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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Flerdermaus á la carte, 29. Juni 2005
Hinreißend! Ich kann mich nur anschließen, wenn andere sagen ,dass das der beste Batman Film seit jeher ist. Endlich wird nicht einfach so eine blöde Episode vorgespielt, wo es nur Hau-Drauf-Action gibt. Christian Bale verkörpert in Höchstform einen Bruce Wayne, dessen Biographie endlich mal handfeste Züge bekommt. Der Zuschauer sitzt nicht da und es wird das Grundwissen aus bisherigen Filmen vorausgesetzt. Nein. Ihm wird nahegebracht, wie sich der Mensch, der Geist von Bruce und auch die Figur des Batman entwickelt haben. Klar, hier und da eine kleine Prise Hollywood und, was besonders ungewöhnlich ist: Gary Oldman spielt keinen Bösewicht! Ich war ganz überrascht...Allerdings hätte man wirklich gut auf Katie Holmes verzichten könenn, die nur ihre typische Rolly als Joey weiterführt - Die Staatsanwältin, die unglaublich naiv an Gerechtigkeit glaubt und natürlich alles dafür tut, dass diese auch den Leuten wiederfährt. Im großen und ganzen muss noch eines unbedingt erwähnen: IN DIESEM FILM WURDE KEIN EINZIGER TRICK MIT COMPUTER ANIMIERT! STUNTLEUTE ODER EINE MENGE HANDARBEIT! Man sieht den Unterschied nicht, was aber gerade deswegen besonders erwähnenswert ist, wie ich finde. Überhaupt wurde in vielerlei Hinsicht so inszeniert, dass man wirklich glauben könnte, dass sich die ganze Geschichte zu irgendeiner Zeit an irgendeinem Ort dieser Welt wirklich ereignen könnte. Hut ab! Wirklich sehenswert, auch ein zweites Mal.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Seriöser und glaubwürdiger ist Batman nie gewesen., 31. März 2006
Mich hat dieser Film doch schwer beeindruckt. Er schenkt sich dumme Hollywoodsprüche und verirrt sich auch nicht in die Albernheiten und Lächerlichkeiten der klassischen Batman-Filme (besonders der Nachfolger 2-4). Woher hat Batman eigentlich sein ganzes Spielzeug und warum kleidet er sich wie eine Fledermaus ? Hier wird alles erklärt. Der Film kommt nur langsam in Fahrt, dann aber richtig. Die schnelle Schnitte lassen Batman mysteriös und unberechenbar für seine Gegner erscheinen und passen gut in diesen Film. Das Batmobil ist nicht ganz perfekt, aber auch nicht so übertrieben wie früher. Die Story gefällt und hat mehr Tiefe als üblich bei Batman. Die Schauspieler sind top und geben dem Film den letzten Kick. Batmans tiefe Stimme ist gut so (schon allein aus Gründen der Tarnung), leidet aber etwas unter der Synchro und wirkt deshalb nicht ganz optimal. Richtige Gegner, die ebensoviel Charisma haben wie Batman, gibt es noch nicht, aber die vorhandenen sind auch nicht von schlechten Eltern. Die Endszene des Films ist einfach nur genial. Da freu ich mich schon auf Teil 2. Dieser Film steht für mich auf einer Stufe mit dem ersten Batman-Film und bekommt hoffentlich im Gegensatz zum Klassiker würdige Nachfolger. Seriöser und glaubwürdiger ist Batman nie gewesen. Deshalb 1...2...3...4,5 Points ! Da ich Fan des Dunklen Ritters bin und nur ganze Wertungspunkte möglich sind, runde ich die ganze Sache auf 5 auf.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Beginn einer Legende..., 10. Juli 2009
Das Ausnahmetalent Christopher Nolan ("Memento", "Prestige - Die Meister der Magie") hat 2005 mit dem Neubeginn der "Batman"-Reihe ein ganzes Genre auf ein völlig neues Niveau gehoben. Mit einem realistischen Setting, psychologisch ausgefeilten Figuren, ausnahmslos erstklassigen Darstellern und einer mitreißenden Inszenierung ist es ihm gelungen, die Comic-Verfilmungen vom Image des Kinderkrams zu befreien und qualitativ hochwertige Kinounterhaltung zu präsentieren. Vor vielen Jahren musste Bruce Wayne (Christian Bale) mit ansehen, wie seine Eltern ermordet wurden. Die Bilder dieses tragischen Ereignisses lassen ihn noch immer nicht los. Um ihren Tod zu verarbeiten und kriminelles Denken zu erforschen, zieht Bruce rund um die Welt und trifft bald auf den zwielichtigen Henri Ducard (Liam Neeson), der ihn zum Kämpfer ausbildet. Doch kurz vor seiner letzten Prüfung weigert sich Bruce, dem blutigen Pfad des Schattenkriegers weiterhin zu folgen. Er kehrt nach Gotham City zurück und bekämpft dort das Verbrechen auf seine Art - als Batman. Im Gegensatz zu vielen anderen Comic-Helden kommt Batman ganz ohne Superkräfte aus, was der Figur eine äußerst interessante Charakterisierung verleiht. Auch ist Bruce Wayne nicht durch einen Unfall oder Ähnliches dazu gezwungen, ein Doppelleben zu führen - wie etwa Spider-Man oder Hulk -, sondern er schlüpft aus eigener Entscheidung in das Kostüm der Fledermaus. Die zwangsläufigen Konflikte, die sich aus einer solchen Existenz ergeben, werden in "Batman Begins" hervorragend beleuchtet. Auch ist hier auf eindrucksvolle Art dargestellt, wie Bruce Wayne sich seine eigenen Ängste zunutze macht und sie anschließend auf seine Gegner projiziert. Dass diese psychologische Komplexität der Figur im Film glaubwürdig herüberkommt, ist vor allem Hauptdarsteller Christian Bale zu verdanken, der hier eine wirklich grandiose Leistung bietet.
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