...immer noch besser als manch andere schlicht-geschnittene Popsongs, die im Radio laufen. Allerdings fehlen mir emotional die richtig großen Momente, wie es sie auf "Continuum" mit Songs wie "Belief", "Dreaming with a broken heart", "Vultures", dem Hendrix-Cover "Bold as love" und "Waiting on the world to change" gab. Hier geht alles etwas zu gefällig von der Hand. Man nehme einmal "Half of my heart", "Who says", "War of my life", "Friends, lovers or nothing" oder "Perfectly lonely". Diese Songs reichen bei mir höchstens für gepflegte Hintergrundmusik. Dass ich sie aufgrund von melodiöser Raffinesse oder textlicher Ausgepfeiltheit auf mehr als 80 db drehe, schließe ich nach mehrmaligem Hören eher aus.
Einzig und allein "Assassin" mit seinem Spritzer Hendrix und "Crossroads" (wenn auch viel zu kurz) mit seinem Hauch Motown und seinen flockigen Gitarrensoli bekommen von mir ein klares Yeah! und "Edge of my desire" finde ich an der Balladenfront auch noch sehr zielsicher.
Ansonsten reicht "Battle Studies" nicht an seine drei Vorgänger ran. Aber allemal noch als anspruchvolles Easy Listening für einen gemütlichen Abend mit Freunden.