Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wieder eine Top-CD, 23. Januar 2008
Unglaublich wie mitreissend die Musik von Subway to Sally ist. Ich habe alle Alben von dieser Gruppe und bin mit diesem mehr als zufrieden. Es gibt wieder keinen Track auf der Scheibe der mir nicht gefallen hat.
Ich muß allerdings zugeben, daß der Mittelalterklang bei Subway doch stark abgenommen hat - nicht daß es mich stören würde. Canticatum Satanae ist wirklich recht kurz geraten, aber toll gesungen - und daher kein Kritikpunkt für mich, sonst hätte ich mir irgendeine Gregorian-CDs geholt ;-)
Kräftige Riffe und sanfte Melodien wechseln sich gut ab, und für meinen Geschmack war Eric Fish in Bestform und sein Gesang geht einem wieder durch Mark und Bein (Gänsehautgarantie ;-))
Bei einigen Stücken hatte ich so eine Art (positives) DejaVue-Gefühl - als ob mir einzelne Melodien bekannt vorgekommen wären ohne jedoch bestimmen zu können an was mich diese erinnern könnten.
Der neue Drummer Simon-Michael hat mir schon bei Nackt-Tour bestens gefallen und man merkt auch auf dieser Scheibe, daß seine Künste auch hier Einzug gehalten haben.
+++++
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Neues Herzblut !!!, 5. November 2007
Jawoll ja...meine Lieblings-Potsdamer sind wieder zurück. Nachdem die Mittelalter-Metaller SUBWAY TO SALLY auf ihrer kürzlich veröffentlichten Akkustik-CD/DVD "Nackt" noch Ihre zerbrechliche und emotionale Seite unter Beweis gestellt haben, schlagen sie auf ihrem brandneuen Album "Bastard" mit all ihrer Härte zurück. Und ich möchte schon mal vorweg nehmen, dass dem Septett der gekonnte Spagat zwischen brachial-moderner Härte und folkloristischen Mittelalter-Elementen (inklusive Geige, Flöte und Dudelsack) , erneut glänzend geglückt ist. Insofern reiht sich "Bastard" ansatzlos in die Liste der SUBWAY-Classics wie "Hochzeit" , "Bannkreis" und "Herzblut" ein, und stellt ohne Zweifel einen weiteren glanzvollen Höhepunkt ihrer Band-Karriere dar. Bei näherer Betrachtung gibt es unter den 13 Tracks lediglich zwei Stücke, die mir nicht ganz sooo gut gefallen, wie das restliche Material. Denn bei "In der Stille" und dem Quasi-Titelsong "Fatum" lassen die Potsdamer die großen magischen Momente (und schlüssigen Ideen) vermissen, und bieten den Hörern eher durchschnittliche Kost. Dies ist jedoch nur ein minimaler Schönheitsfehler eines ansonsten rundum gelungenen Stückes deutscher Klangkunst, das man schlichtweg gehört haben MUSS. Ein Highlight jagt buchstäblich das nächste...
Fantastische Hymnen wie "Puppenspieler" , "Unentdecktes Land" , "Umbra" , "Voodoo" und der eingängige Hit "Auf Kiel" (was für ein geiler Chorus!) präsentieren SUBWAY TO SALLY in absoluter Bestform, und strotzen nur so vor Adrenalin und positiver Energie. Der groovige Opener "Meine Seele brennt" hätte locker auch auf dem letzten RAMMSTEIN-Longplayer "Rosenrot" stehen können, wohingegen das tieftraurige Abschiedslied "Wehe Stunde" für zentimeterdicke Gänsehaut beim angespannten Zuhörer sorgt. Im krassen Kontrast hierzu steht ein lebensbejahender Tanzflächen-Feger wie "Tanz auf dem Vulkan" - für mich der inoffizielle Nachfolger von "Veitstanz" - der zukünftig auf allen Konzerten für ungeahnte Jubelstürme und halsbrecherische Tanzeinlagen sorgen wird. In dieselbe Kerbe schlägt der Mid-Tempo-Stampfer "Hohelied" (schon wieder so ein genialer Ohrwurm-Refrain!), der ebenfalls das Zeug zum absoluten Live-Abräumer hat. Tja, und dann ist da noch "dieses eine Lied"...dieses unglaublich dynamische Riff-Monster "Die Trommel", welches mir seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf geht, und dessen simpler (uns dabei soooo genialer) Chorus mich sogar im Schlaf verfolgt. Ohne Worte !!! Für mich der beste Song des Jahres 2007 !!!
Als letzten riesigen Pluspunkt muss man noch die druckvolle und knallharte Produktion erwähnen, die für deutsche Verhältnisse beinahe schon Maßstäbe setzt, und die 13 Songs von "Bastard" nahezu perfekt in Szene setzt. Dennoch gibt es für den Hörer zahllose versteckte Details zu entdecken, die beim ersten Durchlauf noch verborgen schienen. Somit besteht unbedingte Kopfhörer-Pflicht !!!
Fazit: SUBWAY TO SALLY ist es zweifellos gelungen, den ebenfalls bärenstarken Vorgänger "Nord Nord Ost" mal eben locker zu übertrumpfen. Geschmäcker sind zwar bekanntlich verschieden...aber für mich persönlich ist "Bastard" sogar die beste Scheibe seit "Bannkreis". Aber das sollte jeder für sich selber entscheiden. Fest steht jedoch, dass eigentlich kein SUBWAY-Fan von diesem kleinen (aber feinen!) Meisterwerk enttäuscht sein dürfte.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
..., 30. Oktober 2007
Für den Titel des neuen Albums gibt es einen guten Grund. Waren bislang meist Bodenski und Ingo Hampf für die musikalische Seite von Subway To Sally verantwortlich, so haben sich dieses Mal tatsächlich andere Musiker in den Songwriting-Prozess mit eingebracht und somit einen musikalischen B****** geschaffen, der sich seiner Herkunft zu keiner Zeit schämen muss. Ganz im Gegenteil, das Album wird sich nahtlos in die Reihe der bisherigen Klassiker einreihen. Über den Rückgang an mittelalterlicher Instrumentierung hat man auf den letzten Scheiben schon diskutiert, deswegen soll dies hier außen vor bleiben. Und eigentlich sollte man ja meinen, dass bei einer Band, die fast 15 Jahre im Geschäft ist und inzwischen ihr neuntes Studioalbum veröffentlicht, irgendwann mal die Luft raus sein muss. Dass das bei Subway To Sally und ihrem Neulingswerk nicht der Fall sein wird, war zwar einerseits klar, aber andererseits ist es schon fast beängstigend, wie herausragend der "Nord Nord Ost"-Nachfolger geworden ist. "Meine Seele Brennt" ist ein druckvoller Opener, der kräftig rockt und geschickt mit einer laut/leise-Dynamik arbeitet, die Eric mit seiner Stimme perfekt unterstützt. Der Mann klingt inzwischen etwas rauer und markanter und passt somit ideal zu den harten Gitarren.Doch auch bei "Puppenspieler", das stärkere Akzente auf das Violinspiel von Frau Schmitt und diverse Akustikgitarren legt, lebt von der Stimme des Sängers. Langsamer und sehnsüchtig beginnt "Auf Kiel", das in der Strophe hauptsächlich von der Geigenmelodie getragen wird und sich zum Refrain hin steigert. Mehrstimmige, chorale Gesänge leiten in "Umbra" über, die erste, sehr ruhige Nummer. Tauchen schon hier leicht orientalische Melodien auf, steigern STS diesen Aspekt mit "Voodoo" noch deutlich. Arabische Frauengesänge, Tribal-Rhythmik, die in einen äußerst fetten Sound übergeht. Erstaunlich wie wütend und bedrohlich Eric in dem Song klingt. Das hätte man dem Sänger kaum zugetraut, so nett und freundlich wie im man ihn sonst kennt. Doch nach so viel gutem kann mich die Ballade "Wehe Stunde" überhaupt nicht Überzeugen, bei welcher man auf auf orientalische Klänge, mit Percussion-Elementen setzt. Dann wird es wieder Zeit, die Gitarren sprechen zu lassen, und auch mittelalterliche Saiteninstrumente bestimmen das Bild bei "Die Trommel". Hier und beim folgenden "Unentdecktes Land" rocken die Potsdamer weitgehend unbeschwert drauflos und legen eine enorme Spielfreude an den Tag. Das trifft natürlich auch auf "Hohelied" zu, welches mit einem sehr schönen Text herausragt. Das kurze "Canticum Satanae" ist ein kleiner, mehrstimmiger Choral, (Wie "Alle, Psalyte Cum Luya") der wohl nichts besonderes darstellt und einen unwillkürlich zum Grinsen bringt.Wer immer noch den alten Zeiten hinterher trauert, in denen die Band verstärkt im Mittelalter-Rock verwurzelt war, der wird an "Tanz Auf Dem Vulkan" seine helle Freude haben. Das im wieder sehr sehr gute "Fatum" bremst das Tempo schon wieder ein wenig herunter und lässt mal wieder ein paar Dudelsäcke erschallen, bevor mit "In Der Stille" eine weitere Ballade das Ende der Platte einläutet.
Fazit: Um es kurz zu machen: Absolutes Top-Album mit keinen Kritikpunkten. Fast unvorstellbar, aber alle 12 Stücke spielen in der musikalischen Champions League ganz oben mit und alle Subway To Sally-Fans werden weinen vor Freude. Hier passt einfach alles. Ich ziehe meinen Hut vor den Potsdamern und verkünde die Höchstnote. 1+
Meine Seele Brennt: 10/10
Puppenspieler: 10/10
Auf Kiel: 10/10
Umbra: 9/10
Voodoo: 9/10
Wehe Stunde: 6/10
Die Trommel: 10/10
Unentdecktes Land: 9/10
Hohelied: 8/10
Canticum Satanae: 7/10
Tanz auf dem Vulkan: 9/10
Fatum: 9/10
In der Stille: 9/10
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