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BattleTech 63. Wahnsinn und Methode. Das Goldene Zeitalter. Erster Band
 
 
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BattleTech 63. Wahnsinn und Methode. Das Goldene Zeitalter. Erster Band [Taschenbuch]

Michael Diel , Catherine Beck
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Taschenbuch: 315 Seiten
  • Verlag: Ulisses Spiele; Auflage: 2., veränd. Aufl. (November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890645925
  • ISBN-13: 978-3890645926
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 356.370 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Man schreibt das Jahr 2598. Nach einer Reihe von langen und blutigen Kriegen ist die Menschheit zum ersten Mal in ihrer Geschichte als Sternenbund unter einer gemeinsamen Flagge vereint.
Die 1. Kompanie des 3. Bataillons des Royal Black Watch BattleMech Regiments, einer Eliteeinheit der SBVS und die Leibgarde des Ersten Lords, wird unter dem Kommando von Captain Jonathan MacNamara und seinem Stellvertreter, Lieutenant Matthew Carmichael, nach Icar in die Republik der Randwelten verlegt. Dort soll sie ein'Combined-Arms-Training'durchführen, mit dem Ziel, die verschiedenen Waffengattungen zu einer effizienten und eingespielten Einheit zu verschmelzen. Doch während MacNamara und Carmichael feststellen müssen, dass sie bei dieser Aufgabe mit erheblichen internen Problemen zu kämpfen haben, braut sich auf dem Randwelten-Planeten etwas zusammen. Ist das fragile militärische und politische Gleichgewicht der vereinigten Inneren Sphäre in Gefahr?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
BT-Wienerschnitzel 29. Oktober 2004
Von Peter
Januar bis Februar 2598
Ein Teil der Eliteeinheit Royal Black Watch ist zu einem Combined-Arms-Training auf den Planeten Icar in der Republik der Randwelten geschickt worden. Dort sollen, nahe zur drakonischen Grenze, neue Taktiken beim Zusammenspiel der verschiedenen Waffengattungen eingeübt werden. Doch Captain Jonathan MacNamara und sein Stellvertreter Lieutenant Matthew Carmicheal müssen schon bald feststellen, daß die Sternenbundtruppen zwar von offizieller Seite geduldet werden, aber unter der Bevölkerung alles andere als beliebt sind. Nach einem Angriff auf einige Offiziere der Black Watch in einer Gaststätte wird klar, daß die Bewohner Icars die Sternenbundler am liebsten zurück ins All jagen würden - und zwar ohne Raumanzüge! Teile der Bevölkerung Icars streben eine Unabhängigkeit von der Republik an und scheinen dabei auch noch Unterstützung des nahe gelegenen Drakonis-Kombinates zu erhalten. Die Elitekrieger der Watch müssen erkennen, daß sie, zur falschen Zeit am falschen Ort, in eine Falle getappt sind, aus der es kein entkommen mehr für sie gibt. Sollten die Drakonier einen befestigten Außenposten so dicht am Raum des Sternenbundes errichten können, ist weit mehr in Gefahr, als nur die Republik der Randwelten ...

„Wahnsinn und Methode" ist ein Roman, der den guten alten Battletech-Geschichten in Sachen Stil und Handlung nacheifert und deshalb die Bezeichnung „Classic-Battletech" voll und ganz verdient hat. Charaktere, Handlungsaufbau und Spannungsverlauf folgen dem bewährten Schema. Keine unnötigen Experimente oder gekünstelte Spielereien. Schnörkellose Einfachheit, aber von hoher Qualität - eben wie ein Wienerschnitzel! Zwar gibt es für Veteranen der alten Romane, wie mich, kaum Neues zu entdecken, vom „exotischen" Hintergrund des alten Sternenbundes einmal abgesehen, dennoch schafft es Michael Diel schon auf den ersten paar Seiten die charakteristische Atmosphäre der Serie wiederauferstehen zu lassen.

Mein Fazit:
„Wahnsinn und Methode" ist zwar kein echtes Meisterwerk, jedoch für BT-Fans, die sich mit der neuen „Mechwarrior-Dark-Age"-Serie nicht so recht anfreunden können und lieber auf die buchstäblich klassische Art das liebgewonnene Battletech-Universum bereisen wollen, ein echter Leckerbissen! Drei Sterne.

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
A new Hope? 30. März 2004
Da ist er also: der erste Roman einer hoffentlich langen neuen BT-Romanserie.

Kurz zu dem Inhalt: Die Story spielt 2598, also in der Zeit des ersten Sternenbundes und kurz nach dem Vereinigungskrieg. Eine Mech-Kompanie der SLDF wird auf den Planeten Icar in der Republik der Randwelten verlegt, um dort mit anderen Truppenteilen der SLDF Manöver durchzuführen. Hier gerät die Einheit in das *teuflische* Komplott des Planetaren Gouverneurs und versucht sich aus den Schwierigkeiten herauszulavieren.

Zu dem Buch: Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich drei oder vier Sterne vergeben soll. Leider bin ich schlussendlich doch bei drei hängen geblieben.
Die Befürchtung, ein „Werk" a'la Phoenix in den Händen zu halten bewahrheitet sich - Gott sei Dank - nicht. Das Buch ist solide geschrieben, größere Fehler und Ungereimtheiten sind nicht festzustellen (nun ja: Northwind lag nun wirklich niemals im Lyranischen Commonwealth!). Die Dialoge haben eine ungewohnte (nicht negativ gemeint!) Qualität. Manche erinnerten ziemlich stark an „Buddy"-Filme, v.a. Lethal Weapon. Wenn ihr an die Stelle mit der Schießerei im Restaurant kommt, werdet ihr wissen, was ich meine! Gefechte, sowohl im Simulator als auch real, sind relativ häufig und recht anschaulich beschrieben.

Nett sind auch ein paar Begegnungen mit Charakteren, die nur die Leser von den Hintergrundbüchern erkennen können. Die Ur(?)Oma von unserem guten Aleksandr Kerensky hat ein kleines Gastspiel ;)

Wer nun denkt, dass die Timeline (2598) für ihn ein großes Hindernis darstellt, der sei beruhigt. O.K.: Luthien ist noch nicht die Zentralwelt des Draconis Combines, und es gibt auch noch die Terranische Hegemonie; würde man aber die Einheitsnamen ändern und ein paar Mechs austauschen, könnte die Story auch in jeder anderen Zeitlinie (3025, 3050+) spielen.

Nun zu den wesentlichen Kritikpunkten:
Die Story und vor allem die Charaktere sind relativ flach geraten. Vor allem die doch recht überflüssige Liebesbeziehung hätte zugunsten einer weiteren Ausgestaltung der Protagonisten gestrichen werden können. Sind die Protagonisten flach, dann sind die „Bösen" nun wirklich lediglich Pappkameraden. Hier verfällt das Buch in ein reines Schwarz-Weiß-Schema. Tiefere Motive sind bei den Hintermännern der Verschwörung nicht erkennbar. Diese Oberflächlichkeit trägt im allgemeinen die Hauptlast der Negativkritik. Ein paar Sprünge in der Logik (Einheitenklassfikation etc.) kommen hinzu.

Insgesamt lässt sich das Buch in die Tradition der MechWarrior Romane: Väterchen Frost, Triumphgebrüll und Blutsverrat einreihen. Nett und für einen Ausflug in das BT-Universum allemal geeignet, ohne tieferes Wissen von Neueinsteigern zu verlangen.

Persönlich finde ich die Idee, Romane über „vergangenene" Epochen der BT-Story zu schreiben wesentlich anregender und interessanter als die neuen DarkAge-Romane. Als jemand, der alle Romane der ursprünglichen Serie und die ersten DA-Stories gelesen hat, kann ich sagen, dass dieser Roman mir zumindest mehr Feeling gegeben hat als die ersten DA-Bücher.

Ach ja. Die Mechnamen sind endlich auf Englisch wiedergegeben. Hahnebücherne Übersetzungen bleiben dem Leser somit erspart..

Insgesamt denke ich, dass trotz des etwas höheren Preises das Buch einen Kauf rechtfertigt.

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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Zuerst einmal halte ich es für positiv einem jungen, deutschen Autor wie Diel die Chance zu geben seine Kreativität im guten, alten (Classic) Battletech ausleben zu können. Um ehrlich zu sein können die Leistungen aus good, old Europe durchaus mit den Altmeister von jenseits des Atlantiks mithalten - allerdings muß das nicht unbedingt als Kompliment gelten, betrachtet man die Qualität der gängigen SciFi-Massenware. Genauso offen gesagt, halte ich es für möglich ein wirklich solides, innovatives BT-Buch abzuliefern, insbesondere über eine Epoche wie den ersten Sternenbund, wo dank der nur rudimentär vorhandenen Informationen dem Autor ein hohes Maß an Schaffensoptionen offensteht.
Leider scheint bei „Wahnsinn und Methode" genau diese begrenzte Informationsgrundlage ein größeres Problem darzustellen. Anstatt anhand der verfügbaren Infos die Story zu entwickeln und sie als Leitfaden zu nutzen, driftet Diel in bekannte, seichte Gewässer ab und läßt damit viel Potential des einzigartigen settings über Bord gehen.

Als Hauptproblem betrachte ich die vergebene Chance das „unerforschte Land" des 1. Sternenbunds innovativ mit Leben zu erfüllen. Leider unterscheidet sich die Story nicht von ähnlichen 500 Jahre später. Selbstverständlich ist der Schwierigkeitsgrad großangelegte Militäroperationen zu beschreiben höher, als bei der Darstellung kleinerer Manöver, aber viele BattleTech-Fans verbinden eben genau ersteres mit der Zeit des Sternenbunds: Multiplanetare Materialschlachten hochgerüsteter Divisionen mit ganzen Regimentern weniger Mech-Typs und keine Konzentration auf die hinlänglich bekannten adhoc-Auseinandersetzungen, in der ein Panzerkompanie eine Maschinenvielfalt aufweist, die jeden Tech in den Wahnsinn treiben würde. Ein Vorkapitel über die Erfahrungen des Hauptcharakters in den großen Schlachten des Vereinigungskrieg wäre z.B. ein gelungener Einstieg gewesen.
Die Royal Black Watch als absolute Elite der Elite, als Crème de la Crème des SBVS-Mechcorps könnte genausogut eine Söldnereinheit im 31. Jahrhundert sein, die einzigartigen Traditionen der legendären Leibstandarte des Sternenlords, die Vorbildfunktion als „Ritter der Tafelrunde" für die einfachen Soldaten wird nicht dargestellt. Unglücklicherweise bleiben die Charaktere nicht nur blaß, auch fehlt die Darstellung des Corpsgeist einer solchen tradierten Einheit mit der faszinierenden Mischung aus Stolz/Arroganz. Flaggenzeremonie jeden Morgen? Sternenbundhymne? Krieger, die den Traum einer vereinten Menschheit leben?
Zudem kristallisiert sich der technologische Unterschied zwischen der Paradeeinheit der überlegenen Hegemonie und der drittklassigen, planetaren Miliz einer Peripheriewelt ebenfalls nur unzureichend heraus. Sicherlich, auch in anderen Büchern erhalten Reserveeinheiten plötzlich state-of-the-art Ausrüstung, aber es wäre eine überzeugende Option gewesen den Prototypen der Black Watch (Longbow, Highlander) eben standarisiertes Material einer Peripherienation gegenüberzustellen und keine ebenbürtigen Maschinen frisch aus den Ideenschmieden (Lancelot, Thug). Auch hier eine Chance vertan.
Auf die teilweise gravierenden und für einen Fan durchaus schmerzhaften historischen und geographischen Fehler möchte ich nicht näher eingehen (siehe andere Kommentare), 100 Seiten mehr hätte dem Buch sicherlich gutgetan, insbesondere was eine detaillierte Charakterbeschreibung sowie eine größere Varianz der Begriffe betrifft. Aber Seitenbegrenzung und damit einhergehende Streichung bedeutender Passagen/Seiten ist ja leider nichts Neues.
Zudem wäre eine Abkehr vom schwarz/weiß-Schema mal etwas Neues gewesen: Vielleicht hat das SBVS-Kommando die Black Watch ja absichtlich nach Icar verlegt, um die Drakonier zu beschäftigt und aus der Deckung zu locken?
Alles in allem ist „Wahnsinn und Methode" keineswegs Wahnsinn, sondern hat Methode: Eine Fortführung des BattleTech-Universums mit bekannten Mitteln, die unerschöpflichen Möglichkeiten werden leider vernachlässigt.
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