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Bartimäus - Die Pforte des Magiers: Band 3: BD 3
 
 
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Bartimäus - Die Pforte des Magiers: Band 3: BD 3 [Gebundene Ausgabe]

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (91 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bartimäus-Fans können sich auf ein mitreißendes Finale der großen Saga freuen, Neulinge finden eine packende Fantasy-Story mit viel britischem Humor.

Mit Harry Potter hat er nun wirklich nichts gemein. Bartimäus, der spitzzüngige Dämon, bringt es auf inzwischen 5.000 Jahre und ist so etwas wie ein Held wider Willen. Eigentlich will er nur seine Ruhe haben, ist so gar nicht bösartig wie andere Dschinns und hält auch von Zauberei herzlich wenig. Doch die schicksalhafte Begegnung mit Nathanael, der sein Herr und Meister wurde, hält eine Menge Abenteuer für ihn bereit.

Nach den Weltbestsellern Das Amulett von Smarkand und Das Auge des Golem liegt hier der letzte Teil von Jonathan Strouds großen Fantasy-Trilogie vor. Obwohl es auch in diesem Band jede Menge Magie, Monster und Abenteuer gibt, brauchen die Leser keine so starken Nerven wie z.B. bei Stan Nicholls Die Orks -- Strouds Bücher sind tatsächlich für Kinder und Jugendliche geschrieben und kommen ohne schlimmere Gemetzel aus.

Dennoch verspricht Die Pforte des Magiers jede Menge Spannung: 2.000 Jahre sind seit dem letzten Band vergangen, und es ist schlecht bestellt um das britische Weltreich: Aufstände in Amerika, London wird von einer unbekannten Macht angegriffen, das Empire droht zu zerfallen. Nathanael -- rücksichtsloser als je zuvor -- ist zum Informationsminister aufgestiegen und bedient sich noch immer Bartimäus' Fähigkeiten. Damit gerät er mehr und mehr in Konflikt mit der Widerstandskämpferin Kitty Jones, der es gelingt, sich magische Fähigkeiten anzueignen.

Jonathan Stroud bringt aus seiner früheren Tätigkeit als Lektor von Kinderbüchern einen reichen Erfahrungsschatz mit, der unübersehbar auch in diesen Band eingeflossen ist. Er erzählt zupackend und spannend, mit charmantem Witz und ohne Effekthascherei. Nicht verwunderlich also, dass Band 1 der Trilogie für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde! --Henrik Flor, Literaturtest

Pressestimmen

"Harry ist nicht mehr allein!" (BUNTE )

"Auch der letzte Band der Trilogie erfüllt sämtliche Erwartungen: Mit flotten Dialogen und einer spannenden Handlung fesselt das Buch sofort. Einen 'Bartimäus' unausgelesen wieder aus der Hand zu legen, ist kaum möglich." (Neues Deutschland / Udo Bartsch )

"Bartimäus in Bestform!" (Spiegel special / Klemens Kindermann )

Kurzbeschreibung

Bartimäus – Das große Finale des brillanten Fantasy-Abenteuers.

2000 Jahre sind vergangen, seit Bartimäus auf der Höhe seiner Macht war. Heute, gefangen in der Welt der Magier, spürt er seine Kräfte schwinden. Doch noch will Nathanael ihn nicht aus seinen Diensten entlassen. Als Informationsminister ist er auf Bartimäus’ Dienste angewiesen. Kein leichter Job, denn es herrscht Aufruhr im britischen Weltreich.

Die Widerständlerin Kitty Jones eignet sich unterdessen geheimes Wissen über Magie und Dämonen an. Sie will erreichen, dass der ewige Kampf zwischen Dschinn und Menschen beendet wird. Doch dazu muss sie das Geheimnis um Bartimäus’ Vergangenheit lüften.

Doch dann wird London von einer bislang unbekannten Macht angegriffen und Nathanael, Kitty und Bartimäus müssen der größten Gefahr in der Geschichte der Zauberei entgegentreten. Und das Schlimmste: Sie müssen zusammenarbeiten …

Band 1 nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2005


Klappentext

"Bartimäus in Bestform!"
Spiegel special / Klemens Kindermann

"Jonathan Stroud spielt in seiner fulminanten Bartimäus-Trilogie mit der Ambivalenz. Die Ironie des Ich-Erzählers - einer atemberaubend skurrilen Dämonen-Figur - verschafft ihm den nötigen Spielraum. Stroud kann sich zum Ende sogar einen Heldentod leisten, denn Bartimäus [schwadroniert] so schnoddrig über den Heldentod (...), dass unser Mitgefühl von Gelächter betäubt wird."
Neue Zürcher Zeitung

"Die Bartimäus-Trilogie ist das Beste, was Fantasy zur Zeit zu bieten hat."
Prof. Dr. Wolfgang Biesterfeld, Universität Kiel

Über den Autor

Jonathan Stroud wurde 1970 im englischen Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Er arbeitete zunächst als Lektor für Kindersachbücher. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin von Kinderbüchern, und den gemeinsamen Kindern Isabelle und Arthur in der Nähe von London.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vor der Palastmauer fallen, vier flüchtige schwarze Schemen vor einer dunklen Fläche. Obwohl sie aus großer Höhe auf hartem Boden landeten, machten sie nicht mehr Lärm als versprengte Regentropfen. Drei Sekunden verharrten sie geduckt und hoben witternd die Nasen, dann huschten sie durch die nächtlichen Gärten mit ihren Tamarisken und Dattelpalmen hin zu jenem Gebäude, wo der Junge friedlich schlummerte. Ein angeketteter Schimpanse regte sich im Schlaf, draußen in der Wüste heulten die Schakale.Sie trippelten auf Zehenspitzen durch das hohe, feuchte Gras und hinterließen keine Spuren. Die flatternden Gewänder verwandelten ihre Schatten in huschende Gespenster. Sieht jemand etwas? Nur sich leise im Wind wiegende Blätter. Hört jemand etwas? Nur den sanft seufzenden Wind in den Palmkronen. Keine Regung, kein Laut. Der Krokodildschinn, der den heiligen Weiher bewachte, merkte nichts, obwohl sie kaum eine Schuppenbreite an seinem Schwanz vorbeischlichen. Nicht übel - für Menschen.Die Hitze des Tages war verflogen, die Nachtluft war kühl. Über dem Palast stand ein kalter runder Mond und bemalte Dächer und Höfe mit einer satten Silberschicht.Jenseits der Mauer hörte man die große Stadt raunen: Karrenräder rollten über Lehmstraßen, Gelächter klang aus dem Vergnügungsviertel am Hafen herüber, Wellen schwappten an die Kaimauer. In den Fenstern schienen Lampen, in den Feuerstellen auf den Dächern glomm die Glut und vom Turm an der Hafeneinfahrt sandte das große Leuchtfeuer seine Botschaft übers Meer und sein Widerschein irrlichterte auf den Wellen.Die Wachtposten vertrieben sich die Zeit mit Glücksspielen. Die Dienerschaft schlief in den Säulengängen auf Binsenlagern. Die Palasttore waren mit dreifachen Riegeln gesichert, ein jeder mehr als mannsdick. Niemand wachte über die Gartenanlagen, wo auf vier Paar leisen Sohlen der Tod herannahte, lautlos wie ein Skorpion.Das Fenster des Jungen war im ersten Stock des Palastes. Vier Gestalten gingen darunter in die Hocke. Auf ein Zeichen des Anführers schob sich einer nach dem anderen an das Mauerwerk, kletterten sie einer nach dem anderen mithilfe der Fingerspitzen und der Nägel ihrer großen Zehen daran empor.2 Auf diese Weise hatten sie zwischen Massilia und Hadramaut Marmorsäulen und gefrorene Wasserfälle erklommen, die grob behauenen Steinquader waren für sie ein Kinderspiel. Immer höher kletterten sie, wie Fledermäuse an einer Höhlenwand. In den Zähnen hielten sie etwas Blinkendes.Der erste Assassine erreichte das Fenstersims, schwang sich geschmeidig wie eine Raubkatze hinauf und spähte in das Schlafgemach.Mondlicht fiel durchs Fenster und erleuchtete das Lager wie am helllichten Tag. Der Junge schlief wie ein Toter. Sein dunkles Haar floss über die Kissen, sein blasser Hals schimmerte auf dem Seidenstoffwie die Kehle eines Opferlamms.Der Assassine nahm den Dolch aus den Zähnen. Er sah sich gründlich um, taxierte die Größe des Schlafgemachs und hielt nach einem Hinterhalt Ausschau. Der Raum war groß und dämmrig, die Einrichtung karg. Die Decke ruhte auf drei Säulen. Gegenüber war eine von innen verriegelte Teakholztür, an der Wand stand eine offene, mit Kleidung halb gefüllte Truhe. Sonst gab es noch einen reich geschnitzten Sessel, über dessen Lehne nachlässig ein Umhang geworfen war, ein paar achtlos auf den Boden fallen gelassene Sandalen und ein mit Wasser gefülltes Onyxbecken. Ein Hauch von Parfüm lag in der Luft. Der Assassine, der solche Wohlgerüche als dekadent und verderbt verachtete, rümpfte die Nase.Er kniff die Augen zusammen, drehte den Dolch um und hielt ihn mit Daumen und Zeigefinger an der glänzenden Spitze. Die Klinge zitterte einmal, zweimal. Er schätzte die Entfernung ab - weder in Karthago noch im alten Kolchis und auch sonst nirgends hatte er sein Ziel verfehlt, hatte jedes Mal auf Anhieb die Kehle getroffen.Eine fast unmerkliche Drehung des Handgelenks und der Dolch flog in silbrigem Bogen durch die Luft, bohrte sich fast lautlos zwei Fingerbreit neben dem Hals des Kindes bis zum Heft ins Kissen.Der Assassine hielt verdutzt inne und blieb auf dem Sims hocken. Die Zickzacknarben auf seinem Handrücken wiesen ihn als Meister des Geheimbundes aus. Als solcher durfte er sein Ziel niemals verfehlen. Es war ein punktgenauer Wurf gewesen, präzise berechnet, trotzdem hatte er nicht getroffen. Hatte sich das Opfer eine Winzigkeit geregt? Ausgeschlossen - der Junge schlief tief und fest. Der Assassine zog noch einen Dolch aus dem Gewand. Abermals zielte er sorgfältig (er war sich seiner Brüder bewusst, die hinter und unter ihm an der Mauer hingen, und spürte ihre drängende Ungeduld). Ein Schlenker aus dem Handgelenk, ein Aufblinken...Auch dieser Dolch landete im Kissen, diesmal zwei Fingerbreit auf der anderen Seite des prinzlichen Halses. Der Junge mochte träumen, denn seine Lippen umspielte ein leises Lächeln.Hinter seinem schwarzen Schleier verzog der Assassine ärgerlich das Gesicht. Dann holte er einen zu einem festen Strick gedrehten Stoffstreifen hervor. Sieben Jahre war es nun her, dass ihm der Alte den ersten Mordauftrag erteilt hatte, und noch nie war seine Garrotte gerissen, noch nie hatten ihn seine Hände im Stich gelassen. Geräuschlos wie ein Leopard glitt er ins Zimmer und über den mondbeschienenen Boden.Der zugedeckte Junge murmelte etwas und regte sich ein wenig. Der Assassine verharrte auf halbem Weg wie ein schwarzes Standbild.Hinter ihm krochen zwei seiner Gefährten aufs Fenstersims und beobachteten ihn.Der Junge seufzte leise und verstummte. Jetzt lag er mit dem Gesicht nach oben in den Kissen, auf beiden Seiten von einem Dolchknauf eingerahmt.Sieben Sekunden verstrichen. Der Assassine setzte sich wieder in Bewegung, schlich um das Bett herum, bis er hinter dem Kopfende stand, und schlang sich die Enden des Stricks um die Hände. Er beugte sich rasch vor, legte dem Schlafenden die Garrotte um den Hals.Der Junge schlug die Augen auf. Er langte über seinen Kopf, packte den Assassinen beim Handgelenk und schleuderte ihn wie eine Puppe mit dem Kopf voran an die Wand, wo sein Genick wie ein Schilfrohr abknickte. Der Junge schlug die seidene Decke zurück, sprang aus dem Bett und spähte zum Fenster hinüber.Die beiden anderen Assassinen, deren Silhouetten sich auf dem Fenstersims vor dem Mond abzeichneten, zischten wie Felsenpythons. Der Tod ihres Gefährten kränkte sie in ihrer Berufsehre. Der eine zog ein hohles Knöchelchen hervor, saugte aus seiner Zahnlücke ein hauchzartes, giftgefülltes Kügelchen, setzte das Röhrchen an die Lippen, richtete es aufs Herz des Kindes und pustete. Das Kügelchen sauste durchs Zimmer.Der Junge wich ihm aus und das Kügelchen zerplatzte an einer Säule, benetzte sie mit seinem flüssigen Inhalt. Eine grüne Dampfwolke stieg auf.Die beiden Assassinen sprangen ins Zimmer, einer nach links, der andere nach rechts. Sie hielten Krummsäbel und ließen sie in verschlungenen Bahnen über den Köpfen kreisen. Mit dunklen Augen sahen sie sich suchend um.Der Junge war fort, das Schlafgemach leer. Das grüne Gift rann zischend die Säule herunter und verätzte den Stein. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .
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