Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Visueller Leckerbissen von Tim Burton !, 9. Januar 2004
Trotz aller Diskussionen im Vorfeld des Erscheinens von „Batman" kann man im jetzt danach nur sagen das Tim Burton eine perfekte Umsetzung des Kultcomics gelungen ist. Was wurde nicht alles in Frage gestellt, bevor überhaupt jemand auch nur den fertigen Film gesehen hat. Die wichtigste Frage, ob Michael Keaton in die Rolle des Batman passt, kann man meiner Ansicht nach getrost mit einem „Ja" beantworten. Sicher ist er nicht der Schönling wie später Val Kilmer oder vor allem natürlich George Clooney, aber trotz alledem verkörpert keiner den innerlich zerissenen Bruce Wayne so genial wie Keaton. Der größte Glücksgriff des Films ist für mich persönlich sowieso Kult Regisseur Tim Burton, den keiner versteht es so perfekt diese düstere Stimmung zu erzeugen und dem Fim diese optische Einzigartigkeit zu verpassen. Man braucht Tim Burtons Filme wie „Edward mit den Scherenhänden", „Sleepy Hollow" oder natürlich auch „Batmans Rückkehr" nur mal zu sehen und man weiß wovon ich spreche. Burton schuf ein Gotham City wie man es sich besser nicht vorstellen könnte. Der ganzen Stimmung des Fims setzt Burtons Freund Danny Elfman mit seiner Filmmusik noch die Krone auf. Er schuf ein Score das massgeschneidert erscheint für Burtons Film. An dieser Stelle sollte man natürlich Popstar Prince nicht vergessen der mit seinen Songs Jack Nicholsons Auftritte als Joker gekonnt unterstützt. Jack Nicholson machte mit „Batman" wohl sowieso das Geschäft seines Lebens, da er sich vertraglich am Gewinn des Films beteiligen ließ. Der erste Film der bisherigen „Batman" Filme ist mit Michael Keaton, Kim Basinger, Jack Palance, Michael Gough (Alfred) und vor allem Jack Nicholson sowieso schon erstklassig besetzt, aber man sieht ja das sich dies mit jedem Teil noch gesteigert hat indem man die absolute Hollywood Elite in den Filmen zu sehen bekam. Dieser erste „Batman" Film ist zusammen mit seinem Nachfolger „Batmans Rückkehr" das beste was bisher an Comicverfilmungen zu sehen war. Schade das nach dem zweiten Teil Tim Burton seinen Platz als Regisseur Joel Schuhmacher überlassen hat. Dieser schuf zwar auch zwei sehr gute Filme, kann aber in keiner Weise die Qualität der Vorgänger erreichen. Ich habe mir die vier Filme in der Batman Edition geholt, welche zu einem sehr günstigen Preis zu haben ist. Der Film selbst bekommt die volle Punktzahl, die DVD selbst ist aber bestimmt nicht das gelbe vom Ei, den erstens fehlt es komplett an Extras und zweitens ist der Ton total misslungen. Bei Dialogen ist alles sehr leise, bei Actionsequenzen dann wieder viel zu laut. Bleibt zu hoffen das es irgendwann eine würdige Umsetzung dieses Films auf DVD gibt. Meine Wertung bezieht sich in diesem Fall einzig auf die Qualität des Films.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolle DVD-Edition für einen tollen Film, 2. Januar 2006
Eine Filmperle wie diese mit so einer miesen Durchschnittswertung? Das hat Batman meiner Meinung nach absolut nicht verdient! Ich finde sämtliche der neu erschienenen Special Editions können sich sehen lassen, so auch diese. Das Bild sieht klasse aus für einen 16 Jahre alten Film, die Specials sind umfangreich und interessant, die Packung im schicken Pappschuber finde ich sehr gelungen... da kann man als Fan seit Kindheitstagen schwer vorbeigehen. Der Ton... nun ja, klar ist der deutsche Stereo-Sound nicht optimal. Bis vor kurzem hätte mich das an einem Film auch noch maßlos gestört, mittlerweile seh ichs gelassener. Immerhin ist der Film so wirklich 100%ig in der Original-Version, der englische 5.1-Upmix ist auch erst neueren Datums und "künstlich" abgemischt. Sicherlich fehlt schon ein bischen Dynamik und Räumlichkeit, wenn man aber nicht ständig die Tonspuren hin und herschaltet sondern einfach mal diesen Klassiker genießt, dann stört das nicht im geringsten. Außerdem steht für Englischkundige ja noch der tolle DTS-Originalton zur Verfügung.--> Klasse Film, endlich eine würdige DVD-Umsetzung, KAUFEN!
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Düsterer Held mit bunten Flecken, 13. August 2003
Mit Batman hat Tim Burton einen Film geschaffen, der den düsteren Charakter Batmans voll trifft. Die Szenerie Gothams wirkt hart, kalt und abschreckend und genau das soll Gotham City sein. Mit Michael Keaton steckt im Kostüm der Fledermaus, welches übrigens einfach genial martialisch erscheint, ein Schauspieler, dem man als Bruce Wayne niemals den Superhelden abnehmen würde, der aber als Batman absolut übrezeugend ist. Der Gegenpart Joker (Jack Nicholson) strotzt nur so von Bösartigkeit und ist herrlich schräg. Die Utensilien Batmans hauen jeden Gimmickfreak vom Hocker, angefangen mit dem coolen Batmobil, über den Anzug mit seinen Waffen und Seilen bis hin zu Batmans Düsenflugzeug 'Batwing'. Auch der Actionfan bekommt bei Batman ordentlich etwas geboten, auch wenn mehr Wert auf die Darstellung der Charaktere gelegt wurde. In Batmans Rückkehr schlüpft Keaton zum vorerst letzten mal in die Rolle des dunklen Ritters. Diesmal stehen ihm Gegenüber Danny DeVito als kaltherziger Pinguin, Christopher Walken als Magnat Max Shreck und Michelle Pfeiffer als Catwoman. Alle drei können in ihren Rollen absolut überzeugen. Hat Burton im ersten Teil Gotham noch eher schlicht gehalten greift er beim Nachfolger aber wirklich in die vollen. Gotham pulsiert vor Leben, wirkt bunt und düster zugleich. Die Atmosphäre ist noch viel düsterer als im Vorgängerfilm. Gotham wirkt dadurch zugleich abstoßend und doch unheimlich anziehend, charismatischer kann man eine Filmstadt nicht gestalten. Die Kostüme, Fahrzeuge und Gimmicks sind wieder überragend und über zu wenig Action kann man sich auch absolut nicht beschweren. Die Story ist vollgestopft mit guten Ideen und hat einen klaren roten Faden. Mit der Übergabe der Regie an Joel Schumacher hat sich Warner keinen Gefallen getan. Während Tim Burtons düstere Ader hervorragend zu Batman paßt scheint Schumacher eher von der 60er Jahre-Serie angetan, in der es eher kitschig und bunt zuging. Mit Jim Carrey hat man auch gleich den richtigen Kasper für den Riddler gefunden und Tommy Lee Jones scheint die Rolle des Two-Face auch eher komisch als dramatisch zu interpretieren. Batman wird gespielt von Val Kilmer, welcher nicht so recht in die Rolle Batmans passen will und unterstützt wird er von Chris O'Donnell als Robin. Die Kostüme und Fahrzeuge sind, wie der Rest des Films, kitschig und abgedreht. Alles in allem ist Batman Forever viel zu bunt und albern, hat aber durchaus noch seine guten Seiten. Mit Teil 4 hat Joel Schumacher die Batman-Filme endgültig an die Kitschserie der 60er angepaßt. Selbst die Quartiere der Schurken wurden hier aus einer schrägen Kameraposition gefilmt (exakt wie bei Adam Wests Batman). Die Kostüme, Sets, Fahrzeuge und Gimmicks sind sehr aufwändig und pompös, sehen aber leider so künstlich kitschig aus, daß man sich wünscht, man hätte den Film besser in einem Hinterhof gedreht. Das wirklich traurige an Batman & Robin ist, daß es nicht nur ein oder zwei Kritikpunkte gibt. Die Story ist einfach schlecht und die Schauspieler sind überwiegend peinlich fürs Filmgeschäft. George Clooney läßt Batman zu einem witzelnden Grinser verkommen, Arnold Schwarzenegger paßt meiner Meinung nicht zur Comicfigur Mr. Freeze, ein grunzender Riese tappt dumm als Bane herum, der in den Comics hochintelligent ist und kein haarloser Affe auf Drogen und Alicia Silverstone gibt als Batgirl ihre bisher schlechteste Leistung ab (und das will was heißen). Um den Comicfans noch einen Dämpfer zu verpassen wurde die Batmanhandlung der Comics total ignoriert. So ist z.B. Batgirl nicht Gordons Tochter sondern eine Nichte von Butler Alfred. Das einzig ansprechende an diesem Film ist Uma Thurman, die einfach nur zum Anbeißen aussieht. Für Freunde seichten Klamauks und bunten Kitschs ist Batman 4 wohl empfehlenswert, für Batmanfans könnte der Film eher wie ein böser LSD-Trip erscheinen. Zum Glück ist der Film in den Kinos gefloppt, sodaß wir von einer neuen Fortsetzung dieses Kalibers verschont werden.
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