Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wieder eine Top-CD, 23. Januar 2008
Unglaublich wie mitreissend die Musik von Subway to Sally ist. Ich habe alle Alben von dieser Gruppe und bin mit diesem mehr als zufrieden. Es gibt wieder keinen Track auf der Scheibe der mir nicht gefallen hat.
Ich muß allerdings zugeben, daß der Mittelalterklang bei Subway doch stark abgenommen hat - nicht daß es mich stören würde. Canticatum Satanae ist wirklich recht kurz geraten, aber toll gesungen - und daher kein Kritikpunkt für mich, sonst hätte ich mir irgendeine Gregorian-CDs geholt ;-)
Kräftige Riffe und sanfte Melodien wechseln sich gut ab, und für meinen Geschmack war Eric Fish in Bestform und sein Gesang geht einem wieder durch Mark und Bein (Gänsehautgarantie ;-))
Bei einigen Stücken hatte ich so eine Art (positives) DejaVue-Gefühl - als ob mir einzelne Melodien bekannt vorgekommen wären ohne jedoch bestimmen zu können an was mich diese erinnern könnten.
Der neue Drummer Simon-Michael hat mir schon bei Nackt-Tour bestens gefallen und man merkt auch auf dieser Scheibe, daß seine Künste auch hier Einzug gehalten haben.
+++++
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
..., 30. Oktober 2007
Für den Titel des neuen Albums gibt es einen guten Grund. Waren bislang meist Bodenski und Ingo Hampf für die musikalische Seite von Subway To Sally verantwortlich, so haben sich dieses Mal tatsächlich andere Musiker in den Songwriting-Prozess mit eingebracht und somit einen musikalischen B****** geschaffen, der sich seiner Herkunft zu keiner Zeit schämen muss. Ganz im Gegenteil, das Album wird sich nahtlos in die Reihe der bisherigen Klassiker einreihen. Über den Rückgang an mittelalterlicher Instrumentierung hat man auf den letzten Scheiben schon diskutiert, deswegen soll dies hier außen vor bleiben. Und eigentlich sollte man ja meinen, dass bei einer Band, die fast 15 Jahre im Geschäft ist und inzwischen ihr neuntes Studioalbum veröffentlicht, irgendwann mal die Luft raus sein muss. Dass das bei Subway To Sally und ihrem Neulingswerk nicht der Fall sein wird, war zwar einerseits klar, aber andererseits ist es schon fast beängstigend, wie herausragend der "Nord Nord Ost"-Nachfolger geworden ist. "Meine Seele Brennt" ist ein druckvoller Opener, der kräftig rockt und geschickt mit einer laut/leise-Dynamik arbeitet, die Eric mit seiner Stimme perfekt unterstützt. Der Mann klingt inzwischen etwas rauer und markanter und passt somit ideal zu den harten Gitarren.Doch auch bei "Puppenspieler", das stärkere Akzente auf das Violinspiel von Frau Schmitt und diverse Akustikgitarren legt, lebt von der Stimme des Sängers. Langsamer und sehnsüchtig beginnt "Auf Kiel", das in der Strophe hauptsächlich von der Geigenmelodie getragen wird und sich zum Refrain hin steigert. Mehrstimmige, chorale Gesänge leiten in "Umbra" über, die erste, sehr ruhige Nummer. Tauchen schon hier leicht orientalische Melodien auf, steigern STS diesen Aspekt mit "Voodoo" noch deutlich. Arabische Frauengesänge, Tribal-Rhythmik, die in einen äußerst fetten Sound übergeht. Erstaunlich wie wütend und bedrohlich Eric in dem Song klingt. Das hätte man dem Sänger kaum zugetraut, so nett und freundlich wie im man ihn sonst kennt. Doch nach so viel gutem kann mich die Ballade "Wehe Stunde" überhaupt nicht Überzeugen, bei welcher man auf auf orientalische Klänge, mit Percussion-Elementen setzt. Dann wird es wieder Zeit, die Gitarren sprechen zu lassen, und auch mittelalterliche Saiteninstrumente bestimmen das Bild bei "Die Trommel". Hier und beim folgenden "Unentdecktes Land" rocken die Potsdamer weitgehend unbeschwert drauflos und legen eine enorme Spielfreude an den Tag. Das trifft natürlich auch auf "Hohelied" zu, welches mit einem sehr schönen Text herausragt. Das kurze "Canticum Satanae" ist ein kleiner, mehrstimmiger Choral, (Wie "Alle, Psalyte Cum Luya") der wohl nichts besonderes darstellt und einen unwillkürlich zum Grinsen bringt.Wer immer noch den alten Zeiten hinterher trauert, in denen die Band verstärkt im Mittelalter-Rock verwurzelt war, der wird an "Tanz Auf Dem Vulkan" seine helle Freude haben. Das im wieder sehr sehr gute "Fatum" bremst das Tempo schon wieder ein wenig herunter und lässt mal wieder ein paar Dudelsäcke erschallen, bevor mit "In Der Stille" eine weitere Ballade das Ende der Platte einläutet.
Fazit: Um es kurz zu machen: Absolutes Top-Album mit keinen Kritikpunkten. Fast unvorstellbar, aber alle 12 Stücke spielen in der musikalischen Champions League ganz oben mit und alle Subway To Sally-Fans werden weinen vor Freude. Hier passt einfach alles. Ich ziehe meinen Hut vor den Potsdamern und verkünde die Höchstnote. 1+
Meine Seele Brennt: 10/10
Puppenspieler: 10/10
Auf Kiel: 10/10
Umbra: 9/10
Voodoo: 9/10
Wehe Stunde: 6/10
Die Trommel: 10/10
Unentdecktes Land: 9/10
Hohelied: 8/10
Canticum Satanae: 7/10
Tanz auf dem Vulkan: 9/10
Fatum: 9/10
In der Stille: 9/10
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Kein Super-Erfolg, 26. Februar 2008
Bei vielen Songs dieses Albums fehlt es mir doch an irgendetwas besonderem. Auch nach mehrmaligem Hören, kommt einem da nur der Gedanke "aha, Rockband". Aber eben DAS sind STS nicht, bzw. wollten einmal etwas anderes sein. Alle mittelalterlichen Instrumente kommen viel zu kurz, das einzige was man abgesehen von Schlagzeug und E-Gitarre hin und wieder hört ist die Geige, wenn auch selten.
Lediglich 2 Songs der CD haben es mir richtig zugesagt, "Auf Kiel" und "Umbra", der Rest ist ganz nett zum anhören, aber nichts besonderes.
Gerade nach dem Nackt-Album dachte ich, dass es jetzt richtig bergaufgeht, aber so wie's aussieht war diese CD ein Griff ins Klo.
3 Sterne bekommt die CD aber trotzdem, weil STS trotzdem eine meiner Lieblingsband ist und es wie gesagt 2 Lieder gibt, die besonders sind.
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