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Battle of the Brave - Vereint euch und kämpft!
 
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Battle of the Brave - Vereint euch und kämpft!

Gerard Depardieu , Irene Jacob , Jean Beaudin    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Gerard Depardieu, Irene Jacob, Vincent Perez, Tim Roth, Jason Isaacs
  • Regisseur(e): Jean Beaudin
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 14. Januar 2010
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 137 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002WS283U
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.742 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Ein Krieg um das Schicksal einer Nation
Ein Land, das um sein Schicksal kämpft
Eine Liebe, die niemals aufgibt

Battle of the BraveIm 17. Jahrhundert gilt das einstmals so unendlich weite Nordamerika bereits zu weiten Teilen als zwischen den Europäischen Kolonialmächten aufgeteilt. Genügten vormals Platz und Ressourcen für alle, bekriegen sich die europäischen Mächte nun um profitable Landstriche. So strebt nun die englische Krone die Vorherrschaft in Kanada an und versucht die französischen Kolonien an sich zu reißen. Hierbei schrecken die Engländer auch nicht vor einem Krieg zurück.

In dieser Zeit interessiert sich der junge François Le Gardeur wenig für die Politik der Kolonialmächte, ihn zieht es in die Natur zu den amerikanischen Ureinwohnern. Als er nach langer Zeit wieder in die Stadt zurückkehrt findet er seinen Vater inzwischen verstorben, sich selbst als Erbe eines Vermögens vor. Zudem verliebt er sich auf den ersten Blick in die schöne und recht eigensinnige Marie-Loup. Aber ihre stürmische Liebe steht unter einen schlechten Stern, denn nicht nur fordert der Krieg gegen England seine Opfer, auch der Hexenwahn greift um sich.

Mit Battle of the Braves (im Original: Nouvelle France) erschafft Regisseur Jean Beaudin im Jahre 2004 ein auf historischen Ereignissen basierendes bildgewaltiges Historienepos. Der Kolonialkrieg wurden im Laufe der Jahrhunderte immer wieder als Hintergrund für allerlei Romane und Erzählungen genutzt, wie sich auch einige Filme um den Englisch-Französischen-Kolonialkrieg in Kanada drehen. Waren diese aber hauptsächlich vom englischen Blickwinkel bestimmt, in denen die Franzosen als Barbaren auftraten, erzählt Battle of the Braves seine Geschichte um Liebe im Krieg aus dem Blickwinkel der französischen Kolonisten.

Battle of the BraveDank Starbesetzung durch David La Haye, Noémie Godin-Vigneau sowie den wie immer grandiosen Gérard Depardieu erhält der Käufer dieser Disc ein monumentales Kostümepos, dem man das hohe Budget auch ansieht. Der Titelsong wird übrigens von Celine Dion dargeboten, der es ein persönliches Anliegen war, etwas zu diesem Film beizusteuern. Im auf der DVD vorhandenen Making Of sieht man sogar, wie sie bei der Vorführung des Filmes einige Tränen vergoss.

Mit einer Filmlänge von 138 Minuten, dem originalen Bildformat 1.85:1 im anamorphen Transfer, sattem Dolby Digital 5.1-Sound nebst einigen Extras bleiben keine Wünsche offen.

VideoMarkt

Im Kanada zur Mitte des 18. Jahrhunderts würden die Engländer gerne die Franzosen um ihren Teil der Kolonie prellen und schrecken zu diesem Zweck weder vor List noch Waffengewalt zurück. Vor diesem Hintergrund verliebt sich der junge Hitzkopf Francois in die schöne und für ihre Zeit recht selbständige Marie-Loup, auf die unter zahlreichen anderen auch der alte Bischof (aus anderen Gründen) ein Auge geworfen hat. Bald trennt der Krieg die Liebenden gewaltsam, und diverse Intriganten wollen dafür sorgen, dass sie sich daran auch ja nie etwas ändert.

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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein französisch-kanadisch-britischer Fernsehfilm, dessen deutscher Titel "Battle of the Brave - Vereint euch und kämpft!" eine Unverschämtheit ist.

Unverschämt einmal gegen den Regisseur, der nun wirklich nicht im Sinne hatte einen Actionfilm zu drehen, sondern ein sensibles Melodram. Unverschämt auch gegen die DVD-Zuschauer, die ihn leihen und etwas wie "Braveheart", "Der letzte Mohikaner" oder "Der Patriot" erwarten.

Und genau das ist dieser Film nicht. Von der Story her sehr nahe an "Der scharlachrote Buchstabe" (auch den Hexenprozeß/Ehemannmord gibt es am Schluß.
Von der historischen Zeit immerhin auf einer Ebene mit "Der letzte Mohikaner", allerdings ohne dessen Dramatik und ohne die aufwühlende Musik. Trotzdem ist die Musik auch okay.

Gekämpft wird hier praktisch gar nicht. Es wird (außer einer Hinrichtung) keine Tötung gezeigt. Kampfhandlungen gibt es nicht (außer einen Artilleriebeschuß) und man fühlt sich von dem Beititel auf's Kreuz gelegt.

Für Freunde von "Der Patriot" gibt es Kurzauftritte von Jason Isaacs. Für Freunde von "Rob Roy" kommt Tim Roth ab und zu kurz ins Bild. Beide Mimen haben fast die gleichen Rollen, wie in den genannten Filmen - allerdings treten sie hier nur auf, um eine gewisse Zuschauerklientel anzulocken, denn ihre Auftritte sind zu kurz um mehr zu bedeuten.
Auch Gerard Depardieu hat eine Rolle, die entfernt an seinen Einsatz in "Les Miserables" erinnert. Auch wird in dieser Rolle der Priester aus "Der Glöckner von Notre-Dame" kolportiert.
Den weiblichen Zuschauern ist Vincent Perez sicher einen Blick wert.
Für Leute, denen "Der letzte Mohikaner" gefallen hat, huschen ab und an einige Indianer durchs Bild. Auch einen kurzen Kanoneneinsatz gibt es dem Vorbild zum Ruhm.
Den Titanic-Fans singt Celine Dion ein sentimentales, schönes Lied.

"Nouvelle-France" ist der Originaltitel des langatmigen Films und dieser Titel trifft es besser, denn es geht um das Leben in der franzöischen Provinz "Neu-Frankreich", das heutige Kanada.
Das Beste an diesen Film ist die perfekte und sehr ruhige Kameraführung, die glasklare Bilder und wohltuende Perspektiven auf den Bildschirm zaubert.
Ein weiterer Pluspunkt sind gut spielende Darsteller. Ungewöhnlich für einen Historienfilm: Es gibt 7 attraktive Frauen, von denen die Hauptdarstellerin wirklich außerordentlich gut spielt.

Die Geschichte ist im Grunde eine Vier- oder Fünf- Ecks-Liebesgeschichte, die merkwürdigerweise fesselt und gut anzusehen ist, obwohl man sich eigentlich bewusst ist, daß jedes Details lange ausgebreitet wird und das Ganze sehr langatmig ist.
Eigentlich hatte man die ganze Zeit den Wunsch zu sagen: Nun bringt doch die unnötigen Liebes-Probleme endlich ins reine und lasst den Film ein wichtigeres und spannenderes Thema behandeln.
Stattdessen aber quält sich die aufgeblähte Problematik in einen Schluß, der an "Hexenjagd" erinnert.

Schade, daß dieser schöne und sehr realistisch wirkende Film aus seinen Ansätzen nicht mehr gemacht hat, aber dazu sind die Grenzen eines jugendfreundlichen Fernsehfilms einfach zu eng gesteckt. Es knistern nämlich immer wieder sinnliche Andeutungen durch, die besonders inspirierend wirken, weil es außergewöhnlich schöne Frauen sind (die Bildqualität hebt noch ihre Anmut), die recht kess gewisse Dinge äußern. Statt jedoch mutig die weniger züchtigen Seiten des 18.Jahrhunderts zu beleuchten, flüchtet sich der Film in die Sparte schwülstiges Melodram, welches überflüssige Tragik als Gipfel einbaut.

Insgesamt also gut, aber er hätte viel besser sein können.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rosamunde Pilcher... 3. Februar 2010
Von Sir Henry
...lässt grüßen!

Abgesehen von der edlen Optik konnte ich diesem Werk wenig Positives abgewinnen. Der reichlich schmachtende Plot und die extrem gefühlsschwangere Musikuntermahlung, u.a. von Céline Dion, machen die Sache bisweilen schwer erträglich.

Dass man aufgrund eines völlig irreführenden Titels, Coverdesigns und -textes nicht das erwartete historische Epos erstanden hat, ließe sich noch verschmerzen, wenn dabei wenigstens ein fesselndes Beziehungsdrama oder Ähnliches herausgekommen wäre.
Leider sieht man sich stattdessen mit einer Ansammlung stereotyper und zum Teil völlig unglaubwürdiger Charaktere konfrontiert (die reinherzig Liebenden, der intrigante Schurke, der eiskalte Bürokrat, der edle Wilde usw.), die einem beliebigen Groschenroman entsprungen zu sein scheinen. Der historische Rahmen, der eigentlich mehr als genug Stoff für eine spannende Handlung und die Entwicklung persönlicher Dramen bieten würde, spielt dabei nur eine Nebenrolle.
Die mitspielenden Stars wie Gérard Depardieu und Tim Roth bleiben blass oder tauchen nur kurz in teilweise lächerlichen Nebenrollen auf.

Das Making-Of ist ähnlich langatmig wie der eigentliche Film und bietet außer ausgiebigen Film-philosophischen Betrachtungen des Regisseurs und vieler eingespielter Szenen des Hauptfilms wenig Substanzielles.

Was bleibt sind einige schöne Naturszenen, hübsche Sets und Aufnahmen der historischen Festung Louisbourg, in der ein Großteil der Außenaufnahmen gedreht wurden.

Nur für hartgesottene Fans von Céline Dion und/oder Rosamunde Pilcher!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amigo Del Sol TOP 500 REZENSENT
Anfang des 18. Jahrhunderts giert England nach den Kolonien Frankreichs in Nordamerika. Das Vereinigte Königreich versucht alles, um die französischen Kolonien, wie Quebec in ihren Besitz zu bringen, sei es durch Waffengewalt oder durch List. So droht Krieg über die Kolonie zu ziehen und ausgerechnet in dieser Zeit verliebt sich der junge Francois, in die selbstbewusste und begehrte Marie. Das Ringen um ihre Liebe und die vorrückenden Briten machen es den beiden Liebenden allerdings schwer, ihr gemeinsames Glück zu genießen...

"Battle of the Brave - Vereint euch und kämpft!" - aufgrund dieses Filmtitels erhoffte ich mir eine netten Abendunterhaltung a la "Der letzte Mohikaner" oder "Der Patriot". Das der Film das Niveau der beiden Blockbuster nicht erlangt, war mir vorher klar, dass er dieses aber mehr als deutlich unterbietet kam doch schon ein wenig unerwartet.

Denn leider leitet dieser Titel einen vollkommen Fehl. "Battle of the Brave" könnte genauso in bester Inga Lindström-Manier "Die Liebenden von Quebec" oder "Der Film ist so mies, da bekommt er zumindestens einen martialischen Titel" heißen. Denn das einzige, wo hier (in Anführungsstrichen) "gekämpft" wird ist die Liebe, mit all ihren seichten und schwülstigen Momenten. Die auf dem Cover zu sehenden Hauptdarsteller, wie Gerard Departieu oder Tim Roth haben eher nur Kurzauftritte in diesem 2-stündigen Epos für Magengeschwüre.

Die Story ist schlichtweg langweilig und nur für besagte Lindström oder Pilcher-"Hardcorefans" sehenswert, wobei dieser Film das Niveau dieser Literaturverfilmungen stellenweise noch unterbietet. Das Einzige was halbwegs gelungen ist, ist die Ausstattung, phasenweise gibt es doch imposante Landschaftsaufnahmen und gelungene Szenen, die allerdings nur optisch wirken. Inhaltlich bleibt die Story so flach wie ein Flunder und lieblos-langweilig - 1 Stern für "nicht sehenswert".
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