Mit „Batmans Rückkehr" schaffte es Regisseur Tim Burton einen ebenbürtigen Nachfolger für den sowieso schon genialen Vorgänger zu schaffen. Noch düsterer als Teil eins überzeugt „Batmans Rückkehr" vor allem wieder in visueller Hinsicht, aber zum Glück nicht nur da, den was wäre ein schön anzusehender Film ohne gute Handlung und gute Charaktere.
Tim Burton ist ein Meister seines Fachs und bietet uns eine Comicverfilmung der Extraklasse. Nach dem Welterfolg des Vorgängers standen die Schauspieler Schlange um eine Rolle in „Batmans Rückkehr" zu ergattern. Mit Danny De Vito (Pinguin), Christopher Walken (Max Shreck), Michelle Pfeiffer (Catwoman), Michael Gough (Alfred) und natürlich Michael Keaton (Batman) bekamen dann nur ein paar Auserwählte den Zuschlag um in Burtons Comicspektakel mitzuwirken.
Hier sei vor allem aber noch einmal Tim Burtons Freund Danny Elfman erwähnt der wie schon so oft (Edward mit den Scherenhänden, Sleepy Hollow, Batman) mit Burton zusammengearbeitet hat und der mit seiner stimmigen Filmmusik den Streifen noch den letzten Schliff gibt.
Was Elfman als Komponist für Filme auf die Beine stellt gehört sowieso zum absolut Besten was es überhaupt gibt.
Im Vergleich zum ersten Teil hat Batman hier mit dem Pinguin, Max Shreck und Catwoman gleich drei Gegenspieler die Ihm das Leben heiss machen. Mit Danny De Vito und Christopher Walken hatte man die wirklich ideale Besetztung für deren Charaktere gefunden. Der Film selbst erhält wie der Vorgänger die volle Punktzahl, aber leider sind auf der DVD wie schon bei „Batman" keinerlei Extras zu finden. Schade, den gerade in diesem Fall wäre ein „Making of" bestimmt interessant gewesen.