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Batman Begins
 
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Batman Begins [Soundtrack]

Hans Zimmer Audio CD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (13. Juni 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Soundtrack
  • Label: Warner
  • ASIN: B0009PYV9W
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 121.017 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Toller Film, passabler Score. In diesen vier Worten kann eine deutsch-amerikanische Kooperation zweier Filmmusik-Größen zusammengefasst werden. Das mit großem Orchester eingespielte, sehr düstere Resultat voller elektronischer Elemente und viel Percussion geht klar, klingt aber konventionell.

"Nie zuvor wurde eine Comicfigur radikaler neu erfunden", bejubelte "Cinema" den "temporeich und mit viel Gespür für Symbolik sowie die Motivation der Figuren" (TVSpielfilm) umgesetzten Werdegang des jungen Bruce Wayne zu Batman. "Unter der Regie des Briten Christopher Nolen (Memento) wird aus dem trivialen Maskenmann ein Racheengel mit Tiefgang!" Fazit von Europas größter Kinozeitschrift: "Die mit Abstand beste Verfilmung über den Rächer von Gotham City". Diese Euphorie wie sie der 135 Millionen Dollar teuere Mix aus spektakulärem Actiondrama und anspruchsvollem Erzählkino für sich in Anspruch nehmen darf, gilt allerdings nicht für die dazugehörige Musik. Sie ist eine zweischneidige Angelegenheit. Das beginnt schon bei der Form. Hans Zimmer und James Newton Howard teilten sich nämlich den Job während ihrer drei Monate in Londons renommierten AIR Lyndhurst-Studios.

Weil der ehemalige Elton-John-Co-Keyboarder Howard durch The Sixth Sense oder Flatliners Stärken in der atmosphärisch-eleganten Untermalung psychologischer Momente bewiesen hat, kümmerte er sich um jene Passagen, in denen es um Batmans Charakter geht; Gladiator Hans Zimmer (Ex-The Buggles, Hit: Video Killed The Radio Star) indes lässt stets dann von sich hören, wenn Action angesagt ist. Die augenscheinlich sinnvolle Arbeitsteilung, in deren Rahmen jeder Komponist sein eigenes Thema hat, strahlt aber - ganz konträr zum Film selbst - zu keinem Zeitpunkt etwas Innovatives, Kreatives oder gar Inspiration aus. Alles bleibt traditionell, konservativ und x-mal schon so oder ähnlich gehört. "Ehrlich gesagt", gab Howard in einem Interview mit dem englischen SFX-Magazin zu, "Hans und ich hatten zu keinem Zeitpunkt einen echten Plan". Das spiegeln auch die zwölf Instrumentals wider. Dennoch gibt es in der Musik, die für den gut zweistündigen Film entstand und von der die CD 60 Minuten 32 Sekunden beinhaltet, auch einige Höhepunkte. Anspieltipps sind "Myotis", "Tadarida", "Antrozous" sowie "Corynorhinus".

Während der fünfte Realfilm made in Hollywood über die Abenteuer der 1939 von Bob Kane erdachten Comicfigur herausragend ist und Lust macht auf geplante Fortsetzungen mit Hauptdarsteller Christian Bale (American Psycho, Empire Of The Sun), werden die Score-Sammler unter den Fledermausmann-Fans einmal mehr wehmütig zu Danny Elfmans gelungenem Score anlässlich des ersten Batman (1989) greifen!Thomas Hammerl


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gelungen, wenn auch mit Abstrichen, 19. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Batman Begins (Audio CD)
Was macht einen Batman-Soundtrack eigentlich aus?

Wir hatten es bislang mit vier Verfilmungen zu tun. Die ersten beiden waren düster, ein wenig schräg und wurden getragen von einer der Endzeit Nahe kommenden Atmosphäre. Batman selbst kam weitestgehend ohne seine tragische Komponente aus. Entsprechend der Score: Düster, etwas schräg und da man einen durchaus "echten" Helden hatte, bekam Batman auch eine Erkennungshymne spendiert.

Die letzten beiden Filme zeichneten sich vor allem durch sehr fragwürdiges Design aus: Kunterbunt, schrill, vollkommen übertrieben und rasante Action. Von Mystik keine Spur, ganz zu schweigen von Tragik. Entsprechend auch hier der Score: Etwas schriller und actionbetonter als in den beiden Vorgängern und - ob der noch extremeren Comiclastigkeit Batmans - dasselbe Erkennungsmotiv (mit leichten Abwandlungen).

In beiden Fällen bediente die Musik relativ geschickt den dazugehörigen Film. Von deren Qualitäten will ich aber nicht sprechen, das wäre jeweils eine eigene Rezension.

Warum dieser Umweg über die alten Filme? Batman Begins ist als Film betrachtet vollkommen anders. Er ist tragisch, er ist noch düsterer als die ersten beiden, aber durchaus realistisch. Es gibt keinen Helden. Batman ist doch DER Antiheld schlechthin. Er will es nicht sein, aber er muss. Er stellt sich seiner Angst, seiner Vergangenheit, seinem Leid und hat nur damit wieder eine Zukunft. Anders als in den Vorgänger-Filmen ist Batman nicht einfach schon "da", er entwickelt sich erst. Langsam. Mit vielen Fragen und innerer Zerrissenheit.

Diese Thematik erfordert meiner Meinung nach einen gänzlich anderen Score als er in den bisherigen Filmen vorkam. Er muss düsterer, verstörender, trauriger und auch einfacher sein. Weshalb einfacher? Die Fledermaus spielt in Batman Begins eine wesentliche Rolle. Ihr Flügelschlagen, ihre Flugkünste werden im Score relativ häufig symbolisiert mit elektronischen Klängen oder Perkussionsinstrumenten. Hervorstechend sind hier für mich insbesondere die (elektronischen) Streicherpassagen, die durch ihr schnelles, harmonisches Spiel beinahe einem Fledermausschwarm Nahe kommen. Gleichzeitig aber wirken sie auch wie zwei Gegensätzlichkeiten, zwei Seiten einer Person. Batman und Bruce Wayne.

Dass, wie ich schon geschrieben habe, eine typische Erkennungsmelodie fehlt, ist nicht weiter tragisch. Sie wäre auch gar nicht sinnvoll gewesen, schließlich ist Batman eben keiner unserer bekannten Helden. Stattdessen kommen, je mehr sich Bruce Wayne seiner zweiten Identität nähert, jene (elektronischen) Streicherpassagen zum Einsatz, die sich von leise nach laut immerzu steigern. Mich jedenfalls konnte das begeistern und war meiner Meinung nach idealer als eine typische Hymne. Auch deshalb, weil eine Hymne quasi ein Loblied auf jemanden ist. Bei Bruce Wayne jedoch fangen die Fragen zu seiner Person gerade dann an, wenn er Batman ist. Da lässt einem die leicht monotone, immerzu lauter werdende Musik den Freiraum als Zuschauer oder Zuhörer, sich diese Fragen zu stellen.

Hans Zimmers Schwerpunkt im Score liegt natürlich auf den Actionpassagen. Diese sind - leider - durchaus etwas austauschbar. Zu viel klingt nach früheren Werken. Aber sie untermalen trotzdem getreu dem Zeitgeist recht gut die Krach/Bumm-Szenen des Films.

James Newton Howard bleibt auch seinem Wege treu und zitiert ein kleines bißchen Unbreakable und The Village. Letzteres erkennt man nur schwer, da der Score in seiner Klangfarbe insgesamt sehr dunkel gehalten ist.

Unter dem Strich bleibt zu sagen, dass der gesamte Score verhältnismäßig langsam, wenn auch teilweise recht laut ist. Hans Zimmer liefert stellenweise typische Melodien ab, stellenweise aber auch schöne, neue Ideen (siehe oben: Fledermäuse) und gepaart mit James Newton Howards leisen, traurigen Stücken ergibt sich dann doch ein rundes Gesamtbild.

Auf der Soundtrack-CD sind vornehmlich die Stücke von Hans Zimmer zu finden und manches Stück hätte man vielleicht doch nicht mit drauf packen müssen. Einfach deshalb, weil sich das eine oder andere Stück zu sehr ähnelt. Da hätte ich (sofern vorhanden) gerne doch ein wenig mehr von James Newton Howard gehört. Aber auch so bleibt mir der Score in guter Erinnerung. Brachialer Sound wechselt sich ab mit subtiler, düsterer, melancholischer Stimmung.

4 von 5 Sternen - und das ist eine sehr gute Wertung!

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Passend, düster und drückend, 7. Mai 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Batman Begins (Audio CD)
Man mag ja über Hans Zimmer und die Masse seiner Soundtracks denken was man will. Was man natürlich nicht von der Hand weisen kann, ist seine beinahe Bohlen-typische Arbeit, nämlich die stetige Verwendung gleicher oder ähnlicher Themen für unterschiedlichste Filme. Ganz besonders merkt man dieses bei den Bruckheimer-Produktionen.

Was sich aber ebensowenig von der Hand weisen lässt, ist die Tatsache, dass für manche Filme diese Art der Soundtracks einfach passend ist. Das war bei "The Rock" so, das war vor allem bei "King Arthur" so und das ist auch bei "Batman Begins" so. Hier findet man natürlich auch noch die Situation, dass Zimmer hier mit einen der großen Soundtrack-Bastler zusammengearbeitet hat. James Newton Howard hat sich seine Sporen bei diversen Arbeiten verdient, wobei natürlich seine Werke für die Shyamalan Filme "Signs" und vor allem "Unbreakable" herausragend sind.

Die beiden Künstler drücken bei diesem Werk hier der Musik eindeutig ihren Stempel auf und lassen dem Soundtrack die Note zukommen, die eindeutig passend für ihn ist.

So wie der eigentliche Film neben Tim Burtons furiosen "Batmans Rückkehr" der vielleicht düsterste der drei Batman-Filme ist ("Batman Forever" und "Batman & Robin" sind meiner Meinung nach Schandflecke der Reihe und eine beinahe Vergewaltigung des Batman Charakters und fallen deswegen für mich aus der Batman Reihe hinaus), so ist auch der Soundtrack ebenso düster geraten. Was für mich für jeden Soundtrack wichtig ist, ist der rote Faden, der sich durch die einzelnen Tracks ziehen muss und im Kopf des Zuhörers ein änhliches Ergebnis abliefern soll, wie der eigentliche Film. Bei diesem Soundtrack ist das eindeutig der Fall und das Thema drückt sich mit seinen verschiedenen Variationen bleibend in das Hirn des Zuhörers.

Was vor dem Hören des Soundtracks meine größte Sorge war, war seine Gestaltung durch Hans Zimmer. Für Newton Howards Part habe ich mir gar keine Sorge gemacht, da seine Art der Soundtracks eigentlich immer gut zu den zu behandelden Filmen passt. Die Arbeiten Zimmers haben aber immer so ihre eigene, leicht pathetische Art, was bei diesem Film hier absolut nicht gepasst hätte. Zugegeben: Da es sich hier um eine Comicverfilmung passt, kann man leicht eine zu starke Heldenfigur Bruce Waynes bzw. Batmans erwarten und somit leicht in übermäßigen Pathos verfallen. Hier wurde ich aber aber von meiner Sorge erlöst, denn genauso wie der Regisseur Christopher Nolan gelingt es auch Hans Zimmer und James Newton Howard, einen Film / Soundtrack hinzulegen, der sich trotz einer Comic- und Heldenverfilmung nicht dem Pathos hingibt und genau das erschafft, was meiner Meinung nach passend für Batman ist: Einen heldenhaften aber dennoch düsteren Gesamteindruck von Person und Film / Soundtrack.

Großartig!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Man nennt es Filmmusik!!!, 11. Dezember 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Batman Begins (Audio CD)
Also nochmal: Man nennt es Filmmusik!!! Die Musik zum Film! Ich weiß nicht, wer von den Leuten, die bis jetzt rezensiert haben, den Film gesehen haben, aber mal ehrlich: Das beste dieses Filmes ist die Stimmung, die durch die grandiose Musik der beiden Komponisten vermittelt wird. Ich muss ehrlich sagen, dass mir teilweise die Musik zu den älteren Filmen, z.B. Driving Miss Daisy, oder Days of Thunder, auch zu "popig" sind, wie es manche nennen mögen, aber den Spruch: "Die Musik zu Grabe tragen?" Was soll das heissen? Ich glaube so ein Spruch fällt nur jemanden ein, der einen Score gut findet, wenn er stolz ist, die 3 Töne des Hauptthemas nachpfeifen zu können.

Die Musik und die damit verbundene Stimmung zu Gladiator, Lion King, Pearl Harbor, The Rock, Mission Impossible II, Tears Of The Sun und vielen anderen grossartigen Scores, wie auch diesen hier, muß ihm erst mal jemand nachmachen. Harry Gregson-Williams ist drauf und dran, dies zu schaffen!

Ich war aber ehrlich nicht erstaunt, dass Zimmer und Howard hier so großartig harmonieren, denn Howard ist ja bekannt für seinen spannungsaufbauenden, ruhigen Stil, den er in Filmen wie zum Beispiel The Sixth Sense, oder The Village beweist und Zimmer für seine bombastischen, fullminaten Themen, wie z.B. in Pearl Harbor "War", "Cameroon Border Post" in Tears Of The Sun und bei "Molossus" von diesem Score, bei denen du nicht weisst, ob du dich aus deiem Sessel erheben und aufspringen sollst, oder einfach daliegen und die elektrischen Signale, die dein Bauch deinem Hirn vermittelt, geniesen sollst. Bei diesem Score treffen beide "Welten" aufeinander und das war genau das, was dieser Film brauchte, der ja den "tragisch ruhigen" Anfang eines Helden und die fullminate Rettung Gotham Citys thematisiert.

Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass ich mich jetzt schon auf "Batman Begins II" freue und ich hoffe, dass auch diesmal wieder beide für die Großartige Stimmung sorgen, denn nur deshalb kann ich mir diesen Film immer und immer wieder ansehen und auch den Score immer wieder anhören.

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