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4.0 von 5 Sternen
Ein Buch für Experten, 1. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Basel II und MaK. Vorgaben, bankinterne Verfahren, Bewertungen. (Gebundene Ausgabe)
Die Bankenwelt ist beunruhigt: Mit grosser Skepsis beäugt sie die neuen Grundlagen für das Kreditgeschäft, die unter den Kürzeln "Basel II" und "MaK" im Jahr 2007 in Kraft treten sollen. Die offiziellen Vorschriften werden in diesem Sammelband aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Profis finden viele Beispiele und Kritikpunkte an den bisherigen Basel-II-Entwürfen vereint. Wer sich jedoch eine einfache und verständliche Einführung in die komplexe Materie erhofft, wird leider enttäuscht. Die Autoren gehen gleich in die Vollen. Auf ein Glossar für die bankspezifischen Ausdrücke wurde verzichtet, sodass der Band für die meisten Nicht-Banker ein Buch mit sieben Siegeln bleiben wird. Aber an die ist es auch nicht gerichtet, sondern ausschliesslich an Banker und Bankberater sowie an Auszubildende in der Bankbetriebslehre. Wir empfehlen das Werk eben dieser Zielgruppe, aber auch Unternehmern und Unternehmensgründern, die spätestens 2007 von den neuen Richtlinien bei der Kreditvergabe betroffen sein werden.
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4.0 von 5 Sternen
Einblick in die bankaufsichtliche Vorgehensweise, 24. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Basel II und MaK. Vorgaben, bankinterne Verfahren, Bewertungen. (Gebundene Ausgabe)
Das von Hofmann herausgegebene Buch bietet eine Sammlung von Überblicks- und Spezialartikeln zum Themenkomplex Basel II, Bankenaufsicht und Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft der Kreditinstitute (MaK).
Das Buch zerfällt inhaltlich in vier Teile, denen eine Einleitung und eine Einführung in die Regelungen von Basel II vorangestellt sind. Der erste Teil des Buches befasst sich mit den neuen Eigenkapitalregeln und konzentriert sich auf die Frage, welche Lösungen die verschiedenen Bankengruppen hierfür entwickelt haben. Spezialbeiträge widmen sich den operationellen Risiken sowie den Folgen von Basel II für kleine und mittelständische Unternehmen. Im zweiten Teil wechselt die Perspektive und es wird die qualitative Überwachung durch die Bankenaufsicht analysiert. Dabei werden auch Alternativen zum eingeschlagenen Weg vorgestellt, die stärker auf die Selbstorganisationsfähigkeit des Bankenmarktes vertrauen (Stephan Paul, S. 223ff). Der dritte Teil untersucht die Offenlegungspflichten der Banken sowohl aus Sicht der Aufsicht als auch aus der der betroffenen Banken, während im abschließenden vierten Teil überblicksartig die MaK analysiert und mit einem Risikomanagementsystem verzahnt werden.
Insgesamt erhält der Leser einen recht umfassenden Einblick in die neuen bankaufsichtlichen Vorgehensweisen und deren Umsetzung durch die Banken. Für fachkundige Leser dürften dabei jene Teile des Buches die interessantesten sein, die auf die qualitative Überwachung, die Offenlegungspflichten und die MaK eingehen, da diese Bereiche in der aktuellen Diskussion über Basel II und Folgen zumindest bisher weniger stark thematisiert worden sind. Dieses Defizit abzubauen ist das große Verdienst des vorliegenden Buches.
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