Richtig gelesen. Das Buch treibt die globale Entwicklung im Konflikt zwischen der inneren Sphäre und den Clans voran ohne ein Meilenstein in der Saga zu sein. Stackpole kann wieder einmal nicht an seine großen Erfolge anknüpfen. Die Charakteresierung, für die dieser Autor früher ein goldenes Händchen hatte, verkümmert zur Bedeutungslosigkeit wenn man sich die Zweidimensionalität seiner Hauptfiguren ansieht. Der politische Rahmen wird immer unlogischer und viele Konsequenzen die die Führer und Herscher dieses Buches prophezeien und befürchten, sind schlichtweg an den Haaren herbeigezogen. größtes Manko aber: Die Clanner. Wieso benehmen und reden diese wie Bewohner der inneren Sphäre? Wo ist ihr charakteristischer Satzbau? Ihre Ritten und Traditionen? Klar, sie werden angeschnitten und hin und wieder erwähnt, aber als waschechte Clanner wollen Marthe Pryde und ihre Leute einfach nicht rüberkommen. Jeder der schon die "Twilight of the Clans" Serie gelesen hat, wird wissen was ich meine. Fazit: (leider) muß man es lesen um die Zusammenhänge zu begreifen.