Hier hören Sie Stücke der Wiener Klassik aus der ländlichen Perspektive. Das Ensemble Eduard Melkus spielt auf Originalinstrumenten des 18. Jahrhunderts. Es sind auch viele Effekte dabei, die das Hörvergnügen sicherlich steigern. Und obwohl die Aufnahme aus den 70er Jahren stammt, ist die Klangqualität mehr als zufriedenstellend.
Einige Stücke von großen Komponisten sind in vielen dieser Tänze zusammengefasst (z. B. am Anfang von Mozart's "Fünf Kontretänze" erklingt ein kleiner Teil von "Non piu andrai farfallone amoroso" aus "Le nozze di Figaro").
Bei dieser Aufnahme hat man auch die Möglichkeit, weniger bekannte Komponisten kennenzulernen, wie z. B. Antonio Salieri oder Leopold Mozart. Am besten gefällt mir die Bauernhochzeit-Sinfonie von Leopold Mozart, weil diese viele
Folklore-Instrumente, wie den Dudelsack, enthält.
Ich sage nur eins: Prickelnder Hörgenuss pur!