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Bauer Giles von Ham. Cassette.  ( Ab 7 J.).
 
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Bauer Giles von Ham. Cassette. ( Ab 7 J.). [Audiobook] [Hörkassette]

John R. R. Tolkien , Hans Paetsch
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Hörkassette
  • Verlag: Dhv der Hörverlag (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895847720
  • ISBN-13: 978-3895847721
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 7 - 9 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 14,5 x 11,1 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.449.394 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Er ist "Hui Buh" und der böse Wolf, "Hanni und Nanni": Hans Paetsch, der Märchenonkel auf Millionen von Schallplatten." (Berliner Morgenpost ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Kurzbeschreibung

Die wundersame Saga von einem weniger heldenhaften als gewitzten Bauern, der in der Zeit "vor König Arthur" einen Drachen bezwingt und ein friedliches kleines Königreich gründet. Auch in dieser Erzählung spielt J. R. R. Tolkien, der Erfinder, Begründer und erste Großmeister der Fantasy-Literatur, mit den Gegebenheiten und Gesetzmäßigkeiten "von früher".

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

42 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen ein schimmerndes Kleinod aus tolkienschen Schätzen, 22. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Bauer Giles von Ham. Cassette. ( Ab 7 J.). (Hörkassette)
Nachdem der kleine Hobbit ans Licht der Öffentlichkeit gelangte, doch lange noch bevor das auch für den Herrn der Ringe galt, schrieb und veröffentlichte J.R.R. Tolkien die Geschichte vom Bauern Giles von Ham, genauer gesagt, vom sagenhaften Aufstieg und unerwartetem Glück dieses eigentlich eher geruhsamen und für sich lebenden Landmannes, der, eines Nachts vom Gebell seines Hundes Garm, der nebenbei bemerkt sprechen kann, geweckt wurde, denn ein umherstreunender Riese hatte gerade die Lieblingskuh des Bauen zertrampelt, daraufhin seine Donnerbüchse lud und trotz (oder gerade wegen) der Widerrede seiner Frau hinaus über's Feld schritt und sich unversehens Aug in Aug dem Riesen gegenübersah. Mehr vor Schreck als aus Kaltblütigkeit ließ er die Donnerbüchse loskrachen, auf das der Riese im Glauben, hier gäbe es offenbar üble, beißwütige Insekten, diesen Landstrich verließ.

Zweierlei Dinge fanden in dieser Tat ihren Anfang: Der Ruhm des Bauern begann zu keimen und drang bis an des Königs Ohr, wo Ruhmestaten gern gehört wurden und was zur Folge hatte, dass der König dem Bauern als Dank ein Schwert zusandte, in dem, wie es mit Hilfe des Pfarrers ergründet werden konnte, offenbar wunderliche Eigenschaften schlummerten.
Leider konnte es der Riese, nachdem er heimgekehrt war, nicht unterlassen, über seine Irrfahrt Prahlgeschichten zu verbreiten, und diese nun drangen an das Ohr eines Drachens, der ebenso sprachbegabt wie gierig und ebenso hinterhältig wie feige und überhaupt unermäßlich reich war. Dieser Drachen machte sich nun also auf, seinerseits der Gegend des Bauern einen Besuch abzustatten.
Nach der Drache einigen Schaden angerichtet hatte, richtete sich des Volkes Verlangen und Überredungskunst an den lokalen Helden, der sich nun, sehr gegen seinen Willen (aber was half's), rüsten ließ, um auf Drachenpirsch zu gehen.

An dieser Stelle sei nichts weiter verraten, außer dass es Tolkien nicht bei einer Begegnung mit dem Drachen bewendet sein ließ, und dass der König dieser Gegend Wert darauf legte, ebenfalls hinreichend .... sagen wir einmal Geltung durch all diese Heldentaten zu erlangen.

Hans Paetsch liest ausgezeichnet und hat sichtlich (und hörbar) Spass, die vielen tolkienschen Sprachwendungen zur Entfaltung zu bringen. Kunstvoll in Geschwindigkeit und Betonung in Szene gesetzt erblühen Bauer, Hund, Riese, König und Ritter und nicht zuletzt der Drachen zu spannendem Leben. Schade, das 59 Minuten so schnell vorbei sind.

Zum Schluß sei noch auf eine Ungeschicklichkeit hingewiesen, die sich auf dem sonst hervorragend gestalteten Cover der MC eher aufdrängt als verbirgt. Dort steht 'Für Kinder' was für sich genommen sicherlich zutreffend ist, jedoch nicht ausreichend, denn es ist mindestens ebensosehr auch 'Für Erwachsene' sowie 'Für die dazwischen' und weiterhin 'Für die darüber hinaus' geeignet. Mindestens.

Eigentlich reicht diese so treffend vorgetragene Geschichte für 5 bis 6 Sternchen (wenn es denn so viele gäbe), hätte der Hörverlag nicht zur Kürzungsschere gegriffen, die zugegebener Maßen erst beim Lesen des Buchs (derzeit in der zweisprachigen Fassung bei dtv erhältlich und mehr als nur einen Tipp wert) ins Auge (oder Ohr) fällt. Dafür vergebe ich eigentlich höchstens drei Sterne. Jedoch ist die Übersetzung auf der MC vielfach treffender als die im dtv-Buch gelungen, und da die Schere mit viel Gespür für den tolkienschen Stil verwandt wurde, gebe ich dennoch 4.

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4.0 von 5 Sternen Toll, 21. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Bauer Giles von Ham. CD (Audio CD)
Mal was von Tolkien was nicht aus der "Herr der Ringe"-Welt ist. Gerade das macht diese kleine aber feine Geschichte so besonders. Und vorallem der wahnsinnig gute Sprecher, der den meisten wohl aus den alten Hui Buh - Hörspielkassetten bekannt sein dürfte, machen diese Geschichte zu einer wahren Freude für die Ohren. Leider mit einer Spielzeit von knapp einer Stunde viel zu kurz. Ansonsten aber Damuen hoch!
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5.0 von 5 Sternen Wunderbares Märchen, 27. Januar 2011
Von 
Don Quichotte (Limburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bauer Giles von Ham. CD (Audio CD)
Bauer Giles hätte eigentlich am liebsten seine Ruhe. Eines Nachts aber verirrt sich ein Riese nach Ham (so heißt das Dorf, in dem er lebt). Um Haus und Hof zu schützen, greift Giles zur Flinte und wird dabei irgendwie zum Helden. So wird der König auf ihn aufmerksam, doch Giles bleibt keine Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, denn kaum ist der Riese weg, erscheint ein Drache auf der Bildfläche, und der ist ungleich gefährlicher. ...

Tolkiens Märchen "Bauer Giles von Ham" spielt wunderbar mit Motiven aus englischen Volksmärchen (vor allem die Beschreibung des Riesen ist großartig gelungen) und ist gleichzeitig eine satirische Breitseite auf die Gesellschaft. Hier und da blitzen in dieser frühen Erzählung schon Elemente auf, die später in "Der kleine Hobbit" und "Der Herr der Ringe" noch weiter ausgebaut werden, zum Beispiel, wenn die Geschichte eines besonderen Schwertes erzählt wird. Das Märchen ist das erste von dreien aus der Sammlung Fabelhafte Geschichten, und die Besetzung des Hörbuchs mit Hans Paetsch (Aufnahme aus dem Jahr 1984) ist natürlich wunderbar, immerhin ist Paetsch die deutsche Märchenstimme. Er liest auch gewohnt gut, allerdings ein wenig schnell. (Vielleicht durfte die Lesung eine Stunde nicht überschreiten, weil sie damals vom NDR fürs Radio produziert wurde.) Dennoch ist dieses Hörbuch für Märchen- und Fantasy-Freunde sehr empfehlenswert.

Die anderen beiden Märchen aus "Fabelhafte Geschichten" sind ebenfalls als Hörbücher erhältlich, auch wenn man leider feststellen muss, dass der Hörverlag die Originaltitel durch marketingfreundlichere ersetzt hat: Man wollte wohl überall die "Elben" mitdrin haben, selbst wenn gar keine mitspielen. Der Elbenstern, gelesen von Joachim Höppner (im "Herr der Ringe"-Film Gandalfs deutsche Stimme) & Elbenwald, gelesen von Gert Heidenreich.
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