der dunkle ritter sieht sich selbst einer beerdigung beiwohnen - seiner eigenen.
nur wird nicht bruce wayne beigesetzt, der held und rächer BATMAN soll es sein, der zu grabe getragen wird. alle seine widersacher - darunter der joker, pinguin und der riddler - sind trauergäste und erzählen erfahrungen und erste begegnungen. auch sein jahrelanger butler und engster freund alfred sowie seine liebschaft catwoman alias selina kyle haben etwas zu berichten - während batman quasi im hintergrund, unwahrgenommen den geschichten der erzähler beiwohnt.
wie kommt das?
wie kann das sein?
was passiert in diesen augenblicken mit dem dunklen ritter, mitten in der crime alley, wo die figur, wo BATMAN geboren wurde?
das alles wird in wunderbaren bildern und erzählungen geschildert, die in einem ende münden, welches ich persönlich für genial halte. bruce trifft auf eine geliebte und längst verlorene person und erfährt die wahren hintergründe seines seins. in einer - für comic-verhältnisse - emotionalen endphase nimmt alles seinen ursprung, ein jehes ende und einen neuanfang. ich würde es gerne näher beschreiben, würde mich aber wahrscheinlich dabei erwischen, zu viel zu verraten. ich sage nur so viel: es kommt vom gänsehautfaktor her nahe dem schlussmonolog von jim gordon aus "the dark knight".
ich beende meine lobeshymne mit einem zitat aus dem werk:
"batmans geschichte endet mit seinem TOD. denn am ende stirbt batman. was soll ich sonst tun? mich zur ruhe setzen und golf spielen? so funktioniert das nicht. kann es nicht. ich kämpfe, bis ich falle. und eines tages werde ich fallen. aber bis dahin kämpfe ich!" - so soll es geschehen...für immer