Bathorys selbstbetiteltes Debüt-Album erschien erstmals 1984. Gegründet wurde die Band von Tomas Forsberg, der unter dem Künstlernamen Quorthon bald zur einer Szenegröße im Metal-Bereich aufsteigen sollte. Benannte wurde die Gruppe nach der umstrittenen Gräfin Elisabeth Bathory.
Musikalisch bewegte man sich ganz im den Genre, das Venom Anfang der 80er Jahre begründet hatten und das mit Venoms zweiter Studioscheibe auch einen Namen bekam: Black Metal. Bathory setzte die Tradition des selben räudigen, ruppigen Metal fort. Textlich konnte man sich dagegen etwas entwickeln, auch wenn der Hauptbestandteil Satan und Blasphemie blieben konnte man dennoch einige leicht esotherischen Komponenten mit einbauen.
Das Album eröffnet mit den überlangen und sehr atmosphärischen Intro * The Storm Of Damnation* das nahtlos in den Track *Hades* übergeht. Und damit wären wir bereits bei den Highlights der Scheibe. *Hades*, *Reaper*, *Necromansy* und *Sacrifice* bilden das was man früher Seite 1 der LP nannte. Die Band um Quarthon thrasht ohne Rücksicht auf Verluste, guten Geschmack oder die viel beschworenen guten Sitten.
Die offene und bösartig zelebrierte Provokation, die die Band nahe an die Karikatur des Satanismus herantreibt wird ab Seite 2 mit den Songs *In Conspiracy With Satan*, *Armageddon*, *Raise The Dead* und *War* fortgeführt, bevor man die Scheibe nach viel zu kurzen 30 min. mit einen winzigen Outro ausklingen läßt. Am Ende bleibt ein zu kurz gekommener Hörer, der nicht anders kann, als dieses Meisterwerk sofort nochmals zu hören.
FAZIT: kurz, hart, knackig...