Autorenkommentar
The Making of Basic cookingWarum steht eigentlich in keinem Kochbuch, wie man Kartoffeln kocht? fragte Walter. Hast Du nicht Lust mal ein Kochbuch für Leute zu machen, die keine Kartoffeln kochen können? fragte Sabine. Ach weißt Du, ich wollte eigentlich gerade nach Australien auswandern
sagte ich. Was auch nichts half. Und so kam, was kommen mußte: Basic cooking. Die Idee zu einem Kochbuch, das die an Imbißbuden und Tiefkühltruhen Verschollenen wieder in die eigene Küche zurückholen sollte. Weil es dort einfach am schönsten ist.
Wir warfen mit Pfannkuchen, köderten Krokodile und kämpften im Zeichen der Zitrone. Wir schlossen uns in Küchen fremder Leute ein und besetzten das Zimmer der Oma. Wir schickten Wüstenfaxe und gingen verloren im oberhessischen Hinterland. Vor allem aber stellten wir uns an wie die ersten Menschen und erfanden so nacheinander das Feuer, den Vorratschrank und den Buchdruck aufs Neue.
Herausgekommen ist dabei ein Buch für Leute, die für ihr Leben gerne essen, aber im Leben noch nichts gekocht haben.Oder für Leute, die schon immer wissen wollten, wie man einen richtigen Risotto und den schnellsten Lachs der Welt macht. Keine Bibel, kein Lexikon, kein Kunstband. Keine 1000 Variationen. Einfach nur ein Koch- und Lesebuch mit über 100 Na-endlich-ja-na-sowas-Rezepten, die einen auf 1 Million Einfälle bringen können. Mehr nicht.
Über den Autor
Sebastian Dickhaut, geboren 1963, lebt in München als kulinarischer Autor und Journalist, Foodfilmer und Wunderwürzer, Gastgeber und Erfinder. Der gelernte Koch arbeitete in exklusiven Restaurants, bevor er zur Tageszeitung wechselte und 1998 als Food-Korrespondent nach Australien ging. In München hat er nach seiner Rückkehr das "Hukodi" eröffnet. Neben dem Schreiben und Filmen lädt er hier zu Küchengötter-Kochkursen und dem Freitagsküchen-Mittagstisch. Dazu ist er jede Woche Sonntagskoch bei HR3 und einmal im Monat Samstagskoch im SOS-Kinderdorf in Diessen. Sebastian Dickhaut hat zwei Söhne.