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Battle Studies
 
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Battle Studies

John Mayer Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

John Mayer wusste schon sehr früh, was er wollte. Das Kind eines Lehrerehepaars lernte vom Blues fasziniert früh Gitarre spielen und verließ nach nur zwei Semestern das College. Er wollte sich auf die Karriere als Musiker konzentrieren. Der in Connecticut geborene und Atlanta lebende Songwriter dürfte diese Entscheidung nie bereut haben. Ganze 32 Jahre ist John Mayer zum Zeitpunkt seines vierten, sehr angenehm durchhörbaren Albums Battle Studies alt. Seine Vita aber weist so markante Einträge wie Umweltschützer, Tibet-Unterstützer, Stiftungsgründer, 7-facher Grammy-Gewinner und Millionenseller auf. So nebenbei gehört der Soft-Rocker zu den beliebtesten und erfolgreichsten Musikern in seinem Heimatland Amerika. Erneut schlägt der Schwarm von Müttern und Töchtern auf seinem in den USA auf Platz 1 der Billboard-Charts placierten Albums Battle Studies keine lauten Töne an. Dennoch: John Mayer ist kein Langweiler, er greift universelle Themen auf. Verpackt werden die Texte in Songs voller Wärme, deren Basis wieder akustischer Pop-Rock ist, den Mayer mit dezenten Elementen aus Jazz und Blues geschickt verfeinert. Alles klingt sehr sorgfältig und elegant arrangiert, hier und da wie in „Assassin“ kommt Mayer mal aus sich heraus oder begibt sich in dem groovenden „Crossroads“ auf die Spuren von J.J. Cale und Eric Clapton. Ansonsten hält John Mayer lässig die Spur. - Sven Niechziol

motor.de

In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt – warum also nicht ein vor Kriegsmetaphern strotzendes Liebes-Album aufnehmen? Doch musikalisch harte Geschütze fährt John Mayer wie gewohnt nicht auf.
Dass trotz schneller Internetverbindung, Satellitenfernsehen und 200-Euro-Transatlantikflügen immer noch ein Ozean Europa und Nordamerika trennt, merkt man nicht nur daran, dass in den USA Fußball für eine Sportart gehalten wird, die mit einem eiförmigen Ball gespielt wird. Auch in der Musik liegen oftmals Welten zwischen den Kontinenten. Bands, die auf der einen Seite des Atlantiks groß herauskommen, scheitern regelmäßig auf der anderen Seite. Selbst Robbie Williams landete zu seinen besten Zeiten in den US-Charts regelmäßig weit hinten. Und auch John Mayer, der in Amerika die größten Hallen füllt, konnte seinen Erfolg in Europa bei weitem nicht wiederholen (in den UK-Charts beispielsweise landete das 2006er Album "Continuum" nur auf Platz 47). Außer einem Achtungserfolg mit dem Song "Your Body Is A Wonderland" war für den Musiker in der alten Welt nicht viel zu holen.
Ob sich dies nun mit seinem neuen Album "Battle Studies" ändert, bleibt abzuwarten. Auch die vorherigen Platten enthielten eigentlich schon die richtigen Komponenten dafür: Einen smarten, gut aussehenden Sänger samt einnehmender Stimme mit hohem Widererkennungswert. Eine intelligente Instrumentierung, die geschickt die Verbindung zwischen Adult-Pop und alten Standards wie Rhythm'n'Blues, Soul und Rock'n'Roll sucht. Und last but not least gute Songs, die von einem unüberhörbar talentierten Musiker (und vor allem Gitarristen) stammen.
Im Großen und Ganzen sind genau diese Bestandteile auch auf Mayers neuem Album "Battle Studies" enthalten. Allerdings wird der Blues ein Stück weit zurück gefahren, um einer rhythmuslastigeren Instrumentierung Platz zu machen. Jedoch verirrt sich der Mann aus Atlanta dabei hin und wieder in etwas seichten Gewässern, die er sonst so gekonnt umschifft hat. "All We Ever Do Is Say Goodbye" beispielsweise überschreitet ganz klar die Kitschgrenze und verliert sich in Süßlichkeit. Doch damit muss man bei einem Album, dass sich fast ausschließlich um die Liebe in all ihren Vor-, Zwischen- und Nachformen dreht, wohl rechnen. Dabei beleuchtet Mayer vor allem die eher schwierigen bis dunklen Aspekte der Liebe.
"Love Is A Battlefield" sang schon Pat Benatar in den 80ern, und um im Krieg beziehungsweise in der Liebe bestehen zu können, muss man diese studieren – "Battle Studies" eben. Dass es dabei nicht immer so seicht wie bei oben genanntem Song zugehen muss, zeigen einige andere Stücke der Platte. Das ein wenig an U2 zu Joshua-Tree-Zeiten gemahnende "Heartbreak Warfare", oder auch "Perfectly Lonely", bei dem Tom Petty Mayer manchmal die Hände auf dem Gitarrenhals zu führen scheint. Hierbei kann der 32-Jährige seine stimmlichen Qualitäten voll ausspielen. Der stärkste Song ist allerdings das reduzierte, vor allem von der Akustikgitarre lebende "Who Says", bei dem der Musiker auch einen leicht bitteren Humor ins Spiel bringt: "Who says I can't get stoned, call up a girl that I used to know – fake love for an hour or so." In seinen stärksten Momenten wirkt Mayer unangestrengt verführerisch und unwiderstehlich, so dass man ihm die kitschigen Momente verzeiht. Auf politisch kritische Songs wie "Belief" auf "Continuum" muss man dafür allerdings ganz verzichten.
Insgesamt ist "Battle Studies" mehr die Verwaltung des Status Quo auf hohem Niveau als ein Schritt nach vorne wie "Continuum". Und ob sich damit nun endlich der Erfolg in Europa einstellt oder nicht, wird Mayer eher pragmatisch sehen. Denn wie in der Liebe kann man bei manchen Schlachten den Ausgang im Endeffekt nicht selbst beeinflussen.

kulturnews.de

John Mayer beginnt sein viertes Album mit "Heartbreak Warfare", einem sphärischen Song im mittleren Tempo, dessen repetitive Gitarre The Edge von U2 gespielt haben könnte. Er ist insofern repräsentativ, weil die Klarheit seines Sounddesigns typisch ist für "Battle Studies". Das kurze E-Gitarrensolo in der Mitte des Stücks etwa glitzert wie ein Eiskristall unterm Mikroskop, und wie Akustikgitarre, Streicher und Kopfstimme im melancholischen "All we ever do is say goodbye" sauber ineinandergreifen, das hat etwas Hochveredeltes, ohne letztlich antiseptisch blankgewienert zu sein. Für diesen Eindruck sorgt auch der knorrige Cyberspaceblues "Crossroads", bei dem die Gitarre klingt, als käme sie aus einem Synthesizer mit Halsentzündung. Mayer, der seinem Talent für Melodien und Kompositionen schon sieben Grammys und über zwölf Millionen verkaufter Alben verdankt, bewegt sich diesmal weg vom soulorientierten Songwriterpop seiner letzten CD "Continuum" (2006). Im Hinterkopf, sagt er, habe er die Songkunst von Tom Petty, Fleetwood Mac und Neil Young gehabt. Die aufgerauten Oberflächen von Petty und Young indes meidet er; da stand eher die glatte Raffinesse von Fleetwood Mac Pate. Natürlich bringt seine angeschwärzte Stimme noch immer ein Quantum Soul ins Album - und dabei stört der Gastauftritt von Countrysauberfrau Taylor Swift. Egal: Beide werden voneinander profitieren. Und Mayer hat den nächsten Grammy im Visier. (mw)

Produktbeschreibungen

(2009 'Columbia')(46:41/11) An ihm scheiden sich die Geister. Er ist gleichermaßen in kalkulierter Rock- und Popmusik wie im Blues zu Hause. Teil zwei dieser Behauptung werden einige hartnäckig bestreiten. Kann ich verstehen. Und hier gewinnen die Skeptiker. Eine witzige Interpretation eines Robert Johnson-Klassikers. Der Rest: gefällige Balladen und Lieder, seicht und perfekt in Szene gesetzt
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