Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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60 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nicht mit dem Original vergleichen !!!, 2. April 2007
Es sollte eine Fortsetzung sein. Ein Sequel, auf das ich mich schon sehr gefreut habe.
Das Gute zu Beginn: Man kann den Film einmal ansehen und wird es ohne Folgeschäden überstehen. Das liegt an der Bildersprache, den Settings und einer wirklich überzeugenden Sharon Stone. Der Sound ist ordentlich, aber aufgrund der unmotivierten Filmmusik-Kopie aus dem ersten Teil, wirkt der Hintergrund manchmal eher störend.
Nun zur Kritik: Keiner der anderen Darsteller kann sich in Szene setzen. Nicht ein David Morrissey, der den Psychologen Michael Glass und Gegenspieler / das Versuchskaninchen für Catherine mimt. Zu vorhersehbar sind seine Reaktionen. Nicht der (böse?) Polizist oder die Psychologie-Kollegin von Dr. Glass. Alle wirken irgendwie unzusammenhängend ins Skript eingefügt. Kein Vergleich mit den Rollen des ersten Basic Instincts. Das Skript ist dünn und ganz und gar nicht spannend. Die handwerklichen Fehler des Regisseurs Michael Caton-Jones sind grotesk. In einer Szene z. B. als Dr. Glass den Assistenten des ermordeten Star-Journalisten auf einem Bürgersteig befragt, fahren auf der Straße zwei Limousinen auf die beiden zu. Der Assistent tritt auf die Straße - Kamerawechsel - und schwupps, da hätte er eigentlich überfahren worden sein müssen. Aber die schwarze Limousine ist einfach weg, genauso wie die Statisten aus der ersten Einstellung, die allesamt gegen neue ausgetauscht wurden, die nun auch neue Laufwege haben. Das passiert noch nicht einmal einem Anfänger auf der Filmakademie.
Alles in allem gibt es gerade noch zwei Sterne. Für die Bildqualität und die Settings würde ich 4 Sterne geben. Der Sound und die Darsteller bekommen 2 Sterne. Die Story und die Regie sollten eigentlich gar keinen Stern verdienen. Zusammen wurde es für diese Bewertung schon knapp.
Es gibt Besseres, um sich die Zeit zu vertreiben.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gut gemeint ist leider nicht gut gemacht, 18. Januar 2008
Als "Basic Instinct" 1992 ins Kino kam, war der Film geradezu ein Skandal, provozierte die Massen und führte zu hitzigen Diskussionen beim Publikum und bei seinen Gegnern. Nie zuvor wurde im Mainstreamkino dermaßen deutlich über Sex u. Sexpraktiken gesprochen und dann auch noch mit bekannten Schauspielern umgesetzt. Für Sharon Stone bedeutete der Film ebenso den Durchbruch wie für Regisseur Paul Verhoeven und Drehbuchautor Joe Eszterhas. Vermutlich wäre der Film gar nicht zu so extremen Ruhm gelangt, wenn nicht bereits während des Drehs alle nur denkbaren Vereinigungen gegen ihn Sturm gelaufen wären und versucht hätten, den Dreh zu sabotieren. So aber war der Film schon lange vor seiner Veröffentlichung weitgehend in aller Munde. Eine effektivere PR hätte man sich nicht wünschen können.
Nach diversen Drehbuchversionen und Gerichtsprozessen wurde der Film erst 2006 fortgesetzt - und er floppte weltweit.
Einerseits bietet der Film eine erneut überzeugende Sharon Stone, die es schafft jeden der Protagonisten in ihrem Sinne zu manipulieren. Andererseits weiß auch der Zuschauer bald nicht mehr so Recht, was nun wahr ist und was eine gut verkaufte Geschichte. Der Film wird so "aufgelöst", dass man (wie schon nach Teil 1) übers Ende diskutieren könnte und mindestens 3 verschiedene Meinungen darüber erhält, wer nun was getan hat. In so weit hat man eigentlich einen guten Film gemacht, der durchaus ansehnlich ist.
Aber es gibt jedoch eine ganze Menge Punkte, die einfach nicht stimmen:
Optisch wurde der Film ständig in kalten Farben gehalten, was eine zu sterile Atmosphäre schafft. Für Erotik und Gewalt beinahe ungeeignet. Dazu hat man mit London eine Location gewählt, die einfach keinen Sinn ergibt.
Die Rolle des Psychologen Michael Glass (David Morrissey) ist in sich nicht logisch. Zuerst analysiert und interpretiert er den Charakter von Catherine Tramell fachlich korrekt und bezeugt das auch öffentlich vor Gericht. Und dann fällt er selber genau darauf herein, obwohl er weiß oder ahnt, was kommen muss?! Das ergibt keinen Sinn.
Mit David Morrissey als Psychologen und David Thewlis als Polizist Roy Washburn ist der Film schlicht und einfach krass fehlbesetzt! Die beiden sind dem breiten Publikum zu unbekannt, sind zu arm an Ausstrahlung und bieten keinen adäquaten Gegenpol zur starken Präsenz von Sharon Stone. Es fehlt an mindestens einem starken männlichen Darsteller, wie es zuvor Michael Douglas war. Morrissay ist regelrecht zu blass und wirkt wie ein 25-jähriger (zudem hat Morrissey auch noch die meisten Szenen im gesamten Film!). Thewlis sieht mit seinem peinlichen Schnauzbärtchen so unglaublich unterbelichtet aus, dass man ihm die Rolle als Topermittler nie abnimmt. Sympathien kann man für keinen der beiden aufbringen.
Darüber hinaus hat man mit Michael Caton-Jones einen Regisseur gewählt, der mit dieser Art Film zu wenig Erfahrung hat und der "Basic Instinct 2" folglich zu "harmlos" inszeniert.
Das Hauptproblem ist aber, dass der Film mindestens 10 Jahre zu spät ins Kino kommt! Nicht weil Sharon Stone dadurch älter geworden ist (die 47 Jahre sieht man ihr nie an), sondern weil selbst die Darstellung von "Basic Instinct 1" heute keinen mehr wirklich so wie damals schockieren/provozieren würde. Und normalerweise erwartet man in einem zweiten Teil zumindest einen ebenbürtigen Film. Aber im Sequel ist einfach alles was den ersten Teil so besonders machte und zu starken Reaktionen beim Publikum führte, in Menge und in der Deutlichkeit reduziert worden. Dabei wirken besonders die Sexszenen im Vergleich zum Vorgänger geradezu bieder. Die prickelnde Erotik aus dem ersten Teil bleibt gleich völlig auf der Strecke.
Fazit: Wirklich überzeugen kann nur Sharon Stone in ihrer Rolle. Der Plot ist stellenweise gut gelungen - besonders gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse. Die Darstellung ist insgesamt jedoch nicht mehr zeitgemäß und die männlichen Darsteller sind reihenweise fehlbesetzt. Schade eigentlich, denn da hätte man mehr draus machen können bzw. müssen. Zeit genug hatte man ja...
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Vieeele Jahre später ...., 5. Oktober 2006
... einen zweiten Teil, gar einen dritten Teil (ich hoffe ja nicht, obwohl das bereits angekündigt ist), mit den gleichen Hauptdarstellern hinterher zu schieben gelang meines erachtens nur bei Francis Ford Coppulas "Der Pate", und hier in "Basic Instinct 2", wird ein Michael Douglas mehr als schmerzlich vermisst. Ja, Frau Sharon Stone sieht immer noch blendend aus, auch nackt. Mehr allerdings kann ich aus diesem Streifen beim besten Willen nicht ziehen.
All das was den ersten Teil zum echten Klassiker gemacht hat, prickelnde Erotik, geheimnisvolle, verrucht, aber verletzliche Charaktere, eine jederzeit überraschend verlaufende, sich wendende Story, fehlt hier völlig. Diese Mankos werden durch plumpe, ja teils eher peinliche und dümmlich unerotische anmutende Korpulationsszenen übertüncht.
Blass wie die Story, sind vorallem auch die Nebendarsteller, allen vorran die des Gerichtspsychiaters, deren schauspielerische Leistung sicher auch unter der Tatsache litt, dass seine Rolle einfach nur rein statistischen Wert hat, und in keiner Weise logisch nachvollziehbar ist.
Bitte keinen dritten Teil!
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