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Bathory - Die Blutgräfin [Blu-ray]
 
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Bathory - Die Blutgräfin [Blu-ray]

Anna Friel , Karel Roden , Jurai Jakubisko    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Anna Friel, Karel Roden, Vincent Regan, Franco Nero
  • Regisseur(e): Jurai Jakubisko
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 10. Juni 2010
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 140 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003E89A38
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.796 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Die Blutgräfin BATHORY wird als eine der größten Serienkillerinnen der Menschheitsgeschichte beschrieben. Die Geschichte der Mörderin von Hunderten Jungfrauen ist schon oftmals in Filmen umgesetzt worden. Zumeist waren es Horrorstoffe, die versuchten, das Thema möglichst spannend anzugehen. Bei diesem mit großem Budget produzierten Historienfilm ist das jedoch anders. Der Film veruscht tatsächlich, die Figur der Bathory genauer zu ergründen, zeigt sie als Mutter, Ehefrau, Herrscherin, Mörderin. Das alles ist in großzügig gestaltete Bilder gebettet. Die Austattung, die Kostüme, die Locations - alles wirkt sehr realistisch und hilft dem Film ungemein. Bathory wird auf ambivalente Weise dargestellt. Man könnte dem Film vorwerfen, dass er keine eindeutige Position bezieht, aber das ist auch eine der Stärken des Films. Er bleibt damit unfassbarer, genauso wie die wahre Geschichte der Gräfin, die über die Jahrhunderte Ausschmückungen erlebt hat. Der Film wartet mit starkem Symbolismus auf, der darüber hinweghilft, wenn die Geschichte etwas langsam gerät. Einziges echtes Problem des Films sind jedoch die auf Humor gemünzten Szenen mit den Mönchen, die die Stimmung des Films schädigen. Fazit: Sehenswertes und aufwendiges Drama

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind natürlich ausgestaltet. Rot hat eine kräftige Präsenz, ist aber nicht übertrieben dargeboten. Rauschen ist in marginaler Form vorhanden und nicht weiter störend. Die Kompression sorgt manchmal für leichte Artefaktbildung (00:30:35). Details sind in den Nahaufnahmen hervorragend (Haare bei 00:11:18) und auch bei Halbtotalen kann man Kleinigkeiten bei Kleidungen, aber auch Gesichtern gut erkennen. Der Kontrast ist großteils ausgewogen. Selten gibt es Momentaufnahmen, in denen schwarze Elemente wie Haare etwas besser konturiert sein könnten. Der Ton hat das Problem, dass Musik und Umgebungsgeräusche den Dialogen kräftig Konkurrenz machen. Das heißt, man hat Szenen, in denen man Dialoge schwerer verstehen kann. Der Soundmix hätte hier etwas feinsinniger sein sollen. Das englische Original klingt noch etwas natürlicher, hat aber weniger Dampf bei den Effekten. Zudem sind die akzentbeladenen englischen Texte nicht gerade überragend. Bei Kampfszenen donnern Kanonenschläge mit viel Wucht. Es gibt drei Trailer und zwei Musikvideos. Letztere sind aufgrund der Sprache durchaus ungewöhnlich. Ein fast halbstündiges Making Of ist vergleichsweise wertlos. Es besitzt keine Untertitelung, so dass die tschechischsprachigen Passagen ein Geheimnis bleiben. Wenigstens Anna Friel spricht jedoch Englisch. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Am 29. Dezember 1610 wurde die Burg Čachtice, der Wohnsitz der ,Blutgräfin" gestürmt und sie wurde wegen vielfachen Mordes 1611 unter Hausarrest gestellt. Es kam zum Prozess, Báthory soll über 650 Mädchen getötet und in ihrem Blut gebadet haben, um für immer jung zu bleiben. Die Arten des Tötens waren sadistisch, brutal und mannigfaltig ... nackt zu Tode foltern durch Fesselung, Schläge und Auspeitschung bis zum Tode, Schnitte mit der Schere, Stiche mit Nadeln, Verbrennungen mit heißem Eisen und Wasser, Übergießen mit Wasser bei Frost, brennendes Ölpapier zwischen den Zehen, Ohrfeigen und Messerstiche ...
Mit ihr wurden auch ihre engsten Vertrauten verurteilt, der Amme Dorothea und der Waschfrau Helena wurden die Finger abgerissen und beide dann lebendig verbrannt. Johannes, Hausmeister, wurde geköpft und seine Leiche auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Báthory wurde in einem kleinen Zimmer auf ihrer Burg eingemauert und hatte bis zu ihrem Lebensende nur noch durch ein kleines Loch in der Mauer Kontakt zur

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Kundenrezensionen

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karolus84
Format:DVD
... in die Gräfin.
Zunächst das Positive. Die Darstellung der Zeit, sprich der Historizität der Szene, ist durchaus gelungen. Der Film besitzt einen (gewissen) Unterhaltungwert. Punkt.
Jetzt das Negative. Wer Bücher über Elisabeth Báthory gelesen hat, wird von der falschen Darstellung ihrer Kindheit und Jugend enttäuscht sein. Sie ist das Opfer, die Unschuldige und die Missverstandene. Immer wieder werden für ihre "vermeintlichen" Grausamkeiten Erklärungen gesucht und auch gefunden. Und zwischen all dem tummeln sich zwei extrem erfinderische Mönche, die Inline-Skates, einen Fotoapparat und ähnliche Dinge erfinden (okay, wirkt kurzfristig lustig; sehr kurz).
Einzig und allein die Tatsache, dass am Ende eine Verschwörung gegen sie im Gange und endlich erfolgreich ist, gibt dem Ganzen dann ein wenig Aufwind + für den Philosophen die Frage, inwieweit die Gerichtsakten gefälscht wurden und die Gräfin tatsächlich unschuldig war.
Fazit: Hat man ein/mehrere entsprechende(s) Buch/Bücher gelesen: FINGER WEG!
Ansonsten: Kann man sich mal angucken... oder auch nicht.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Báthory vs. Die Gräfin 29. Oktober 2010
Von darla1760
Format:DVD
Oder: Klischee vs. Kunst -- Kräuter vs. Blut

Manchmal werden in kurzen Zeitabständen zwei Filme mit gleicher Thematik veröffentlicht, die sich notwendigerweise aneinander messen lassen müssen.
Dazu gibt es ein passendes Beispiel: 1998 wurden zwei Katastrophenfilme zum Thema ,Meteoriten-Einschlag' auf die Leinwand gebracht:
"Deep Impact (Special Collector's Edition)" und "Armageddon - Das jüngste Gericht (Special Ed., 2 DVDs)".
Wie die beiden Interpretationen der Báthory-Biographie, hatten auch diese zwei Filme eine grundverschiedene Basis: Während "Deep Impact" versuchte, ein eher realistisches Bild der möglichen Ereignisse zu entwerfen, dem Thema eher wissenschaftlich-nüchtern begegnete, ist "Armageddon" ein typischer Bruce Willis-Film mit viel Action, Humor, amerikanischen Patriotismus und der unvermeidlichen "Yes, we can"-Einstellung (auch wenn der Slogan 1998 so noch auf keinem Banner stand).

Um in diesem Vergleichsbild zu bleiben, wäre "Báthory" (2008) die "Armageddon"-Variante: ein Fantasy-Film vor historischer Kulisse.

"Die Gräfin" (2009) ist die "Deep Impact"-Interpretation: die nüchterne Verfilmung einer historischen Biographie.

Ein Fantasy-Film ist keinesfalls per se geringer zu schätzen als ein anderes Genre. Im Umkehrschluss darf man allerdings an einen Fantasy-Film dieselben Ansprüche bezüglich der Figuren-Motivation richten:
Warum tut eine Figur dieses und nicht jenes? Was fühlt die Figur? Wie denkt sie? Was treibt sie an?
Das ist die Ebene auf der ich diese beiden Filme miteinander vergleiche: Wie nahe komme ich an die Figuren heran? Kann ich mitempfinden? Mitleiden?

Doch bei "Báthory" finde ich mich in der Rolle der unbeteiligten Zuschauerin wieder -- was nichts mit der schauspielerischen Leistung, sondern mit Drehbuch und Regie zu tun hat.
Natürlich kann man sich die Motivation einfach aus der Handlung ableiten, aber hier bleiben große Verständnis-Lücken - beispielsweise: Die Gräfin lässt alle Mägde auspeitschen, weil sie ein Frauenhemd im Bett ihres Mannes findet -- aber im nächsten Augenblick befiehlt sie dem Maler ihr einen Kuss zu geben.
Das wirft die Frage auf: Was für ein Moralverständnis hat diese Frau nun? Mit welchem Maß misst sie? Rächt sie sich nur? Empfindet sie überhaupt etwas Merisi (dem Maler) gegenüber? Diese Fragen bleiben offen. Einzig der Hinweis "ich brauche Zärtlichkeit" wird gegeben. ... Nun ja, ihr Mann hat anscheinend auch ,Zärtlichkeit' gebraucht.
Auch die Beziehung zu ihrem Ehemann, später zu Merisi Caravaggio (sic!) bleiben oberflächlich und im wahrsten Sinne des Wortes: blutleer.

Ein weiteres grundlegendes Problem dieses Films ist, dass er zuviel erzählt, zu oberflächlich. Er jongliert mit zu vielen Elementen gleichzeitig und wird wenigen gerecht.
Beispielsweise ist der Anteil an wilden, unübersichtlichen Schlachtenszenen hoch, doch was erfahren wir denn wirklich über die Konflikte, Gefühle des Grafen und seiner Leute?
Auch hier bleibt Drehbuch und Regie stets auf der Oberfläche der Dinge - Beispiel: Graf Báthory und Juraj Thurzo sind - so wird ja ausreichend oft gesagt - engste Kriegskameraden, die seit Jahren (!) an der Front gegen die Türken kämpfen. Dann geraten beide in Gefangenschaft und ihnen droht anderntags die Enthauptung. Doch Thurzo hat einige Goldmünzen in seinem Stiefelabsatz versteckt und kann sich und den Grafen freikaufen.
Frage: Ist es wirklich wahrscheinlich, dass sie einander die Hand geben - noch auf den ersten Metern der Flucht? Und der eine dem anderen dafür so explizit dankt?
Antwort: Nein. Denn sie haben zusammen Jahre im Krieg verbracht, sie werden einander dutzendfach das Leben gerettet haben. Sie brauchen sich nicht mitten auf der Flucht die Hand zu geben und zu sagen: "Das werd ich Euch nie vergessen." (Wörtliches Zitat.)

Ein anderes Beispiel ist die Rolle des übergeordneten Erzählers: Ein Mönch, der die Rolle des Chronisten einnimmt. Wohl um die Frage zu beantworten "wie kann der Mönch das alles wissen?", erhalten er und ein Novize Recherche-Gastauftritte im Geschehen. Dabei hantieren die beiden mit Fantasie-Gerätschaften: Rollschuhe mit drei Rädern; Abhör-Rohre mit unglaublicher Akustik, und sage und schreibe einem kopfkissengroßen Fallschirm, der sogar aufwärts steigt.
Was soll man damit anfangen? Diese witzigen ,Randbemerkungen' konterkarieren alles, was in diesem Film ernst zu nehmen gewesen wäre.

Und ebenso konterkariert diese klischeeartige Darvulia die eigentlich gut angelegte Person der Gräfin.
Darvulia, mit ihren grün/blau-aufleuchtenden Augen (als Zeichen, dass sie gerade ihre Magie ausübt) hat große Ähnlichkeit mit einer der Hexen in den tschechischen Märchenverfilmungen der 70er und 80er Jahre. Warum wird Darvulia so stereotyp dargestellt? War das notwendig?

FAZIT:
"Báthory" ist ein Film, dem man sehr deutlich die tschechisch-slowakischen Wurzeln des Regisseurs anmerken kann, der streckenweise leider nicht über ein opulent ausgestattetes Märchen hinauskommt, trotz hervorragender Besetzung mit Anna Friel und Hans Matheson.
So auch in der Konfliktdarstellung: Nur Kräuter, nichts weiter. Die Gräfin als Opfer einer Intrige.

"Die Gräfin" von und mit Julie Delpy und Daniel Brühl ist der nüchterne, historische Versuch. Streng an die physikalische Realität gebunden, sehen wir hier eine sehr starke Frauenpersönlichkeit, deren Gefühle deutlich gezeigt werden: Zum einen die große Liebe zu Istvan Thurzo (D. Brühl) und zum anderen die Angst vorm Altwerden, in Zusammenhang mit dieser Liebe.
Das macht die Delpy-Gräfin zu einem nachvollziehbaren Charakter, die aus Angst vor Liebes-/Attraktivitätsverlust zu ,ungewöhnlichen' Mitteln greift.
Und so auch die Konfliktdarstellung: Es ist Blut. Und die Gräfin wird Opfer ihrer eigenen Unsterblichkeitsphantasie.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Blu-ray
Um die Blutgräfin Elisabeth Bathory ranken sich viele Mythen. Deshalb war ich sehr gespannt auf die filmische Umsetzung des Themas. Man hätte den Stoff als Historienfilm, politisches Drama, Thriller oder Horrorfilm verarbeiten können. Stattdessen wird uns hier ein kruder und unfreiwillig komischer Mix aus konfuser Handlung und idiotischen Einfällen (Rollschuhe und telefonähnliche Abhöranlagen im späten Mittelalter!!!) vorgesetzt. Das war einer der wenigen Filme, bei denen ich mich zwingen musste, sie überhaupt zu Ende zu sehen. Einzig die Hauptdarstellerin Anna Friel fiel positiv auf. Von ihr sähe ich gerne mehr - aber bitte in besseren Filmen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
guter film... nur zu lang
Der Film ist an und für sich ziemlich gut: die Kostüme und Schauplätze sind super, auch gute Schauspieler. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von healthyInterest veröffentlicht
Ganz großes Kino!
Achtung! An alle die so unentschlossen waren wie ich diesen Film aufgrund der negativen Kritiken zu kaufen oder auch nur anzusehen, euch sei gesagt, dass dieser Film unglaublich... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Peter Orleans veröffentlicht
Gut gemacht, leider am Thema vorbei.....
Nachdem ich den Julie Delpy Film "Die Gräfin" gesehen hatte, wollte ich mehr. Mehr Film. Also stieß ich auf den oben genannten Film "Die Blutgräfin". Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von madita veröffentlicht
echt gruselig ....
aber nicht im herkömmlichen Sinn, sondern für die Leistung der Filmemacher ... ich kann mich nur den anderen 1 Stern Rezensenten anschliessen. Ich habe nach ca. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von alles ist gut veröffentlicht
Verschwendete Zeit
Dieser Film ist eine (ost)europäische Co-Produktion und der teuerste osteuropäische Film. Trotzdem mit 10 Millionen Euro im Vergleich zu den meisten anderen Filmen sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von M. Braun veröffentlicht
Interessant
Kein Mainstream Film der sehr bekannt ist. Bin zufällig darauf gestoßen und habe ihn bestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Jeanne veröffentlicht
Opulentes Meisterwerk
Ich war etwas voreingenommen von diesem Film, da ich bereits "Die Gräfin" gesehen hatte und diesen auch sehr gut fand. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Tom B. veröffentlicht
Herausragend gut
Der Film erzählt in drei Abschnitten die Geschichte der Gräfin Bathory.
Die historische Genauigkeit, die große Mühe der Filmemacher Unterhaltung mit... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Carlos de Buschkio,Madeira veröffentlicht
Narzissmus
Die historisch belegte Gräfin Bathory heiratete gegen Ende des 16. Jahrhunderts den Freiherr Nadasdy. Dieser verteidigt erfolgreich das Land gegen die einfallenden Osmanen. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Lothar Hitzges veröffentlicht
Blutbäder um 1600
Erzsebet Bathory wurde 1560 in Nyirbator, Nordosten Ungarn geboren. Das adlige Bathory-Geschlecht gehörte zu den wohlhabendsten und einflussreichsten Familien des Landes. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Ray veröffentlicht
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