Baudolino: Roman und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr


oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Baudolino: Roman auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Baudolino: Roman [Taschenbuch]

Umberto Eco , Burkhart Kroeber
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (128 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Nur noch 3 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Mittwoch, 22. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 9,99  
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 9,90  
Audio CD, Audiobook EUR 19,99  
Unbekannter Einband --  
Hörbuch-Download, Ungekürzte Ausgabe EUR 13,95 oder EUR 0,00 im Probeabo von Audible.de

Kurzbeschreibung

1. November 2003

Informationen über die historischen Hintergründe zu »Baudolino« finden Sie im Special des Carl Hanser Verlags ...

Konstantinopel brennt! Die prachtvolle Hauptstadt des Byzantinischen Reiches – erobert, geplündert und in Brand gesetzt von den Rittern des Vierten Kreuzzuges. Einer von ihnen ist ein gewisser Baudolino aus dem Piemont. Den Kopf voller Flausen, Phantasien und Lügen, führt er uns durch ein historisches Panorama von überwältigender Breite.

Er erzählt, wie er als 13jähriger Bauernsohn den im Nebel herumirrenden Kaiser Barbarossa aufgabelt, der Gefallen an dem naseweisen Jungen findet und ihn daraufhin adoptiert; wie er den Kaiser auf seinen Italienzügen gegen die aufmüpfigen oberitalienischen Städte begleitet und auf den großen Kreuzzug ins Heilige Land, immer auf der Suche nach dem mythischen Reich des Priesterkönigs Johannes im fernen Orient. Und natürlich wie er, Baudolino, mit seinen aberwitzigen Ideen ganz nebenbei den Lauf der Weltgeschichte lenkt, ob nun bei der Heiligsprechung Karls des Großen 1165 oder bei der Erfindung der Legende der Heiligen Drei Könige, um dem Erzbischof von Köln, Rainald von Dassel, einen überwältigenden Einzug in seine Domkirche zu sichern.

Alles hat Baudolino miterlebt, doch ein Geheimnis kennt nur er ganz allein: Barbarossa, der angeblich im Fluß ertrank, ist mysteriöserweise bereits in der Nacht zuvor ums Leben gekommen. Unfall? Herzversagen? Nein, Mord! Baudolino ahnt, wer der Mörder sein könnte …


Wird oft zusammen gekauft

Baudolino: Roman + Das Foucaultsche Pendel: Roman + Der Name der Rose
Preis für alle drei: EUR 29,75

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen


Produktinformation

  • Taschenbuch: 640 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423131381
  • ISBN-13: 978-3423131384
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (128 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 142.387 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Opulenter kann ein Hörspiel kaum mehr aufbereitet sein. Nicht weniger als 34 Sprecher, darunter Bühnen- und Fernsehhochkaräter wie Michael Mendl als Kaiser Barbarossa, Peter Fricke, Irina Wanka (Der Sandmann), Friedrich Karl Praetorius sowie der aus Geißendörfers Zauberberg-Verfilmung bekannte Christoph Eichhorn, machen Umberto Ecos Kreuzzugsroman zum Hörgenuss.

Erzählt wird die im 12. Jahrhundert angesiedelte Geschichte des Galgenstricks Baudolino, einer Art mittelalterlicher Oskar Matzerath, der, von Kaiser Friedrich I. Barbarossa adoptiert, diesen bis zu seinem rätselhaften Tod im Fluss begleitet. Baudolino dreht auf derart Schwindel erregende Weise am Rad der Geschichte, bis Dichtung und Wahrheit im Bericht des Lügenschelms nicht mehr auseinander zu halten sind. Für Umberto Eco ein rechtes Erzählfest, wie man sich denken kann.

Die Soundeffekte-Abteilung arbeitet auf Hochtouren. Untermalt wird das Spektakel von den cineastischen Breitwandklängen des SWR-Rundfunkorchesters Kaiserslautern. So erhält das Ganze einen Hauch von Hollywood. Ein kleiner Wermutstropfen vielleicht, hätte man sich doch eine zeitgenössische Musik auf historischen Instrumenten als stimmungsdienlicher denken können. Dennoch ein grandioses mittelalterliches Audioabenteuer! --Ravi Unger

Hörspiel, 5 CDs, Gesamtlaufzeit ca. 369 Minuten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Hier wird höchst unterhaltsam fabuliert.«
Brigitte 06.06.2007

»Ein ungemein unterhaltsamer Schelmen- und Bildungsroman, voller Witz und Burlesken, eine herrliche Summe italienischen Lebens zwischen Stadtrepubliken, Papst und Kaiser ist ihm gelungen. Kalte Machtpolitik, saftige Erotik, pralle Lebensfreude – Eco lebt seine ganze Lust am Fabulieren und Träumen aus. Kurz: ein prächtiger Lesestoff.«
Stephan Sattler, Focus

»Eco verknüpft historische Fakten des 12. Jahrhunderts, Fabelwesen, saftige Liebesromanzen, aktuelle Politik und Glaubensfragen zu einem sprühenden Feuerwerk.«
Welt am Sonntag

»Sein schönster und auf jeden Fall sein liebenswertester Roman. […] Ein Schelmenroman, wie man ihn sich praller, einfallsreicher und kurzweiliger nicht wünschen kann. […] Unbedingt lesenswert, ungelogen.«
Thomas Meyerhöfer, Bayern 2 Radio

»Eine hinreißende Romanfiktion […], ein Werk der unterhaltsamsten Gelehrsamkeit […], ein rasant phantastischer Hypertext, der zahllose gelöste und ungelöste Rätsel des Mittelalters miteinander verlinkt.«
Manfred Schneider, Literaturen

»Sein schönster und auf jeden Fall sein liebenswertester Roman. […] Ein Schelmenroman, wie man ihn sich praller, einfallsreicher und kurzweiliger nicht wünschen kann. […] Unbedingt lesenswert, ungelogen.«
Thomas Meyerhöfer, Bayern2Radio

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ecos Verlogenster 25. Dezember 2006
Von moerky
Format:Taschenbuch
Er lügt, der Schelm, und dichtet sich seine eigene Geschichte zusammen, die er einem Geschichtsschreiber diktiert! Oder auch nicht... Es beginnt, da Baudolino als kleiner Junge Kaiser Friedrich I. 1155 in einem norditalienischen Wald begegnete. Baudolino log ihm eine Vision vor, die der Kaiser, der seine Lügen durchschaute, gut brauchen konnte als himmlisches Zeichen, woraufhin der Kaiser ihn unter seine Fittiche nahm und sie ihr Leben gemeinsam als Adoptivsohn und Ziehvater verbrachten... diese und alle Arten anderer Lügen inszeniert Baudolino (teilweise theatralisch) sein ganzes Leben durchweg, und kommt bestens damit zu Rande. Die Leute glaubten die Lügen, weil sie etwas glauben wollten. Durch kaiserliche Billigung erhielten sie mehr als nur einmal praktisch Autorität.

Der Leser reist mit Baudolino durch das Europa des 12. Jahrhunderts, erlebt allerlei haarsträubende Dinge von weltpolitischer Tragweite, in die Baudolino verwickelt gewesen sein will - gerade diese Absurdität, das Spielen mit dem offenbar Unrichtigen, versetzt den Leser in einen Taumel, in dem er Dichtung und Wahrheit nicht mehr auseinander halten kann. Mit einem Kopfschütteln verlangt es den Leser, weiterzulesen, was allerdings nicht für die utopischen Sequenzen gilt, die sich zwischendurch einmengen, in denen Fabelwesen wie Skiapoden auftreten - ich hab leider ein Stückweit Verachtung für Utopien und musste mich quälen, dranzubleiben. Wem's ähnlich ergeht, der sollte diese Kapitel getrost überschlagen.

Dafür entschädigen aber wiederum so köstliche Kapitel wie "Baudolino bereichert die Schätze von Byzanz", in denen der Leser erfährt, wieviele ungeahnte heilige Reliquien man finden kann, wenn man auf einen Friedhof geht und nur "den rechten Glauben" hat. Gen Ende seines Lebens vertraut Baudolino (zum wiederholten Male in Konstantinopel gelandet) sich einem dort lebenden griechischen Geschichtsschreiber an und erbittet von ihm Hilfe, um sich im Lügengewirr seines Lebens zurechtzufinden. Es ist das erste Buch, bei dem ich richtig lachen musste, weil die Unverfrorenheit, mit der Baudolino und seine Begleiter im Verlaufe der Geschichte falsche heilige Reliquien, für die sie dumme christliche Käufer fanden, unter die Leute brachten, mich so sehr an die heutige Zeit erinnert... so sollte ein Komplize zum Friedhof gehen (auf dem Weg dorthin findet er eine alte Axt, das ist dann kurzerhand die, mit der Noah die Arche baute), mit dem Auftrag : "und finde den Unterkiefer des Apostels Paulus, nicht den Kopf, sondern den linken Arm Johannes' des Täufers und mehr von der Sorte: die Reste der heiligen Agathe, des heiligen Lazarus, der Propheten Daniel, Samuel und Jesaja, den Schädel der heiligen Helena, ein Stück vom Kopf des Apostels Philippus..." woraufhin der so Beauftragte erwiderte "wenns darum geht, brauch ich bloss dort unten ein bisschen zu wühlen, und im Nu finde ich euch ein Stück von der Krippe in Bethlehem, ein ganz kleines, bei dem man nicht genau weiss, wo es herkommt."... Die Betrügereien werden so dreist inszeniert, dass man nicht anders kann, als sich über die Dummheit der Menschen kaputtzulachen.

Eco gipfelt diese Unverfrorenheit in einer Persiflage auf den Heiligen Gral, die -gerade weil sie so grotesk ist- möglich sein kann! Was Baudolino tut, mag ein jeder selbst nachlesen, Fakt wird sein: Baudolinos Lüge macht sich wahr, weil die Belogenen sie glauben wollen. Und aus diesem "Glauben-wollen" entstehen Bewegungen, von denen ein Komplize Baudolinos sagt : "worauf es ankommt, ist, dass niemand ihn findet, sonst würden die anderen aufhören, nach ihm zu suchen." Dasselbe gilt für dieses Buch: entscheidend ist, dass niemand erfährt, was Lüge und was Dichtung ist, sonst würden sie aufhören, danach zu suchen...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
79 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Lügner ist ein Lügner ist ein Lügner... 11. Oktober 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Umberto Eco, der Semiotikprofessor aus Bologna, ist in seinem vierten Roman wieder in jene Epoche zurückgekehrt, die ihm seit seinem Weltbestseller „Der Name der Rose" zur zweiten Heimat geworden ist: das Mittelalter. Diesmal befinden wir uns im 12. Jahrhundert und den Hintergrund der Handlung bilden die Auseinandersetzung Kaiser Friedrich Barbarossas mit den oberitalienischen Städten und der von ihm angeführte dritte Kreuzzug, die Orte der Handlung umfassen Oberitalien ebenso wie Freising, Paris, Rom, Byzanz und die fernen, unbekannten Länder des Ostens.

Eco selbst hat „Baudolino" als Schelmenroman bezeichnet, und tatsächlich handelt es sich bei der Titelfigur, die nicht umsonst einige Züge des Autors trägt, um einen schlauen, durchtriebenen Lügner, den die Lust am Fabulieren oft unfreiwillig dazu verführt, den Lauf der Geschichte entscheidend zu beeinflussen. Seine erste Lügengeschichte verhilft dem Bauernsohn aus Alessandria (der Geburtsstadt Ecos) dazu, von Kaiser Friedrich I. Barbarossa adoptiert zu werden, und von da an gelingt ihm in nahezu jedem Kapitel ein weiterer Geniestreich. Der bauernschlaue Baudolino („Es macht mir Vergnügen, Dinge geschehen zu lassen und der einzige zu sein, der weiß, dass sie mein Werk sind!") ist bei jedem historischen Großereignis dabei und drückt ihm gnadenlos seinen durchtriebenen Stempel auf.

Nahezu endlos wäre eine Liste der auf Baudolino zurückgehenden Wunder des Mittelalters, nur soviel sei verraten: unserem Schulwissen über diese Epoche wird mehr als einmal zugesetzt, wenn uns Baudolino seine „Wahrheit" über die Kölner Reliquien der Heiligen Drei Könige, über die Heiligsprechung Karls des Großen, über den berühmten Archipoeten am Hofe Barbarossas und über den (von Historikern übereinstimmend als Fälschung bezeichneten) Brief des Presbyters Johannes erzählt, dessen sagenumwobenes Reich jenseits der bekannten Weltregionen Baudolino und seine Gefolgschaft zu finden versuchen. Die zwei Glanzstücke dieses Panoptikums sind aber Baudolinos Version des Heiligen Grals und - es wäre kein Eco - ein mysteriöser Mordfall. Dass es sich bei dem Opfer um niemand geringeren als Barbarossa selbst handelt, von dem wir bisher annahmen, er sei auf dem Kreuzzug beim Baden im Fluss Saleph ertrunken, setzt der Geschichte nur noch die Kaiserkrone auf.

Doch die Mordgeschichte bleibt diesmal sehr im Hintergrund und der blinde Weise Paphnutios, der sie letztlich auflöst, tritt gerade auf den letzten zwanzig Seiten in Erscheinung. „Baudolino" ist vielmehr ganz in der Tradition der Schelmenromane dem puren Erzählen und der Lust am ausufernden Fabulieren verhaftet. Das ist zwar über weite Strecken des immerhin 600 Seiten umfassenden Werkes überaus unterhaltsam, doch hinterlassen die sehr detaillierten und adjektivstrotzenden Beschreibungen ferner Länder, unbekannter Fabelwesen, menschlicher und menschenähnlicher Völker und philosophischer Auseinandersetzungen über die Form der Erde (Tabernakel, Scheibe oder gar Kugel?) oft ein unbestimmtes Gefühl der Substanzlosigkeit. Doch gelingt es Eco, diesen Passagen immer wieder solche entgegenzusetzen, die den Leser durch ihren feinsinnigen Humor in ihren Bann ziehen oder die Charaktere endlich aus der durch die Erzählweise bedingten Distanz holen und den Leser mit ihnen fühlen lassen, etwa die drei unglücklichen Liebesgeschichten Baudolinos, die ihn in den seltenen Momenten absoluter Aufrichtigkeit das größte Unglück erfahren lassen oder der Tod von Baudolinos Vätern Gagliaudo und Friedrich Barbarossa.

Am Ende zweifelt Niketas Choniates, Geschichtsschreiber und Kanzler des Basileus von Byzanz, dem sein Lebensretter Baudolino die ganze wüste Geschichte erzählt („Ich glaube, wer Geschichten erzählt, muss immer jemanden haben, dem er sie erzählt, nur dann kann er sie auch sich selbst erzählen."), so sehr an der Glaubwürdigkeit des Baudolino, dass er seine Geschichte nicht niederschreibt. Nur Eco lässt sich vom weisen Paphnutios als noch weniger vertrauenswürdig entlarven, wenn dieser sagt: „Früher oder später wird diese Geschichte jemand erzählen, der noch verlogener ist als Baudolino!". Mit diesem eleganten kleinen Kunstgriff hat es Eco wieder einmal geschafft, uns - wie in seinen vorangegangenen Romanen - bezüglich der Vertauenswürdigkeit seiner Quellen vollständig im Dunkel zu lassen.

Doch wie Baudolino selbst sagt: „Ja, ich weiß, es ist nicht die Wahrheit, aber in einer großen Geschichte kann man kleine Wahrheiten ändern, damit die größere Wahrheit hervortritt." Allein dieser Kunstgriff, der die Entlarvung von „Baudolino" als die Geschichte eines Lügners über einen Lügner wieder relativiert, macht diesen Roman, der über die Massenware des boomenden Literaturzweigs der historischen Romane turmhoch hinausragt, ausgesprochen lesenswert.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eco der alte schlaue Fuchs 7. Mai 2007
Format:Taschenbuch
Ich habe "Baudolino" vor ungefähr einem Jahr gelesen. Wie viele enttäuschte Leser hier, habe auch ich nicht wirklich verstanden warum Eco diesen Roman so geschrieben hat, wie er ihn geschrieben hat. Das Buch selbst, die Geschichte hat mich dennoch so fasziniert, dass ich ein Eco-Leser geblieben bin. Vor ein paar Tagen fiel mir das Buch "Über Spiegel und andere Phänomene" in die Hände, eine Essay Sammlung von Umberto Eco.

Einer dieser Essays handelt von Marco Polo und - die meisten dürften es wissen - von seiner Reise nach Asien. Was hat das mit Baudolino zu tun, werden jetzt viele fragen. Eco beschreibt ihn diesem Essay, dass Marco Polos Version seiner Erzählungen schlicht und einfach zu langweilig für die zeitgenössischen Leser war. Also wurden seine Kapitel "aufgefrischt" durch Scinopoden, Einäugige und Blemmeyr…usw… Für mich persönlich, und niemand muss meine Meinung teilen, scheint es so als ob Eco diesen Trick ganz einfach 700 Jahre später noch einmal versucht hätte....
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Weggeworfene Lebenszeit!
Es braucht schon Einiges, bis ich mir die Zeit nehme, eine Rezension hier zu schreiben, aber in diesem Falle MUSS ich es tun, um die Menschen zu warnen, welche (so wie ich es tat)... Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von Nico Oelrichs veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch, lehrreich und nur zu empfehlen
Umberto Eco zeigt in diesem Überzeugenden Buch, das an Bürgers "Baron Münchhausen" erinnert, dass Geschichte auch sehr spannend sein kann. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Herrmann veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Keine Empfehlung
Keine Empfehlung, nicht einmal für Leser, die sich für historische Romane interessieren.
Ein zäh dahinfließender Inhalt vermiest das Lesevergnügen... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von W. Brants veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen zu viel Phantasie für meinen Geschmack
Baudolino wächst im Piemont auf und fällt auf durch seine blühende Phantasie.
Er lernt Friedrich Barbarossa kennen, der ihn adoptiert. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Anke Berens veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen fällt stark ab zu "Der Name der Rose"
Nachdem ich zuvor "Der Name der Rose" gelesen hatte, war ich auf dem besten Wege ein Fan des Umberto Eco zu werden.
Aber Baudolino fällt da um Längen zurück. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von mar_wei veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Baudolino
Baudolino wächst im Piemont auf. Er kennt die Gegend wie seine Westentasche. Im Nebel trifft er auf einen normannischen Ritter, der sich verirrt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Luna veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wie Geschichte entsteht... / Hörbuch Baudolino
...oder vielleicht besser gesagt: Entstanden sein könnte. Genau das zeigt uns Umberto Eco in seinem -Baudolino-. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Fälschers Streifzug durchs Mittelalter
Ich habe mich lange nicht so gut amüsiert, wie mit dem Streifzug des Fälschers Baudolino durchs europäische Mittelalter. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Nagilum veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein charmantes Schlitzohr zwischen Dichtung und Wahrheit
Es dürfte kaum möglich sein, einen Roman perfekter, lebendiger und faszinierender als Hörspiel zu inszenieren: Der Hörverlag setzt Umberto Ecos literarische... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von M. Hoevermann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Baudolino (Hörspiel)
Erster Eindruck: Ein Schelm und seine Lügen

Baudolino lebt als Sohn eines armen Bauern ein einfaches Leben, bis er bei der Begegnung mit dem großen König... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Poldis Hörspielseite veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de