsblatt: Baufinanzierungsratgeber "Ein Lichtblick unter den jüngsten Neuerscheinungen: systematisch aufgebaut, auch für Laien verständlich geschrieben, kompakt und grünlich."

Kurzbeschreibung

Der Traum von den eigenen vier Wänden kann schnell zum Albtraum geraten, wenn der künftige Wohneigentümer über Möglichkeiten der Baufinanzierung nicht hinreichend informiert ist. Dieses Buch hilft, Finanzierungslücken zu schließen und schwere Fehler zu vermeiden.

Der Verlag über das Buch

Das Einmaleins der Baufinanzierung

In kaum einem anderen Lebensbereich der Menschen spielen sich so viele Tragödien ab wie bei einer Immobilie und der damit verbundenen Finanzierung. Gerade die Unwissenheit ist es, die immer wieder ahnungslose Menschen in die Arme noch ahnungsloserer Baufinanzberater treibt. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Stiftung Warentest in ihrer Studie vom Januar 2000 in diesem Bereich wieder einmal Unfähigkeit feststellen musste?

Die meisten der Finanzberater, sowohl von Banken, Bausparkassen als auch Versicherungen, die mit haarsträubenden Beratungen die Menschen zur Vertragsunterschrift drängen, beherrschen ihr Handwerk schlecht. Viele Berater prüfen weder die Bonität der Kunden, noch weisen sie auf weitere Förderungen hin.

Seltsam, dass trotz dieser doch weitverbreiteten Kenntnis, der künftige Wohnungseigentümer oft blauäugig und vorschnell einen komplizierten Baufinanzierungsvertrag unterzeichnet ohne das sonst übliche Prüfen, Abwägen und Nachschauen nach einem besseren Angebot in Erwägung zu ziehen. Damit der Traum vom Eigenheim nicht zum Alptraum wird, gibt der Autor in diesem Buch viele Tipps, Anregungen und Informationen:

Wer vergibt Kredite und an wen? Ratentilgung und Zinsen im Vergleich: Wie rechnen sich die einzelnen Finanzierungswege? Wann besteht ein Anspruch auf öffentliche Fördermittel? Wie lassen sich Steuern sparen? Was ist zu tun, wenn die Zwangsversteigerung droht?

Mit Beispielrechnungen und Checklisten gibt der Autor dem Anleger darüber hinaus die Möglichkeit, sich kritisch mit den Finanzierungsangeboten auseinander zu setzen. Die übliche Scheu vor den Finanzberatern entfällt! Ein Leitfaden für alle, die auf Nummer Sicher gehen wollen.

Der Autor

Thomas Haak ist unabhängiger Experte für Finanzberatung. Er führt zahlreiche Seminare zum Thema Geld und Immobilien durch.

Über den Autor

Thomas Haak ist unabhängiger Experte für Finanzberatung. Er führt zahlreiche Seminare zum Thema Geld und Immobilien durch.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Wie sinnvoll ist der Erwerb einer lmmobilie? Glaubt man der Tagespresse, dann scheint es auf den ersten Blick nichts Wichtigeres im Leben zu geben als den Kauf einer eigenen Immobilie. Wohin man schaut, die Werbung zeigt uns spielende Kinder vor dem Haus der Eltern, im Hintergrund der riesige, ja fast schon parkähnlich angelegte Garten, davor eine Terrasse in der Größe eines Fußballfeldes. Der Kaffeetisch ist reichlich gedeckt, ein Wagen der Oberklasse steht parkend vor der Garage, die fast die gleiche Größe einnimmt wie das Haus selbst. Dann wird wieder der Werbeslogan eingeblendet und mit toller Musik untermalt: oWir machen den Weg frei! oWir beraten wie ein Freund. oAuf diese Steine können Sie bauen. Wer ein solches Objekt bewohnen will, zahlt dafür mindestens zwei Millionen Mark und mehr. Aber es hinterlässt Eindruck bei den Mietern, die immer schon einmal ein eigenes Haus im Grünen haben wollten. Einer Untersuchung der LBS (Landesbausparkasse) zufolge wollen mehr als drei Viertel aller Mieter ein eigenes Haus beziehen. In Deutschland erfüllen sich diesen Wunsch aber nur rund 40 Prozent. Eine traurige Bilanz, wenn man bedenkt, dass die Eigentumsquote in Ländern wir Irland, Griechenland oder auch Spanien teilweise bei mehr als 80 Prozent liegt. Warum ist das so? Nun, die meisten Deutschen wollen gern in einem frei stehenden Einfamilienhaus auf einem mittelgroßen Grundstück wohnen. Angesichts der hohen Bau- und Grundstückskosten ist dies aber fast nicht zu realisieren. Denn während wir Deutschen fast das Neunfache des durchschnittlichen Jahreseinkommens für den Traum vom eigenen Haus aufwenden müssen, sind die Menschen in anderen Ländern besser dran. Die Franzosen zahlen gerade einmal das Vierfache des Jahreseinkommens, und die Menschen im hohen Norden, wie zum Beispiel Dänemark, sind mit dem Fünffachen dabei. Kein Wunder, sind doch deren Genehmigungsverfahren lange nicht so aufwändig und umfangreich wie in Deutschland, wo wir oftmals bis zu einem Jahr warten. Die Antragsunterlagen sind derart umfangreich, dass häufig nur mithilfe eines Architekten die Dinge auf den Weg gebracht werden können. Bis zu diesem Zeitpunkt aber hat ein Bauherr bereits bis zu 15000 Mark gezahlt, ohne dass er weiß, ob sein Traumhaus überhaupt genehmigt wird. Hat er dann endlich den Schein mit dem roten Punkt (Genehmigungsurkunde zum öffentlichen Aushang an der Baustelle) erhalten, müssen auch noch die aufwändigen Forderungen der Baubehörden abgearbeitet werden. Von einer bestimmten Isolierung, einem bestimmten k-Wert für Fenster, einer Statik, die ausreicht, das Haus gegen sämtliche Atombombenangriffe zu schützen, ist dann die Rede. Alle diese Anforderungen sind nützlich und sicherlich sehr hilfreich, doch haben sie eines gemeinsam: Sie kosten eine Menge Geld. Man fragt sich heute immer öfter, wie haben die Menschen nur vor 100 Jahren Häuser gebaut? Seltsam, dass man damals mit weit weniger Materialien ausgekommen ist und die Häuser trotzdem noch stehen und bewohnt sind. Sie als Mieter müssen sich wirklich fragen, ob Sie sich den Stress als Hauseigentümer antun wollen. Denn dieser haftet nach dem Grundgesetz für sein Eigentum. In Artikel 14 heißt es dazu ganz lapidar: Eigentum verpflichtet. Mit anderen Worten: Während Sie als Mieter für fast jede Reparatur den Hausbesitzer anrufen können, müssen Sie als Hauseigentümer für alles selbst aufkommen. So muss neben der monatlichen Kreditrate und den Kosten für die Bewirtschaftung des Hauses (Gas, Strom, Wasser etc.) auch eine Rücklage für Reparaturen und Renovierungen gebildet werden. Ich bin der Meinung, dass der Erwerb einer Immobilie eher von persönlichen Motiven und nicht unbedingt von finanziellen Gesichtspunkten abhängig ist. Das ergibt sich oft schon aus der beruf-lichen Situation. Wenn Sie als junger Arzt Karriere machen wollen, werden Sie kaum umhin kommen, öfter den Arbeitsplatz zu wechseln, um an anderen Krankenhäusern neue Fertigkeiten zu erlernen. Dann werden Sie Chefarzt, natürlich in einem Ort, der mehr als 500 Kilometer von Ihrem jetzigen Zuhause liegt. Haben Sie hier nun eine Immobilie gekauft, sind Sie oft an diesen Ort gebunden. Sie können das Objekt zwar verkaufen. Auch wenn Immobilienpreise im langfristigen Durchschnitt immer gestiegen sind, stellt sich aber die Frage, ob dies so bleiben wird. Darüber hinaus ist niemals sicher, ob Sie dann gerade auch den richtigen Käufer finden. Immobilieninvestitionen sind Investmententscheidungen, die in die Rubrik langfristiger Kapitalanlagen gehören. Jede unüberlegte Entscheidung kann Sie ein Vermögen kosten.
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