Als ich in dieses Buch reinschaute, war ich mehr als enttäuscht. Ich hatte mir alltagstaugliche und sattmachende Kochrezepte vorgestellt, die auch in der restlichen Familie Anklang finden.
So gibt es halt Lattichsalat mit Gänseblümchen, Carpaccio von Navets-Rübchen, Löwenzahnsalat mit Weizensprossen, Salat von Urkarotten mit Senfkeimlingen, Gemüsebrühe ohne Einlagen, Süppchen aus Süßkartoffeln mit Stielmus, Kerbelschaumsüppchen mit Kartoffeln, Junge Möhren auf einem Sojasprossenbett, Rucolasalat mit gedünsteten Samtfußrüpli. Die Aufzählung könnte ich beliebig fortsetzen.
Oft weiß man gar nicht, was das für Zutaten sind oder wo man sie herbekommt.
Ich finde, dieses Buch ist sein Geld nicht wert, jedenfalls nicht, wenn man zwar basisch kochen will, aber auch satt werden möchte und die Kinder mitessen sollen.