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Battle Hymn of the Tiger Mother
 
 
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Battle Hymn of the Tiger Mother [Englisch] [Taschenbuch]

Amy Chua
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Bloomsbury Publishing; Auflage: Export Edition (17. Dezember 2011)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1408825090
  • ISBN-13: 978-1408825099
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.322 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Amy Chua
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

'Blissfully funny' India Knight, Sunday Times 'Millions of British children could use a Tiger Mother in their tank' Allison Pearson, Daily Telegraph 'A treat from first to last: ruefully funny, endlessly self-deprecating, riven with ironies .. I relished this memoir' Independent 'Entertaining, bracingly honest and, yes, thought-provoking' New York Times

Kurzbeschreibung

Erweiterte Taschenbuchausgabe: Nachwort der Autorin und Brief der Tochter, in dem sie ihre Mutter verteidigt

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Unvorstellbar erscheint es, sich Amy Chuas Erziehungsmethoden ernsthaft zum Vorbild nehmen zu wollen. Die chinesischstämmige Juraprofessorin an der Yale University lässt ihren beiden Töchtern schon in frühester Kindheit keine Wahl, ob und welches Instrument sie spielen wollen. Das "A", die bestmögliche Note in amerikanischen Schulen, ist für sie die einzig akzeptable. Verabredungen zum Spielen, Theater-AGs in der Schule oder gar Übernachten bei Freunden sind tabu, weil als nutzlos erachtet. Dafür gibt es sieben Tage die Woche meist fünf bis sechs Stunden musikalischen Drill. Glück ist kein Kriterium chinesischer Erziehung, sagt Chua, auch nicht Demokratie oder Solidarität - und Selbstbestimmung schon gar nicht. Disziplin zum größtmöglichen Erfolg ist das Ziel. Und dieses verfolgt Chua kompromisslos.

Es ist fraglich, ob das Verhalten der Wirtschaftsjuristin mit der UN-Kinderrechtskovention in Einklang zu bringen wäre. Aber Recht und Moral stehen hier nicht zur Rezension, sondern der Bericht Chuas über ihren Weg, der in seinen besten Passagen eine durchaus minutiöse und schonungslose Fallanalyse einer Pädagogik darstellt, die Chua als "Chinese parenting" umschreibt. Sie steht in Kontrast zum "Western parenting", dessen Ideale von freier Entfaltung und kindlicher Autonomie Chua völlig fremd bleiben. Dabei liefert das Buch m.E. kein Plädoyer für autoritäre Leistungszucht. Zu oft macht Chua deutlich, dass sie sich ihrer Sache zwar immer sehr sicher gegeben hat, sich aber keineswegs immer sicher war.

Fragen bleiben dennoch offen. Was repräsentiert dieses Buch, und für wen ist es geschrieben? Eine außergewöhnlich begabte und erfolgreiche Yale-Professorin, verheiratet mit einem außergewöhnlich begabten Yale-Professor, Bestseller-Krimiautor und Beinah-Top-Schauspieler, beschreibt den Weg Ihrer beiden außergewöhnlich (wenn nicht hoch-) begabten Töchter zu musikalischen Höchstleistungen. Wem sollte das zum Beispiel dienen können? Die beiden Mädchen halten die Höchstanforderungen Ihre Mutter vermutlich nur deshalb so lange aus, weil ihre Talente ihnen das ermöglichen. Die radikale Disziplinierung führt zu großen Erfolgserlebnissen bei genau diesen Kindern. Das macht die Situation für sie erträglich, die meisten weniger begabten würden Gefahr laufen unter dem Druck zu zerbrechen.

So bleibt das Buch nur ein Einblick in einen exotisch-asiatischen Extremfall von Höchstleistungs-Erziehung unter den Bedingungen der westlichen Welt. Sie wäre noch nicht einmal dann adaptierbar, wenn sie moralisch weniger fragwürdig erschiene. Zudem ist irritierend, wie marginal die Rolle des Vaters ausfällt. Seine Einwände werden vielleicht zur Kenntnis genommen, Frau Chua führt aber so selbstverständlich wie unhinterfragbar das Zepter. Weitgehend unreflektiert bleiben auch die pädagogischen Opportunitätskosten: Die Ausbildung sozialer Kompetenz der Mädchen, soweit darunter mehr zu verstehen ist als bloßes gutes Benehmen, wird noch nicht einmal erwähnt. Freundschaften spielen kaum eine Rolle, die Familie ist der alleinige verfügbare Dreh- und Angelpunkt - für alle Beteiligten. Verglichen allerdings mit Buebs "Lob der Disziplin" spielt Chuas Buch durchaus in einer höheren Liga. Sie schreibt tatsächlich über Disziplin, wo Bueb unreflektiert nur Gehorsam meint. Chuas Töchter wissen, worum es bei dieser pädagogischen Tour de Force geht, die letztlich doch von Mutterliebe getragen scheint.

Schriftstellerisch hat das Buch seine Schwächen. Der Spannungsbogen bricht oft zusammen unter dem Gewicht unaufhörlicher Superlative. Die Selbstironie Chuas erleichtert zwar das Lesen, wirkt zuweilen aber ziemlich bemüht. Die schwere Erkrankung ihrer Schwester ist zwar dramatisch, Chua bleibt jedoch die Antwort schuldig, was das mit dem Thema "Tiger Mother" zu tun hat.
Ich habe dem Buch trotzdem drei statt zwei Sterne gegeben. Nicht weil ich mit der Methode auch nur entfernt einverstanden wäre. Aber immer noch bringt mich das Buch zum Nachdenken. Ganz schlechte Bücher können das nicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich muss gestehen dieses Buch konnte ich kaum weglegen. Bevor ich mich dem inhaltlichen zuwende, möchte ich ausdrücklich den Schreibstil und die Form des Buches loben. Frau Chua gab sich bisweilen selbstironisch, dann auch wieder schon fast witzig, ausdrückliches Lob hier.
Inhaltlich ist das Buch auch fesselnd, aber sehr fragwürdig. An sich finde ich ja den Gedanken Kinder zu fördern und zu forden gut und angemessen, aber Frau Chua schlägt da weit über die Strenge. Schon allein ihre Aussage, alles wo man keine Medaille gewinnen kann sei wertlos, befremdet mich endlos. Ich meine, was ist ihr Problem? Man sollte glauben sie wöllte ein schönes Leben für ihre Kinder, aber es geht immer nur um Erfolg, Erfolg, Erfolg. Die Frau hat eine vollkommene Misinterpretation vom Leben, sie meint ja selbst sie sei nicht gut im Spaß haben. Statt Glück (ein natürlich nicht angemessenes Ziel im menschlichen Leben) will sie Leistung und Preise. Ich denke ihre gesamte Erziehung beruht auf diesem Missverständnis. Denn hätte sie gewollt, dass ihre Kinder glücklich werden, wäre auch Theater oder Sport nicht ausgeschlossen gewesen. Ich frage mich sowieso, was dieser fanatische Drill auf klassische Instrumente soll, wenn sie es später nicht professionell spielen sollen. Denkt sie dadurch liese sich Jura leichter lernen?
Grundsätzlich mag es ja toll sein seine Kinder so zu fordern, dass sie später, wenn sie wissen was sie wollen, alle Möglichkeiten haben (durch zB gute Schulleistungen --> Studium, durch mehrsprachiges Aufwachsen Businessvorteile), aber man muss ihnen auch die Chance geben genau dies herauszufinden.
Dennoch denke ich, man kann sich in manchen Aspekten eine Scheibe von ihr abschneiden. Ihre Schwiedermutter, mit der sie sich nicht gerade blendend verstanden hat, bedingungslos nach Hause zu holen, obwohl selbst ihr Mann seine Zweifel hatte, halte ich für vorbildliches und auch typisch chinesisches Verhalten. Seinen Kindern mehr zuzutrauen, als "Standard" ist, kann auch nicht verkehrt sein. Und das Prinzip der Wiederholung und des ambitionierten Lernens (wobei ihres natürlich wieder ein Extrem darstellt, aber mal vom großen Ganzen her) wird in unseren Breiten auch gänzlich unterschätzt.
Man muss das Buch nicht verteufeln, vielmehr sollte jeder selbst seine Schlüsse daraus ziehen.Ich jedenfalls kann es jedem empfehlen, aber nicht als Ratgeber, bei dem man alles so nachmachen soll, sondern als Gegenbild unseres Erziehungsmodells, das man in Aspekten in die westliche Erziehung einbeziehen sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leno
Format:Taschenbuch
Ich erwarte mein erstes Kind und setze mich mit unterschiedlichen Erziehungsmethoden auseinander. Disziplin muss Kindern natürlich beigebracht werden - stellt sich nur die Frage, welcher Grad der Strenge hierzu angemessen ist. Fr. Amy CHUA schießt sicherlich stark übers Ziel hinaus, wobei sie ihren tagtäglichen Kampf gegen bzw. mit/für ihre Kindern nicht ohne Selbstironie schildert. Ihr Ansatz regt zum Nachdenken an und ist im Übrigen kulturell aufschlussreich.
Sie redet m.E. unzutreffend immer allgemein von der "chinesischen Erziehungsmethode" - dabei handelt es sich wahrscheinlich viel mehr um die besondere Erziehungsmethode ihrer Eltern - d.h. von Exilchinesen im Westen, die unter einem starken Erfolgs- und Anpassungsdruck stehen - und offensichtlich ein Stück weit von Komplexen geleitet ist. Fr. CHUA ist Jura-Professorin an einer Universität der Ivory-League und drillt ihre Töchter zu Virtuosen klassischer Musik - alles Statussymbole höherer Bildung, welche gerade nicht aus China stammen - im Gegensatz zur chinesischen Erziehungsmethode, die sie für überlegen hält.
Schließlich sind die Maßstäbe von Fr. CHUA nicht nur wegen ihres extremen, angeblich typisch chinesischen Ehrgeizes nicht als normal zu betrachten, sondern auch, weil dieses besondere kosmopolitische Elternhaus, das sie ihren Kindern bietet, sowohl mütterlicher- als auch väterlicherseits (über zwei Generationen hinweg) einen extrem elitären akademischen Standard erfüllt, wo intellektuelle Ansprüche und Fähigkeiten kultiviert werden, die die normale Mittelschicht gar nicht kennt.
Es gibt eine Reihe weniger kontroverser Erziehungsbücher, deren Lektüre mir mit ihren ständigen Relativierungen weniger "food for thought" gegeben haben.
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